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FC Bayern mit Pflichtsieg weiter

Fußball - DFB-Pokal | 1. Hauptrunde

Der FC Bayern steht als letzte Mannschaft in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Der Rekord-Pokalsieger aus München besiegte den Regionalligisten Energie Cottbus mit 3:1 (1:0). Zuvor hatten bereitsam letzten Spieltag der ersten Pokal-Runde der VfL Wolfsburg, der VfB Stuttgart und der Karlsruher SC die zweite Runde erreicht.

Bayerns Kingsley Coman (li.) behauptet den Ball vor Cottbus-Spieler Tobias Haase.
Bayerns Kingsley Coman (li.) behauptet den Ball vor Cottbus-Spieler Tobias Haase.
Quelle: dpa

Bayern ohne Glanz weiter

Nach den Endlos-Diskussionen um neues Personal hat der FC Bayern beim tapferen Außenseiter Energie Cottbus nur einen schmucklosen Sieg geschafft. Robert Lewandowski (32. Minute), Kingsley Coman (64.) und Leon Goretzka (85.) sorgten in der Lausitz für das 3:1 (1:0) des Rekord-Pokalsiegers zum Start der Mission Jubiläumstitel. 19 Mal haben die Münchner den nationalen Cup schon gewonnen - am Saisonende soll der 20. Pokalsieg stehen.

Vor 20.602 Zuschauern im ausverkauften Stadion der Freundschaft spielte der Favorit lange Zeit mit angezogener Handbremse. Die Gastgeber, die über weite Phasen der Partie den Bayern viel Kampfgeist entgegensetzten, kamen in der Nachspielzeit duch Berkan Taz per Foulelfmeter noch zum Ehrentreffer (90.+3).

Wolfsburg muss in die Verlängerung

Hallescher FC - VfL Wolfsburg
Halles Patrick Göbel im Zweikampf mit Wolfsburgs Jerome Roussillon (re.).
Quelle: dpa

Zuvor war der VfL Wolfsburg knapp einer Blamage entgangen. Bei der Pokal-Premiere des neuen VfL-Trainer Oliver Glasner, der zur neuen Saison vom österreichischen Vizemeister LASK gekommen war, hatte HFC-Profi Felix Drinkuth (43.) die Gastgeber zunächst per Weitschuss in Führung gebracht, ehe Torjäger Wout Weghorst (44.) und Yannick Gerhardt (48.) die Partie für den Bundesligisten drehten.

Nach dem Ausgleich der Gastgeber durch Kapitän Sebastian Mai (57.) schoss William (70.) die Wolfsburger erneut in Front, ehe Mathias Fetsch (90.+1) in Überzahl die Verlängerung erzwang. VfL-Kapitän Josuha Guilavogui hatte in der 89. Minute die Gelb-Rote-Karte gesehen. Robin Knoche (92.) und Josip Brekalo (94.) machten dann aber für die Gäste alles klar.

Stuttgart bricht den Hansa-Fluch

Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart hat die erste Runde im DFB-Pokal glanzlos überstanden. Das Team von Trainer Tim Walter setzte sich beim Drittligisten FC Hansa Rostock mit 1:0 (1:0) durch. Stürmer Hamadi Al Ghaddioui (19. Minute) erzielte vor 24.000 Zuschauern im Ostseestadion das Siegtor für die Schwaben, die zuvor alle vier Vergleiche im DFB-Pokal gegen die Hanseaten verloren hatten. Mit dem frühen Führungstor erwischten die Gäste einen Start nach Maß.

Hansa steckte den Rückschlag weg und hielt dagegen. Den Bemühungen fehlte es allerdings an spielerischer Präzision und Konsequenz, um die Stuttgarter Defensive ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Die beste Gelegenheit hatte Mittelstürmer John Verhoek, dessen Kopfball in der 60. Minute am linken Pfosten vorbei ging. Auch die stürmische Schlussoffensive brachte nichts mehr ein.

KSC macht Hannovers Fehlstart perfekt

Für Bundesliga-Absteiger Hannover 96 ist der Fehlstart in die neue Saison perfekt. Nach nur einem Punkt aus zwei Spielen in der Liga verabschiedeten sich die Niedersachsen gleich in der ersten Runde des DFB-Pokals durch ein 0:2 (0:0) bei Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC. Für den neuen 96-Trainer Mirko Slomka könnte es nach der Pleite an seiner alten Wirkungsstätte schon früh in der Saison ungemütlich werden. Letztmals war Hannover in der Spielzeit 2010/11 in der ersten Pokalrunde gescheitert.

Besser sieht es beim KSC aus, für den Lukas Grozurek (53.) und Marvin Wanitzek (61., Foulelfmeter) trafen und damit den dritten Sieg im dritten Pflichtspiel in dieser Spielzeit perfekt machten. Marc Lorenz traf für die überlegenen Badener zudem noch den Pfosten. Der Überraschungstabellenführer der 2. Liga, der im vergangenen Jahr noch als Drittligist gegen den damaligen Bundesligisten Hannover in der ersten Runde mit 0:6 untergegangen war, zog erstmals seit 2014 wieder in die zweite Runde ein.

Köln schrammt an Niederlage vorbei

Kölns Jhon Cordoba im Duell mit Wehens Sebastian Mrowca
Kölns Jhon Cordoba im Duell mit Wehens Sebastian Mrowca
Quelle: imago/Jan Huebner

Schwach begonnen, kurz geglänzt, wieder nachgelassen und am Ende doch gejubelt: Mit ganz viel Schatten und wenig Licht ist der 1. FC Köln in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der Bundesliga-Aufsteiger gewann die Zitterpartie beim Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden mit 3:2 im Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 (2:2, 2:0) gestanden. FC-Torwart Timo Horn wurde mit drei gehaltenen Elfmetern zum Held des Abends. Trotz des Erfolges hat Köln eine Woche vor dem Ligastart beim VfL Wolfsburg noch viel Arbeit vor sich.

Jhon Cordoba (39.) erzielte per Kopf die Führung für den viermaligen Pokalsieger, der drei der letzten vier Vorbereitungsspiele verloren hatte. Mit einem herrlichen Seitfallzieher erhöhte Florian Kainz (42.) noch vor der Pause. Ebenfalls mit einem Doppelschlag binnen drei Minuten glich Jeremias Lorch (53./56.) aber für den Außenseiter aus. In der Verlängerung brachte FC-Joker Louis Schaub (107.) sechs Minuten nach seiner Einwechslung den Favoriten erneut in Front, ehe Daniel Kyereh (118.) das Elfmeterschießen erzwang.

Auch der HSV kommt mit blauem Auge davon

Hamburgers Sonny Kittel (r.) gegen die Chemnitzer Sören Reddemann (m.) und Clemens Schoppenhauer
Hamburgers Sonny Kittel (r.) gegen die Chemnitzer Sören Reddemann (m.) und Clemens Schoppenhauer
Quelle: dpa/Robert Michael

Der Hamburger SV hat nach dem Wirbel um Bakery Jatta im brisanten Pokalspiel beim Chemnitzer FC die Nerven behalten und den drohenden Erstrunden-K.o. mit Mühe verhindert. Der Zweitligist setzte sich am Sonntagabend beim Drittliga-Aufsteiger trotz eines zweimaligen Rückstandes mit 6:5 im Elfmeterschießen durch und blieb auch im dritten Pflichtspiel unter Neu-Trainer Dieter Hecking ungeschlagen. Nach 120 spannenden Minuten hatte es 2:2 (2:2, 0:0) gestanden.

Im Elfmeterschießen hielt HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandes zunächst gegen Clemens Schoppenhauer, ehe der Chemnitzer Sören Reddemann weit über den Kasten schoss. In der regulären Spielzeit hatten Dejan Bozic (57.) mit einem verwandelten Handelfmeter und Matti Langer (68.) vor 13.130 Zuschauern im Stadion An der Gellertstraße den CFC jeweils in Führung gebracht, Lukas Hinterseer (62.) und Sony Kittel (75.) für den HSV jeweils ausgeglichen.

Drittligist Duisburg wirft Greuther Fürth raus

Fußball-Drittligist MSV Duisburg hat im DFB-Pokal für eine kleine Überraschung gesorgt. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht zog durch ein 2:0 (2:0) gegen Zweitligist SpVgg Greuther Fürth zum zweiten Mal hintereinander in die zweite Runde ein und wusste dabei einmal mehr in der noch jungen Saison zu überzeugen.

Lukas Daschner (4.) und Tim Albutat (14.) machten den dritten Pflichtspielsieg des Zweitligaabsteigers in Folge perfekt. Bei den Gästen stand der ehemalige Duisburger Havard Nielsen erstmals in der Startformation. Der norwegische Neuzugang hatte in der vierten Minute die Führung der Franken auf dem Fuß, die vor der Pause noch eine gute Gelegenheit durch Julian Green hatten, der aber nur das Aluminium traf. In der 45. Minute hatte Fürths Kapitän Marco Caligiuri Glück, dass er nach einem brutalen Foul an Moritz Stoppelkamp nur die Gelbe Karte sah.

Paderborn und St. Pauli retten sich im Elfmeterschießen

St. Paulis Marc Hornschuh (l.) und Lübecks Patrick Hobsch kämpfen um den Ball
St. Paulis Marc Hornschuh (l.) und Lübecks Patrick Hobsch kämpfen um den Ball
Quelle: dpa/Axel Heimken

Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn hat beim kleinen ostwestfälischen Nachbarn SV Rödinghausen nur mit viel Mühe eine Pokal-Blamage verhindert. Der Erstligist gewann am Sonntag beim Viertligisten erst mit 4:2 (3:3, 3:3, 2:0) im Elfmeterschießen. Nach einem Freistoß von Uwe Hünemeier (29.), einem «Wembley-Tor» von Christopher Antwi-Adjei (43.) und einem selbst per Hacke aufgelegten Treffer von Streli Mamba (73.) schien der Favorit den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals schon vorzeitig klargemacht zu haben. Doch der starke Regionalligist kam durch Simon Engelmann (53.) und zwei Tore des eingewechselten Lars Lokotsch (80./85.) immer wieder zurück. Beim Elfmeterschießen dann die nächste Wende: Der zuvor so unsichere Paderborner Torwart Jannik Huth parierte zweimal - darunter auch den Versuch des zweifachen Torschützen Lokotsch.

Ebenfalls im Elfmeterschießen fiel die Entscheidung im Duell zwischen dem VfB Lübeck und dem FC St. Pauli, das der Hamburger Zweitligist am Ende mit 4:3 (3:3, 2:2, 0:1) für sich entschied.

Mit Mühe und Ante Rebic weiter

Frankfurts Torschütze Filip Kostic (l.) jubelt mit Mannschaftskollegen über das Tor zum 2:2
Frankfurts Torschütze Filip Kostic (l.) jubelt mit Mannschaftskollegen über das Tor zum 2:2
Quelle: dpa/Uwe Anspach

Dank eines späten Hattricks von Vize-Weltmeister Ante Rebic hat Eintracht Frankfurt in einem lange spannenden DFB-Pokalspiel einen 0:2-Rückstand gegen den Drittligisten SV Waldhof Mannheim gedreht und beim 5:3 (2:2) ein erneutes Erstrunden-Aus verhindert. 16 Jahre nach ihrem bis dahin letzten Auftritt im DFB-Pokal zeigten die Mannheimer keine Scheu vor dem Europa-League-Halbfinalisten und gingen nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich sogar ein weiteres Mal in Führung, ehe der Kroate Rebic mit seinen drei Toren zum 3:3, 4:3 und 5:3 binnen zwölf Minuten für große Erleichterung beim Pokalsieger von 2018 sorgte.

Ein Jahr nach der Pleite gegen den Viertligisten SSV Ulm 1846 musste Fußball-Nationalspieler Kevin Trapp bei seinem Comeback am Sonntag früh einen Doppelpack von Mannheims Valmir Sulejmani (3./11. Minute) hinnehmen. Daichi Kamada (21.) und Filip Kostic (45.+1) glichen im mit 24 302 Zuschauern ausverkauften Carl-Benz-Stadion noch vor der Pause aus, ehe Jan Hendrik Marx mit seinem Treffer zum 3:2 in der 73. Minute für die nächste Überraschung sorgte. Erst die drei Tore des auch von anderen Clubs umworbenen Rebic (76./82./88.) brachten der Eintracht den Sieg im vierten Pflichtspiel der Saison.

Gelungenes Debüt für Nagelsmann

Holpriges Debüt aber, Pflicht erfüllt: Julian Nagelsmann hat eine erfolgreiche Premiere bei RB Leipzig gefeiert. Die Sachsen bescherten ihrem neuen Trainer mit dem glücklichen 3:2 (3:1) beim Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück einen gelungenen Pflichtspiel-Start und zogen trotz einer über weite Strecken enttäuschenden Vorstellung in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Auf Nagelsmann wartet dennoch eine Menge Arbeit.

Marcel Sabitzer mit einem Doppelpack (7. und 31.) und Lukas Klostermann (29.) trafen für den großen Favoriten und letztjährigen Pokalfinalisten. Etienne Amenyido (9.) hatte für die leidenschaftlich kämpfenden Osnabrücker zwischenzeitlich ausgeglichen. Marcos Alvarez sorgte mit seinem verwandelten Handelfmeter (73.) für den 2:3-Anschlusstreffer und eine nervenaufreibende Schlussphase. RB offenbarte sieben Tage vor dem Ligastart bei Union Berlin gegen beherzt aufspielende Hausherren noch einige Schwachstellen, ein Klassenunterschied war vor 14.625 Zuschauern an der ausverkauften Bremer Brücke kaum auszumachen. Vorne mangelte es an der letzten Konsequenz im Abschluss, hinten offenbarte der Bundesliga-Dritte der Vorsaison noch einige Abstimmungsprobleme.

Hertha bei Eichstätt souverän

Vladimir Darida von Hertha BSC jubelt über seinen Treffer zum 0:1
Vladimir Darida von Hertha BSC jubelt über seinen Treffer zum 0:1
Quelle: dpa/Daniel Karmann

Hertha BSC hat die erste Bayern-Prüfung zum Saisonstart locker bestanden. Fünf Tage vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga beim Serienmeister FC Bayern München gewannen die Berliner im DFB-Pokal beim Viertligisten VfB Eichstätt angeführt vom zweifachen Torschützen Vedad Ibisevic mit 5:1 (3:0).

Trainer Ante Covic konnte bei seinem weitgehend stressfreien Pflichtspieldebüt auf der Hertha-Bank neben dem Doppelpack des ewigen Torjägers Ibisevic (12./31. Minute), der in dieser Woche 35 Jahre alt geworden war, noch Treffer von Vladimir Darida (11.), Salomon Kalou (62.) und Alexander Esswein (75.) bejubeln. Die Eichstätter wehrten sich ohne echten Heimvorteil wegen des Umzugs in das Pokal-taugliche Stadion des FC Ingolstadt nach Kräften. Der bayerische Amateurmeister belohnte sich vor 7030 Zuschauern mit dem umjubelten Kopfballtor von Julian Kügel zum 1:3-Zwischenstand (51.).

Union schießt sich für Bundesliga warm

Eine Woche vor dem Start hat sich der 1. FC Union Berlin für das Abenteuer Bundesliga warmgeschossen. In der ersten Runde des DFB-Pokals siegte das Team von Trainer Urs Fischer bei Fußball-Regionalligist Germania Halberstadt 6:0 (1:0), ließ aber auch zahlreiche Chancen ungenutzt. Vor 5966 Zuschauern im Friedensstadion trafen Keven Schlotterbeck (27. Minute), Sebastian Andersson (65.), Christopher Lenz (67.), Joshua Mees (71.), Robert Andrich (76.) und Anthony Ujah (89.) für die nur am Ende überlegenen Köpenicker.

Das Ergebnis ist zugleich der höchste Sieg von Union im DFB-Pokal. Bisher stand ein 4:0 gegen den SV Waldhof Mannheim aus dem Jahr 2003 in der Statistik. Fischer wollte mit seiner Startelf bereits ein klares Zeichen mit Blick auf den Ligastart gegen RB Leipzig am kommenden Sonntag setzen. So standen beim Anpfiff in Schlotterbeck, Christian Gentner, Sheraldo Becker, Marius Bülter und Marcus Ingvartsen fünf Neuzugänge auf dem Platz. Der frühere Dortmunder Neven Subotic fehlte allerdings komplett im Kader.

Saarbrücken überrascht Regensburg

SSV Jahn Regensburgs Tobias Jänicki im Duell gegen Marco Gruettner
SSV Jahn Regensburgs Tobias Jänicki im Duell gegen Marco Gruettner
Quelle: imago/Sascha Janne

Fußball-Regionaligist 1. FC Saarbrücken hat im DFB-Pokal für eine Überraschung gesorgt und Zweitligist Jahn Regensburg besiegt. Das Team von Trainer Dirk Lottner gewann am Sonntag vor heimischem Publikum in Völklingen in letzter Minute mit 3:2 (0:0) gegen den Favoriten aus der Oberpfalz und darf damit in der zweiten Runde (29./30. Oktober) auf ein großes Los hoffen. Für den einzigen Vertreter aus dem Saarland trafen Gillian Jurcher (53. Minute), Manuel Zeitz (77.) sowie erneut Jurcher, der den viel umjubelten Sieg mit seinem zweiten Treffer in der dritten Minute der Nachspielzeit perfekt machte.

Für Regensburg trafen Max Besuschkow (64.) sowie Marco Grüttner (74.). Besuschkow sah später (75.) Gelb-Rot, was der Partie die entscheidende Wendung gab. In der fünften Minute der Nachspielzeit musste auch noch Andreas Geipel mit Gelb-Rot gehen. Die Mannschaft von Ex-Profi Lottner agierte offensiv und belohnte sich für den großen Aufwand gegen den favorisierten Zweitliga-Club.

Aus für Augsburg und Mainz

Matchwinner beim 2:0-Sieg des Drittligisten Kaiserslautern zu Hause gegen den FSV Mainz 05 waren Manfred Starke, der in der 63. Minute traf, und Florian Pick mit seinem Tor in der 90. Minute. Es war eine unnötige Niederlage für den Bundesligisten, der etliche Chancen ausließ.

In Verl brachte der Augsburger Marek Suchy die Gastgeber mit einem Eigentor in der neunten Minute in Führung. Ron Schallenberg erhöhte in der 22. Minute auf 2:0. Das Tor hätte allerdings wegen einer vorausgegangenen Abseitsstellung nicht gelten dürfen. Andre Hahn erzielte in der 83. Minute mit einem Foulelfmeter den 2:1-Anschlusstreffer für den Bundesligisten.

Hoffenheim gewinnt Elfmeter-Krimi

Die TSG Hoffenheim hat ihre Pflichtaufgabe mit Glück gelöst und ein frühes Aus wie in den vergangenen Jahren nur mit Mühe verhindert. Die Mannschaft des neuen Trainers Alfred Schreuder setzt beim Drittligisten Würzburger Kickers erst im Elfmeterschießen durch. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 (2:2, 1:0) gestanden.

Wuerzburger Kickers - 1899 Hoffenheim
Der Würzburger Hendrik Hansen (r.) gegen den Hoffenheimer Ihlas Bebou
Quelle: dpa

Pavel Kaderabek brachte die TSG in der 29. Minute gegen den lange biederen Drittliga-17. in Führung. Neuzugang Ihlas Bebou erhöhte zum 2:0 (54.). Hoffenheimer Nachlässigkeiten brachten Würzburg aber ins bis dahin einseitige Spiel zurück. Fabio Kaufmann (68.) und Albion Vrenezi (75.) per Foulelfmeter glichen aus.

Dem eingewechselten Adam Szalai (99.) gelang in der Verlängerung das 3:2 für den Erstligisten, Luca Pfeiffer (114.) traf aber erneut zum Ausgleich. Im Elfmeterschießen avancierte Oliver Baumann zum Matchwinner. Der TSG-Torhüter parierte gegen Kaufmann und Hendrik Hansen. Für die Kickers blieben 175.500 Euro als Trostpflaster.

Schalke mit Anlaufschwierigkeiten

Schalke 04 agierte beim Regionalligisten SV Drochtersen/Assel zunächst zunächst behäbig, ließ dann aber nichts anbrennen und siegte standesgemäß 5:0 (1:0). Steven Skrzybski (44.), Guido Burgstaller (61./83.), Daniel Caligiuri (65./Foulelfmeter) und Münir Mercan (73.) sorgten für mehr Ruhe im Verein.

Teile der Fans hatten die Pokal-Partie genutzt, um vor dem Anpfiff gegen Aufsichtsratschef Clemens Tönnies nach dessen umstrittenen Aussagen über Afrika zu protestieren. Sie zeigten ihm etliche übergroße Rote Karten.

