Im Zeichen des DFB-Pokals

"das aktuelle sportstudio" kommt live aus Berlin

Ganz im Zeichen des DFB-Pokals steht am Samstag das "aktuelle sportstudio". Im Anschluss an das große Finale wird live aus Berlin gesendet, zu Gast sind neben siegreichen Spielern auch die Trainer der Finalisten, Thomas Schaaf und Louis van Gaal.

DFB-Pokal schwebt über dem Berliner Olympiastadion
DFB-Pokal schwebt über dem Berliner Olympiastadion Quelle: ap,ZDF,imago

Historische Bestmarken und Rekorde - sowohl Bayern München als auch Werder Bremen können beim DFB-Pokal-Finale am Samstag reichlich Geschichte schreiben. Im Vorfeld des Nord-Süd-Gipfels der Erzrivalen ist auf beiden Seiten Optimismus angesagt. "Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir unser Spiel durchsetzen und dann auch Erfolg haben", sagt Nationalspieler Bastian Schweinsteiger, Bremens Torsten Frings kontert: "Auch wir haben eine richtig gute Mannschaft, die jeden Gegner schlagen kann."

Nächster Schritt zum Triple


Die Favoritenrolle allerdings hat der neue deutsche Meister von der Isar. Und mit einem Sieg - es wäre der 15. insgesamt - würden die Münchner nicht nur ihre Position als Rekord-Pokalsieger festigen, auch ein weiterer Schritt zum ersten "Triple" der Vereinshistorie wäre vollzogen. Auf bajuwarische Zurückhaltung dürfen die Hanseaten im Berliner Olympiastadion jedenfalls nicht hoffen. Bayern-Stürmer Ivica Olic: "Wir wollen alle drei Titel, diese Chance bekommt man nicht oft im Leben."

Für Karlheinz Rummenigge wäre der DFB-Pokal auch ein zusätzlicher Schub für das Champions-League-Finale am 22. Mai in Madrid gegen Inter Mailand. Der Bayern-Boss warnte jedoch davor, Bremen auf die leichte Schulter zu nehmen: "Wir haben großen Respekt, das wird kein Selbstläufer. Aber im 'deutschen Wembley' möchte man den Fans ja schon ganz gern den Pokal entgegenrecken."

Schaaf kann die Führung übernehmen

Wesentlich undarfter geht Cupverteidiger Bremen in das Endspiel, der Platz im internationalen Geschäft ist bereits gesichert. "Wenn wir den Pokal holen, wird es eine sehr gute Saison für Werder, wenn nicht, immer noch eine gute", sagt Werder-Torhüter Tim Wiese. Der Nationaltorwart kann mit spektakulären Paraden dazu beitragen, dass auch sein Coach in der Hauptstadt eine neue Rekordmarke setzt.

Mit einem vierten Pokal-Triumph würde Thomas Schaaf in der Rangliste der erfolgreichsten Trainer dieses Wettbewerbs die alleinige Führung übernehmen - vor Trainerkoryphäen wie Hennes Weisweiler, Udo Lattek, Ottmar Hitzfeld, Otto Rehhagel und Karl-Heinz Feldkamp, die jeweils dreimal erfolgreich waren.

Wie das Finale letztlich ausgegangen ist, wer den Pott in den Berliner Nachthimmel recken dirfte und welcher der Studiogäste von Michael Steinbrecher eher Grund zum Jubel hat erfahren Sie im Anschluss an das Endspiel ab 22.30 Uhr im ZDF.

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