"Null-Toleranz-Politik gegen Störer"

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach packt heiße Eisen an

Wenige Tage vor dem Beginn der Fußball-EM in Polen und der Ukraine widmete sich das "aktuelle sportstudio" fast ausschließlich dem Fußball. Neben einem Situationsbericht zum Vorbereitungsstand der deutschen Nationalmannschaft und etlichen Test-Länderspielen der Konkurrenz stand neue DFB-Präsident Wolfgang Niersbach im Studio Rede und Antwort.

von Christian Lüttecke

Wolfgang Niersbach kennt sich aus im Geschäft. Denn der höchste Chef des größten Sportfachverbandes der Welt hat den Fußball von der Basis aus erlebt. Als aktiver Kicker und später als Redakteur der Nachrichtenagentur Sport-Informations-Dienst (sid) mit den den Fachgebieten Fußball und Eishockey arbeitete Niersbach 15 Jahre lang journalistisch und gestaltete nebenher als verantwortlicher Redakteur elf Jahre lang die Stadionzeitung von Fortuna Düsseldorf.

Heikle Themen stehen auf dem Plan

Eine gute Basis für eine bemerkenswerte Karriere. Als Pressechef der EM 1988 in Deutschland empfahl sich Niersbach für höhere  Aufgaben und übernahm die Presse- und Medienarbeit beim DFB. Dabei sollte es allerdings nicht bleiben. Der Mann vom Niederrhein wurde Mediendirektor und letztlich Generalsekretär. Als der damalige DFB-Präsident Theo Zwanziger bekanntgab, sein Amt niederzulegen, einigte man sich beim DFB schnell auf einen Nachfolger: Niersbach.

Als DFB-Boss hat er nun einige heiße Eisen anzupacken, die aktuellsten sind die bevorstehende Europameisterschaft mit all ihrer politischen Brisanz, sowie im eigenen Land die nicht enden wollende Diskussion um die Sicherheit in den Stadien.

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