"Energie pur", auch wenn's nicht gut läuft

Angelina Grün und Margareta Kozuch zu Gast im "sportstudio"

Sie sind die Stützen ihres Teams und maßgeblich am Erfolg der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft beteiligt: Angelina Grün und Margareta Kozuch. Zwei Ausnahme-Athletinnen aus zwei Generationen mit einem großen Ziel: die Olympischen Spiele 2012.

Mannschaftskreis Deutschland
Mannschaftskreis Deutschland Quelle: imago

Beim Weltcup-Turnier in Japan, das gleichzeitig als Qualifikationsturnier für die Sommerspiele 2012 diente, ist das große Ziel des Vize-Europameisters vorerst in weite Ferne gerückt. Die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti belegte nach zwei Niederlagen gegen Japan und China zum Abschluss Rang sechs und verpasste damit die direkte Qualifikation für London. Jetzt bleibt noch der Weg über ein Kontinental- und möglicherweise noch ein Weltturnier, um sich für Olympia zu qualifizieren.

Grün lebt den Olympia-Traum


Für Angelina Grün schien der Traum von einer erneuten Olympia-Teilnahme schon geplatzt: Im Frühjahr 2009 hatte die beste deutsche Volleyballspielerin ihren Rücktritt erklärt. Zwei Olympiateilnahmen, drei Weltmeisterschaften, ein Champions-League-Sieg sowie eine EM-Bronzemedaille waren ihre Erfolgsbilanz.


Nach einer Auszeit wechselte Grün zum Beachvolleyball. Mit ihrer Partnerin Rieke Brink-Abeler wollte sie es nochmal wissen - das Ziel hieß auch im Sand: London 2012. Doch die Konkurrenz war stark, Grün/Brink-Abeler schafften es nicht, sich in der Spitze zu etablieren. Eine Bänderverletzung zwang Grün zu einer Pause, in der sie viel Zeit zum Nachdenken hatte mit dem Ergebnis: Das war es mit Beachvolleyball.


Doch nicht endgültig mit Volleyball: "Ich wollte so nicht aufhören", wird Grün in der "FAZ" zitiert. Bundestrainer Guidetti holte sie zurück ins Nationalteam - als wichtige, erfahrene Stütze. Ihre eigene Motivation: Sich noch einmal für Olympia zu qualifizieren: "Es wird sehr schwer", sagte Grün, "aber es lohnt sich, darum zu kämpfen." Grün muss es wissen: "Man kann nie genug davon haben."

Ein Spielführerin voller Energie

Der Ehrgeiz steckt auch in Spielführerin Margareta Kozuch. "Maggi" ist nicht nur die beste deutsche Punktesammlerin, sondern auch als Persönlichkeit ganz wichtig für das DVV-Team. Mit ihren 25 Jahren ist sie weit herumgekommen, stand in Italien und Russland unter Vertrag und spielt aktuell in Polen. Im vergangenen Jahr war sie "Volleyballerin des Jahres".


"Viele Möglichkeiten, Maggi mal nicht lachen zu sehen, gibt es wohl nicht", schreibt Kozuch auf ihrer Homepage, "wo sie erscheint, ist Energie pur!" Auch auf dem Platz, auch dann, wenn es mal nicht so läuft. Das bekommen dann auch die Gegner zu spüren, wenn die Diagonalangreiferin ernst macht. Wieviel Energie sie nach dem harten Weltcup-Turnier in Japan noch versprühen kann, davon können sich die Zuschauer am Samstag von 23 Uhr an im ZDF überzeugen.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet