Wie ein guter Wein

Roman Weidenfeller ist mit 31 Jahren besser denn je

"We have a grandios Saison gespielt" - viel besser hätte Dortmunds Torwart Roman Weidenfeller im Interview mit einem Reporter von Dubai Sports seine Leistung und die des gesamten BVB-Teams in der vergangenen Spielzeit nicht zusammenfassen können.

Roman Weidenfeller
Roman Weidenfeller Quelle: ap

Topleistung und Führungsrolle


Die Spielzeit 2010/11: Es war eine grandiose Saison mit einem Roman Weidenfeller im Tor, der Topwerte vorzeigen konnte. Weidenfeller kassierte nur alle 141 Minuten ein Gegentor, wehrte 77 Prozent aller Bälle auf sein Tor ab - beides ist herausragend.
In der aktuellen Saison knüpft Weidenfeller an diese Leistung an. Er parierte 80 Prozent aller Torschüsse und verhalf dem BVB damit zu den zweitwenigsten Gegentoren in der Liga - nur achtmal musste der Torhüter den Ball in den ersten elf Spielen aus dem Netz holen, nur die Bayern sind mit drei Gegentoren besser. Trotz Weidenfellers konstant guter Leistung in den letzten Jahren ist eine Nominierung für die Nationalmannschaft bisher allerdings ausgeblieben.

Während sich in der Bundesliga immer jüngere Torhüter zwischen den Pfosten tummeln, setzt der BVB mit Erfolg auf seinen 31-jährigen "Oldie". BVB-Sportdirektor Michael Zorc sagt über seinen Routinier: "Roman ist sportlich und menschlich gereift." Er bringt die Leistung und strahlt die Ruhe aus, die seine Vorderleute brauchen - vor allem die junge Generation. Weidenfeller hat den Draht zu den oft als "Rasselbande" betitelten Youngsters gefunden. Er geht auf die jungen Spieler zu, versteht sie und gibt ihnen Tipps.

Kapitän mit Kultspruch

Seine Erfahrung, seine Klasse als Torhüter und der Umgang mit den Mitspielern unterstreichen Weidenfellers exponierte Stellung im Team. Er ist zudem Sebastian Kehls Stellvertreter als Mannschaftskapitän - eine Position, die er durch Kehls verletzungsbedingte Ausfälle in der vergangenen Saison fast durchgängig inne hatte.

Ob am Ende dieser Saison das gleiche Fazit "We have a grandios Saison gespielt" stehen wird, ist noch offen. Fest steht allerdings, dass Roman Weidenfellers Satz von der deutschen Akademie für Fußballkultur zum Spruch des Jahres gewählt worden ist.

Am Samstag spricht Katrin Müller-Hohenstein von 23 Uhr an im "sportstudio" mit Roman Weidenfeller.

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