Brink und Reckermann: Neue Ziele stecken

Julius Brink und Jonas Reckermann haben bei den Olympischen Spielen 2012 in London Geschichte geschrieben. Das Beachvolleyball-Duo gewann als erste europäische Mannschaft die Goldmedaille in seiner Disziplin. Doch der Erfolg kam nicht von ungefähr. Die beiden hatten ihr Projekt Olympiagold akribisch geplant. Im "aktuellen sportstudio" ließen die beiden ihren Olympiasieg nochmal Revue passieren und sprachen über die Zukunft.

Nach ihrem Weltmeistertitel 2009 und zweimal Europameisterschaftsgold gehören die Beachprofis Brink und Reckermann jetzt endgültig zu den ganz Großen ihres Sports. Nachdem sie ohne Niederlage durch das olympische Turnier marschiert waren, hatten sie in einem dramatischen Finale vor 15.000 Zuschauern die favorisierten Brasilianer Alison Cerutti und Emanuel Rego mit 2:1 (23:21, 16:21, 16:14) besiegt. Danach kannte der Jubel auf dem Centre-Court auf der Horse Guards Parade keine Grenzen mehr. Und auch in den folgenden Tagen wollte die Feierei kein Ende nehmen.

Umjubelter Empfang und Party-Marathon

Mit Goldmedaillen um den Hals fuhr das Duo in einem goldenen Smart nach seiner Rückkehr aus London vor, begrüßt von jubelnden Fans, den Familien und Freunden. "Wir können das auch nach ein paar Tagen immer noch nicht richtig fassen. Das ist, als wenn jemand einen Film dreht, in dem man mal selbst in der Hauptrolle ist", sagte der 30-jährige Brink. "Wir leben gerade einfach im Hier und Jetzt und saugen das auf."

Blockspezialist Reckermann und Abwehrexperte Brink hatten sich zur Saison 2009 zusammengetan, um gemeinsam die Weltspitze zu erobern. Sie gründeten eine kleine Firma, mit Trainern, Physiotherapeuten und Marketingexperten. Denn die Profis sind etwa 100 Tage im Jahr auf Turnieren und in Trainingslagern auf der ganzen Welt unterwegs. Die Jung-Unternehmer überließen nichts dem Zufall - und die harte Arbeit zahlte sich aus: Sie sind jetzt da, wo sie sich im Jahre 2009 hingeträumt hatten: Auf dem Gipfel des Erfolgs.

Über die Zukunft habe man sich noch keine Gedanken machen können. Vielleicht gibt es ja aber am Samstag im Gespräch mit Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein Neues zu berichten.

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