Mit Labbadia läuft's beim VfB

Stuttgart-Trainer kommt ins "aktuelle sportstudio"

Bruno Labbadia ist einer der dienstjüngsten Bundesliga-Trainer, trotzdem hat er schon alle Höhen und Tiefen des Geschäfts erlebt. Nach den Engagements in Leverkusen und Hamburg ist er in Stuttgart gelandet - und kommt am Samstag ins "sportstudio".

Einst war er Torjäger, danach stieg Bruno Labbadia ins Trainergeschäft ein und machte in der Hessenliga, der Regionalliga und auch der 2. Bundesliga mit Achtungserfolgen auf sich aufmerksam.

Von Fürth nach Leverkusen

Die Großen der Bundesliga warfen zum ersten Mal ein Auge auf Labbadia, als dieser die SpVgg Greuther Fürth trainierte. Bayer Leverkusen machte letztlich das Rennen und verpflichtete Labbadia. Im Sommer 2008 startete der ehrgeizige Coach in das Abenteuer Bundesliga. Fleißig, ehrgeizig, mit dem unbedingten Erfolgswillen.

Knackpunkt Winterpause

Und die Vorschusslorbeeren, mit denen Labbadia vor seinem Engagement überschüttet worden war, gab er mit erfolgreichem Fußball zurück. Doch nach einer sehr erfolgreichen Hinrunde ging es nach der Winterpause bergab. Sportlicher Misserfolg, verbale Missverständnisse - sein Ende beim Werksklub kam so schnell wie sein Erscheinen damals.
Doch der nächste Traditionsverein stand schon bereit: Beim Hamburger SV, für den Labbadia schon auf Torejagd gegangen war, wurde wieder einmal ein Trainer gesucht - und so war Labbadia nicht lange arbeitslos. Und auch beim HSV lief zunächst alles nach Plan, allerdings wieder nur kurz.

Nach einer erfolgreichen Hinrunde fand die Zusammenarbeit ein jähes Ende. Talfahrt nach der Winterpause, Zerwürfnis mit der Mannschaft: Der HSV setzte Labbadia vor die Tür.

In Stuttgart läuft's derzeit

Ein gutes halbes Jahr war es ruhig geworden um Bruno Labbadia, dann war er wieder da. Und zwar wieder bei einem seiner zahlreichen Ex-Vereine: Beim VfB Stuttgart. Dort übernahm Labbadia ein gebeuteltes Team, das zu dem Zeitpunkt auf Rang 17 der Tabelle in akuter Abstiegsgefahr schwebte. Am Saisonende stand der VfB immerhin auf Platz zwölf.


Mittlerweile läuft es wieder rund für Labbadia und den VfB: Ein Platz unter den ersten fünf der Tabelle, fünf von neun Spielen gewonnen. Es könnte wieder eine gute Hinrunde geben. Und vielleicht sogar noch mehr.

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