Leverkusen mühelos

Bayer Leverkusen hatte bei Alemannia Aachen (Regionalliga) weniger Mühe und gewann 4:1 (2:0). Bayer ging durch ein Eigentor von Peter Hackenberg (19.) in Führung, Kevin Volland (39.), der kurz zuvor eingewechselte Leon Bailey (72.) und Kai Havertz (88.) legten nach. Stipe Batarilo-Cerdic (56.) gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer.

Zweitligist Dynamo Dresden gewann beim Oberligisten TuS Dassendorf 3:0 (1:0) . Die Partie wurde in Zwickau gespielt. Auch Arminia Bielefeld (1:0 beim Regionalligisten Viktoria 89 Berlin) und Erzgebirge Aue (4:1 beim Regionalligisten Wacker Nordhausen) sind eine Runde weiter.

Waldschmidt rettet Freiburg

Shootingstar Luca Waldschmidt hat den SC Freiburg vor dem frühen Aus bewahrt. Der Torschützenkönig der U21-EM erzielte beim Drittligisten 1. FC Magdeburg in der dritten Minute der Verlängerung den 1:0-Siegtreffer.

Freiburg tat sich gegen hochmotivierte Magdeburger schwer. Der Zweitliga-Absteiger, der mit fünf Punkten aus vier Spielen durchwachsen in die 3. Liga gestartet war, zeigte keine Scheu und machte vor allem über den rechten Flügel viel Dampf.

Zuschauerrekord

Werder Bremen hat das Nachbarschaftsduell mit Oberligist Atlas Delmenhorst problemlos 6:1 (4:1) gewonnen. Im Auswärtsspiel im heimischen Weserstadion trafen Yuya Osako (10.), Niklas Moisander (20.), Milot Rashica (37.), Davy Klaassen (40.) und Sturm-Legende Claudio Pizarro (68. Minute/74.) für den  Bundesligisten.

Der Fünftligist freute sich über das zwischenzeitliche 1:2 durch Tom Schmidt (30.) und mit 41.500 Zuschauern über einen Rekord. Nie zuvor waren mehr Besucher zu einer Pokalpartie eines Amateur-Clubs in der 1. Runde gekommen.

Dreierpack von Ganvoula

Dank Silvère Ganvoula ist Zweitligist VfL Bochum mit einem 3:2 (1:2) beim Oberligisten KSV Baunatal in die zweite Runde eingezogen. Der kongolesische Nationalspieler erzielte alle drei Tore für den VfL (18.Minute/70./73.). Für Baunatal trafeb Maximilian Blahout (32.) zum 1:1 und Nico Schrader zur 2:1-Führung.

Der Hessenligist, für den es das erste DFB-Pokalspiel seit 30 Jahren war, ging beherzt in die Partie und setzte in der Anfangsphase sogar mehr spielerische Akzente als die Gäste. Nach knapp einer Viertelstunde bekamen die Bochumer die Partie aber immer besser in den Griff.

Heidenheim ringt Ulm nieder

Dem 1. FC Heidenheim ist der erste Schritt zur erhofften nächsten erfolgreichen Saison im DFB-Pokal geglückt. In einem umkämpften schwäbischen Erstrunden-Derby setzte sich der Zweitligist beim Regionalligisten SSV Ulm 1846 2:0 (1:0) durch.

Ein frühes Tor von Robert Leipertz in der siebten Minute und ein verwandelter Foulelfmeter von Kapitän Marc Schnatterer (71.) sorgten für das Weiterkommen der favorisierten Gäste.

Düsseldorf im Glück

Das neu formierte Team von Fortuna Düsseldorf hat eine Blamage nur knapp vermieden. Der Bundesligist setzte sich beim südbadischen Oberligisten FC 08 Villingen mit 3:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung durch.

Nana Ampomah (56. Minute), Kelvin Ofori (102.) und Rouwen Hennings (116.) drehten die Partie, nachdem der Fünftligist Villingen durch einen Foulelfmeter von Steven Ukoh (42.) geführt hatte. FC-Spieler Tobias Weißhaar sah wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte (104.)

Hummels' Comeback

Trotz Startschwierigkeiten ist Borussia Dortmund souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der BVB setzte sich beim Drittligisten KFC Uerdingen um den Ex-Dortmunder Kevin Großkreutz mit 2:0 (0:0) durch.

