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Ärger über Videobeweis geht weiter

Ärger um den Einsatz des Videoassistenten hatte vor einer Woche den Bundesliga-Start überschattet. Läuft es am zweiten Spieltag besser? Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich wird im aktuellen sportstudio über die Problematik sprechen.

Schiedsrichter schauen eine Spielsequenz auf einem Bildschirm an
Schiedsrichter schauen eine Spielsequenz auf einem Bildschirm an
Quelle: reuters

Ein Jahr nach der Einführung des Videoassistenten (VAR), der den Fußball doch gerechter machen soll, wird mehr denn je über den Videobeweis diskutiert. Mit der Partie Hannover 96 gegen Borussia Dortmund startet am Freitag der zweite Spieltag. Schon dieses Spiel wird sicher wieder ganz im Zeichen der Diskussionen um das neue Überwachungssystem stehen.

Chaos im Keller

Am ersten Spieltag waren es gleich vier von neun Partien, in denen die in einem Keller in Köln sitzenden Assistenten dem Hauptschiedsrichter auf dem Platz die Arbeit nicht erleichterten, sondern für Chaos sorgten. Bayern gegen Hoffenheim: In der 82. Minute fliegt Franck Ribery über Harvard Nordtveits Bein - eine strittige Szene, doch Schiri Bastian Dankert zeigt auf den Punkt, ohne dass VAR Sören Storks eingreift.

Einen Tag später sehen die Zuschauer in Wolfsburg gleich drei Rote Karten - allerdings nur einen Platzverweis. Schalkes Verteidiger Matija Nastasic muss nach hartem Einsteigen gegen Wout Weghorst in die Kabine. Schiedsrichter Patrick Ittrich gibt dem Serben zunächst Gelb, dann meldet sich Wolfgang Stark aus Köln. Nachdem Ittrich sich die Szene am Spielfeldrand noch einmal anschaut, zückt er Rot.

"Ich möchte eines klar ste