Von der Weser an die Themse

Per Mertesacker verteidigt jetzt für Arsenal London

Per Mertesacker ist bei seinem neuen Verein auf der Insel angekommen. Nach zwei Spielen im Trikot der Gunners hat der Abwehrrecke zwar noch Probleme mit den Namen seiner Mitspieler, die Gangart der Gunners kennt er aber mittlerweile.

Per Mertesacker
Per Mertesacker Quelle: imago/Thomas Zimmermann

Mit der Rückennummer 4 des zum FC Barcelona gewechselten Ex-Kapitäns Cesc Fabregas auf dem rot-weißen Trikot soll der ehemalige Bremer dem krisengeschüttelten Traditionsverein wieder in die Erfolgsspur zu führen.

"Musste alles sehr schnell gehen"


"Mertesacker muss sich noch an das Tempo gewöhnen, aber sein Stellungsspiel ist sehr intelligent", lobte Teammanager Arsene Wenger seinen Neuzugang im britischen TV. Im Champions-League-Spiel des FC Arsenal beim deutschen Meister Borussia Dortmund bestätigte Mertesacker diesen Eindruck.


Richtig Zeit, darüber nachzudenken, was gerade mit ihm passiert, hatte Mertesacker in den letzten Tagen kaum: "Ich bin erst seit Donnerstag hier, habe einmal richtig mit der Mannschaft trainiert, dann direkt schon gespielt. Zum Ende der Transferperiode hat Arsenal gesagt, sie wollen mich doch unbedingt haben. Das war drei Tage vor Toresschluss, dann musste alles sehr schnell gehen", sagte Mertesacker dem Fernsehsender Sky.

Kribbeln vor dem ersten Auftritt

Mertesacker, der mehr als 200 Bundesligaspiele für Hannover 96 und Werder Bremen sowie 76 Begegnungen im Nationaltrikot absolviert hat, vespürte trotzdem vor dem Anpfiff ein besonderes Kribbeln: "Es war schon ein ganz besonderes Spiel, und ich war vorher auch ein bisschen nervös. Es war gut, mal in die Premier League reinzuschnuppern und mit einem Sieg zu starten." Dem 1:0-Erfolg gegen Swansea FC folgte das 1:1 beim BVB.

Im nächsten Spiel gegen die Blackburn Rovers soll die kleine Erfolgsserie mit Mertesacker fortgesetzt werden. Wie das Spiel gelaufen ist, wie sich Mertesacker in London mittlerweile eingelebt hat und was er seinem alten Kumpel Claudio Pizarro noch sagen wollte, wird der Abwehrmann im Schaltgespräch mit Michael Steinbrecher erzählen - am Samstag ab 23 Uhr im "aktuellen sportstudio".

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