Kapitän Marco Reus (49. Minute) und Paco Alcacer per direktem Freistoß (70.) trafen in der zweiten Halbzeit der nach Düsseldorf verlegten Partie, in der Mats Hummels sein bejubeltes Comeback in Schwarz-Gelb feierte. Das Team von Lucien Favre vergab allerdings zahlreiche Chancen gegen die tapfer verteidigenden Krefelder.

Nürnberg tut sich schwer

Nicola Dovedan hat dem 1. FC Nürnberg einen hart erkämpften Sieg beim FC Ingolstadt beschert. Der Angreifer spitzelte in der 87. Spielminute eine präzise Flanke von Sebastian Kerk aus kurzer Distanz ins Ingolstädter Tor.

Vier Tage nach dem desaströsen 0:4 im Punktspiel gegen den Hamburger SV war der späte Auswärtssieg vor 14.348 Zuschauern der Lohn für eine dominante zweite Hälfte gegen den Tabellenführer der 3. Liga.

Gladbach siegt im Wetterchaos

Im Gewitter-Chaos hat Borussia Mönchengladbach die Nerven behalten und seinem neuen Trainer Marco Rose einen erfolgreichen Pflichtspiel-Einstand beschert.

Regen in Sandhausen verzögert Anpfiff
Ein Unwetter in Sandhausen verzögerte den Anpfiff um 45 Minuten
Quelle: dpa

Nach einem um 45 Minuten verzögerten Spielbeginn mühte sich der Fußball-Bundesligist zu einem 1:0 (1:0) beim Zweitligisten SV Sandhausen und zog in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Ein Kopfballtor von Neuzugang Marcus Thuram (19. Minute) erlöste die Gladbacher.

Der Stürmer erlebte wie Coach Rose bei seiner Pflichtspiel-Premiere einen außergewöhnlichen Abend. Blitz, Donner und Regen sorgten für erhebliche Sicherheitsbedenken. Statt wie bei normalem Ablauf den Halbzeitpfiff gab es erst um 21.30 Uhr den Anstoß. Von zunächst 21.10 Uhr war der Beginn ein zweites Mal verlegt worden. Zwischenzeitlich war auch das Flutlicht ausgegangen.

Alle Spiele im Überblick

Di, 29.10.2019
Di, 29.10.2019
FCK
K'lautern
1. FC Kaiserslautern
-:-
1. FC Nürnberg
Nürnberg
FCN
Di, 29.10.2019
VRL
Verl
SC Verl
-:-
Holstein Kiel
Holstein Kiel
KIE
Di, 29.10.2019
MSV
Duisburg
MSV Duisburg
-:-
1899 Hoffenheim
Hoffenheim
TSG
Di, 29.10.2019
SAR
Saarbrücken
1. FC Saarbrücken
-:-
1. FC Köln
Köln
KOE
Di, 29.10.2019
D98
Darmstadt
SV Darmstadt 98
-:-
Karlsruher SC
Karlsruhe
KSC
Di, 29.10.2019
B04
Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen
-:-
SC Paderborn 07
Paderborn
SCP
Di, 29.10.2019
SCF
Freiburg
SC Freiburg
-:-
1. FC Union Berlin
Union Berlin
FCU
Di, 29.10.2019
F95
Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf
-:-
Erzgebirge Aue
Aue
AUE
Di, 29.10.2019
BOC
Bochum
VfL Bochum
-:-
FC Bayern München
FC Bayern
FCB
Di, 29.10.2019
DSC
Bielefeld
Arminia Bielefeld
-:-
FC Schalke 04
Schalke
S04
Di, 29.10.2019
BVB
Dortmund
Borussia Dortmund
-:-
Borussia Mönchengladbach
M'gladbach
BMG
Di, 29.10.2019
BSC
Hertha BSC
Hertha BSC
-:-
Dynamo Dresden
Dresden
SGD
Di, 29.10.2019
WOB
Wolfsburg
VfL Wolfsburg
-:-
RB Leipzig
RB Leipzig
RBL
Di, 29.10.2019
SVW
Werder
Werder Bremen
-:-
1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
HDH
Di, 29.10.2019
HSV
Hamburg
Hamburger SV
-:-
VfB Stuttgart
Stuttgart
VFB
Di, 29.10.2019
STP
St. Pauli
FC St. Pauli
-:-
Eintracht Frankfurt
Frankfurt
SGE
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