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Kranz Achter im Sprint-Finale

Leichtathletik-Hallen-EM in Glasgow

Gleich bei seiner ersten großen internationalen Meisterschaft hat Kevin Kranz vom Sprintteam Wetzlar bei der Leichtathletik Hallen-EM aus Glasgow das Finale erreicht, wo er in 6,73 Sekunden Achter wurde. Gold über 60 m gewann der Slowake Jan Volko.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 02.03.2020

Gleich bei seiner ersten großen internationalen Meisterschaft erreichte der 20-Jährige vom Sprintteam Wetzlar das Finale und wurde in 6,73 Sekunden Achter. Gold holte sich der Slowake Jan Volko in 6,60 Sekunden.

Hochspringer Przybylko patzt

Nach zweimal Silber am Auftaktabend durch Kugelstoßer David Storl und 3000-Meter-Läuferin Konstanze Klosterhalfen gab es am Samstag in der Emirates Arena keinen weiteren Podestplatz. Hochsprung-Europameister Mateusz Przybylko verpasste die erhoffte Medaille. Der 26-jährige Leverkusener leistete sich drei Fehlversuche bei 2,22 Metern und schied aus. In der Qualifikation hatte er noch 2,28 Meter gemeistert - zehn Zentimeter mehr als im Finale. "Ich habe heute den Fuß gespürt. Danach war ich vom Kopf her nicht da", erklärte Przybylko, der vor einem Jahr bei der Hallen-WM in Birmingham Bronze gewonnen hatte und im Sommer in Berlin Freiluft-Europameister wurde. Falk Wendrich vom LAZ Soest riss die 2,22 Meter ebenfalls dreimal.

Das 60-Meter-Finale der Frauen ging ganz ohne DLV-Sprinterinnen über die Bahn. Sowohl die deutsche Meisterin Lisa-Marie Kwayie vom Neuköllner SF Berlin als auch Rebekka Haase vom Sprintteam Wetzlar schieden im Halbfinale aus. Kwaye fehlten nur drei Hundertstelsekunden zum Einzug ins Finale, das die Polin Ewa Swoboda in 7,09 Sekunden gewann.

Bartelsmeyer über 3000 Meter Sechster

Bei seiner Premiere im Deutschland-Trikot kämpfte sich Amos Bartelsmeyer im 3000-Meter-Endlauf in 7:59,62 Minuten noch auf Platz sechs vor. Der deutsche Hallenmeister Sam Parsons - beide Deutsch-Amerikaner starten für die LG Eintracht Frankfurt - ging das Rennen zu schnell an und landete hinter dem Regensburger Florian Orth auf dem zwölften und letzten Rang. Gold in einem taktischen Finale holte sich der Norweger Jakob Ingebrigtsen in 7:56,15 Minuten.

Der deutsche Stabhochsprung-Meister Bo Kanda Lita Baehre wurde in einem hochklassigen Finale mit 5,55 Metern Siebter; Hallen-Europameister wurde der Pole Pawel Wojciechowski mit 5,90 Metern.

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