Sven Ulreichs Auf und Ab

Im Spiel gegen Benfica kam der Knackpunkt

Stammtorhüter - oder doch nicht? Sven Ulreich wusste in der Vergangenheit oft nicht recht, wie ihm geschieht. Seit dieser Saison jedoch genießt er beim VfB Stuttgart das Vertrauen als Nummer eins. Am Samstag ist Ulreich Gast im aktuellen sportstudio.

2008 musste Sven Ulreich zehn Spieltage nach seinem Debüt in der Bundesliga den Posten zwischen den Pfosten zum ersten Mal wieder abgeben, damals an Raphael Schäfer. Als in der darauffolgenden Saison Jens Lehmann nach Stuttgart kam, ist die Nummer eins für zwei Jahre vergeben. Geduld war gefragt.

Kurz vor dem Aus

Erst nach dem Karriere-Ende des Nationaltorhüters setzte der VfB zu Beginn der Saison 2010/2011 auf Sven Ulreich. Doch der Saisonverlauf, in dem sich Stuttgart plötzlich akut im Abstiegskampf wiederfand, ließ den neuen Trainer Bruno Labbadia an seinem Torhüter zweifeln. Für das Europa-League-Spiel gegen Benfica Lissabon entschied sich Labbadia, Ersatzkeeper Marc Ziegler im Tor spielen zu lassen.


Experten sahen in dieser Entscheidung das Aus für Ulreich als Stammkraft im bezahlten Fußball. 52 Minuten sitzt Ulreich beim Spiel gegen Lissabon auf der Bank - im Gefühl, seine Karriere vielleicht verloren zu haben. Doch dann der Knackpunkt: Ziegler erleidet eine Gehirnerschütterung, Ulreich darf zurück ins Tor. Die Position als Nummer eins hat er seit dem nicht mehr hergegeben.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet