Zum Siegen verdammt

Der FCK braucht ein Wunder für den Klassenerhalt - und Tore!

Sieben Spieltage vor Saisonende sieht es düster aus für Kapitän Christian Tiffert und den FCK. Schwächste Offensive der Liga, seit 17 Spieltagen sieglos, Tabellenletzter. Der Trainerwechsel sollte die Wende bringen - hoffte nicht nur er.

Christian Tiffert
Christian Tiffert Quelle: imago

Besonders gut veranschaulichen lässt sich der Leistungsabfall des 1. FC Kaiserslautern an Kapitän Christian Tiffert. Letzte Saison glänzte der 30-Jährige noch als Vorbereiter mit 20 Torvorlagen (Quelle: Impire), in dieser Spielzeit (Stand: 26. Spieltag) kommt er gerade einmal auf drei. Zwar ist Tiffert mit zwei Toren und den drei Vorlagen der "Topscorer" bei Lautern, aber seine 82 Torschussvorlagen (zweitbester Ligaspieler!) und die karge Trefferquote offenbaren die eklatante Abschlussschwäche des Teams.

Andauernde Erfolgsflaute

Ob Krassimir Balakov als neuer FCK-Trainer den Verein vor dem Abstieg retten kann, wird sich zeigen. In Lautern braucht es dafür schon fast ein Wunder. Es mangelt an Toren (nur 17 Treffer nach 26 Spieltagen) und, nimmt man es genau, auch an einer Bundesliga-tauglichen Mannschaft. Die Kernsanierung in der Sommer- und Winterpause fruchtet nicht - die 14 Abgänge konnten durch die elf Neuzugänge nicht kompensiert werden. Zumal mit Srdjan Lakic der erfolgreichste Torschütze der Vorsaison (16 Tore) den Traditionsverein verlassen hat. Ebenso haben die Abgänge von Ivo Ilicevic, Jan Moravek und Erwin Hoffer (je fünf Tore) ein Loch in der Offensivabteilung hinterlassen.

Das letzte Erfolgserlebnis des 1. FC Kaiserlautern liegt fast ein halbes Jahr zurück: Am 10. Spieltag gewannen die "RotenTeufel" mit 1:0 zuhause gegen den SC Freiburg. Gegen den geht es auch an diesem Spieltag, im direkten Kellerduell. Die Breisgauer stehen mit fünf Punkten Vorsprung vor Lautern auf dem Relegationsplatz. Eine Niederlage darf sich keines der beiden Teams erlauben.

Am Samstag ist Christian Tiffert zu Gast im "aktuellen sportstudio" und äußert sich im Interview mit Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein zur prekären Situation des 1. FC Kaiserslautern.

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