Informationsplattform zur Fandebatte

Die Sport-Tweets der Woche

Ultras, Hooligans, Pyrotechnik, Bengalos, Gewalt. Die deutsche Fankultur in den Stadien steht zurzeit vor einer Problemsituation. Was ist erlaubt, was nicht? Gibt es gute und böse Fans? Zeit für ein "sportstudio" mit besonderer Themenstellung.

Krawalle beim DFB-Spiel Eintracht gegen Lautern
Krawalle beim DFB-Spiel Eintracht gegen Lautern Quelle: dpa

Gewalt in Fußballstadien, Verletzte sogar bei einem Hallenturnier in Hamburg und das auch noch beim Auftritt eines Allstar-Teams mit dem Namen RESPECT UNITED, eine wieder mal im Raum stehende Drohung von DFB und DFL, die Stehplätze in den Fußball-Arenen abzuschaffen - der deutsche Fußball hat aktuell ein gravierendes Problem.

Traditionsreiches Diskussionsforum

Die Teilnehmer

Feurige Stimmung in Köln
1. Bundesliga: Feurige Stimmung in Köln


Verzichten wir also diese Woche auf die lustigen Schnappschüsse der Kicker aus dem Trainingslager oder die Fotogrüße und Tweets der aus der Heimat grüßenden Familienangehörigen und auch auf die "latest news" aus den Reihen der Vereine - es gibt Wichtigeres.


Es ist eine bewährte Tradition im "aktuellen sportstudio", dass nicht nur über den aktuellen Sport berichtet, sondern auch immer wieder über die drängenden Fragen abseits von Rasen, Laufbahn und Hallenparkett kontrovers diskutiert wird.
Unter der Gesprächsleitung von Gastgeber Michael Steinbrecher suchen Experten nach Antworten: "Fankultur im Fußballstadion: Gewaltbereite Fans, Ultra-Kultur und Pyrotechnik - hat der deutsche Fußball ein Problem?"

Diskutieren werden Hendrik Große Lefert, Vorsitzender der Task Force "Sicherheit", Christian Heidel, Manager des FSV Mainz 05, Jonas Gabler, Politologe und Fanforscher, Philipp Markhardt, Sprecher der Initiative "Pro Fans", Jannis Busse, Sprecher der Initiative "Pyrotechnik legalisieren", Bernhard Witthaut, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), sowie der ehemalige DFB-Sicherheitsbeauftragte Helmut Spahn.

Informieren

Gewaltbereite Fußballfans mit Polizisten
Gewaltbereite Fußballfans mit Polizisten Quelle: imago


Informieren könnt ihr euch zu allen Fragen rund um dieses brisante Thema und die Ereignisse des kommenden Wochenendes auch über Twitter. Das Twitterangebot der Mitinitiatoren von ProFans (@Fankongress2012) veröffentlicht Stellungnahmen der Organisatoren, Redebeiträge der Teilnehmer und verweist auf Presseberichte und relevante Internet- und Twitterbeiträge.

Einsehbar via Twitter ist selbstverständlich auch das Kongressprogramm und über den Kurznachrichtendienst wird zahlreich live getwittert, u.a. durch unseren follower @fabianfiedler. @akt_sportstudio hoffen auf spannende Diskussionen und freuen uns auf die Fortsetzung im Studio in Mainz am Samstagabend.

Mitdiskutieren

Und diskutiert wird auch heftig auf Facebook und Twitter. Unter dem hashtag (Stichwort bei Twitter, gekennzeichnet mit dem Raute-Zeichen) #Fankongress findet ihr alles zu dem am Wochenende stattfindenden Fankongress in Berlin, unter dem Stichwort #Sportstudio könnt ihr die Diskussion im Netz verfolgen. Fragen an die Teilnehmer der Diskussion, eure Anregungen, Ideen und Meinungen könnt ihr uns zuschicken via Facebook und Twitter @zdfsport oder @akt_sportstudio.

Twitter ist wie immer auch eine Quelle der schnellen Nachrichtenverbreitung. Neben der Ankündigung, auch über eine Abschaffung von Stehplätzen nachdenken zu wollen, veröffentlichten DFB und DFL in dieser Woche eine Umfrage zu Pyrotechnik in Fußballstadien - mit einem eindeutigen Ergebnis: 84 Prozent sprachen sich nach dieser Umfrage gegen die Zündelei aus.

Trickserei?

FC Bayern Muenchen Ultra -Fans feiern mit Bengalischen Feuer und Fahnen
FC Bayern Muenchen Ultra -Fans feiern mit Bengalischen Feuer und Fa... Quelle: imago/Ulmer


Blogger und Journalist Sebastian Fiebrig (@saumselig) veröffentlichte umgehend auf Twitter und unter www.textilvergehen.de seine Kritik an der Erhebung, vor allem an der suggestiven Fragestellung - und wirft den Verbänden Trickserei vor: "Ganz klar sollte ein bestimmtes Ergebnis erzielt werden."

Viele Meinungen, kontroverse Diskussionen und die Pflicht, aufeinander zuzugehen - Zeitungskollege pschneider@vrm.de bringt es in seinem wöchentlichen Kommentar auf den Punkt: "Der gemeinsame Kampf der Verbände und Fans gegen die schwarzen Schafe in der Kurve muss von einem Geben und Nehmen begleitet werden. Nicht von Drohungen und Gegenaktionen."

Recht hat er! Dieses Wochenende verspricht @akt_sportstudio: JOURNALISTISCHE HOCHSPANNUNG!

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet