Die Bayern-Besieger kommen!

Martin Amedick und Srdjan Lakic zu Gast im "sportstudio"

Es war der Paukenschlag zum Auftakt des zweiten Bundesliga-Spieltags. Aufsteiger Kaiserslautern bezwingt den Rekordmeister aus München mit 2:0. Grund genug, die beiden FCK-Kapitäne Martin Amedick und Srdjan Lakic ins "sportstudio" einzuladen.

Amedick und Lakic sind die Stützen der Roten Teufel, haben enormen Anteil am aktuellen Erfolg der Pfälzer. Nicht zuletzt deshalb hat FCK-Coach Marco Kurz seinen beiden Leistungsträgern das Kapitänsamt übertragen. "Wir wollen die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen. Beide ergänzen sich hervorragend und können das Amt bekleiden. Außerdem gibt es auch Kapitäne, die keine Binde brauchen."

Lakic ist der Mann der Stunde

Ganz offensichtlich, denn der Mann der Stunde bei den Pfälzern ist Stürmer Lakic, und der trägt die Binde nicht. Dafür schießt er die wichtigen Tore, hat maßgeblichen Anteil am Traumstart der Lauterer mit sechs Punkten aus zwei Spielen. Aktuell führt er mit drei Treffern die Torschützenliste an.


Rettete er den Aufsteiger beim Stotterstart in der ersten DFB-Pokalrunde mit seinem Last-Minute-Kopfball noch in die Verlängerung, versetzte er zum Bundesliga-Auftakt in Köln dem FC mit seinem Doppelschlag den K. o., und auch gegen die Bayern erzielte der Kroate das vorentscheidende 2:0.

Zahltag beim FCK


Dabei hatte der Ex-Herthaner noch vor einem Jahr große Probleme mit Verletzungen. Er fiel lange aus, wurde immer wieder zurückgeworfen. Doch in der Vorbereitung war er verletzungsfrei, arbeitete sehr hart dafür, dass er schnell in die Mannschaft findet: "Ich fühle mich von Woche zu Woche besser. Meine Form wird immer besser und ich freue mich."

Und auch sein Boss Stefan Kuntz freut sich: "Wir wussten ja, was wir an Srdjan haben. Er ist eben nur ein Jahr ausgefallen und er weiß, was er an uns hat. Wir sind ihm da immer beigestanden und man sagt, dann ist irgendwann Zahltag."

Führungsspieler Amedick

Über einen solchen konnte sich Kuntz bei Amedick schon wesentlich eher freuen. Der Abwehrchef kam in der Saison 2008/09 von Borussia Dortmund für einen Schnäppchenpreis von 250.000 Euro zum Betzenberg, weil dem damaligen neuen BVB-Coach Jürgen Klopp die Verteidigerdichte im Kader zu hoch war. Und die Verpflichtung von Amedick machte sich direkt bezahlt. Der blonde Abwehrrecke übernahm direkt Verantwortung und reifte zur absoluten Führungspersönlichkeit beim FCK.

Der Mann mit der Binde hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Roten Teufel, und auch gegen die Bayern hielt er seine junge Abwehr zusammen. Doch am Limit sieht sich Amedick noch lange nicht. "Natürlich will ich mich als Spieler und als Persönlichkeit weiterentwickeln und arbeite stetig an mir, um besser zu werden." Geht es also so weiter in der Pfalz, sollte dem erklärten Ziel Klassenerhalt des FCK nichts im Wege stehen.

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