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Schalke, Darmstadt und Wehen weiter

Fußball - DFB-Pokal, 1. Runde

Der FC Schalke 04 hat die Pflichtaufgabe in der ersten Runde des DFB-Pokals gemeistert und steht nach einem 2:0-Sieg beim FC Schweinfurt in der nächsten Runde. Darmstadt 98 warf den FC Magdeburg aus dem Wettbewerb.

Schweinfurts Philip Messingschlager (l.) gegen Schalkes Abdul Rahman Baba
Schweinfurts Philip Messingschlager (l.) gegen Schalkes Abdul Rahman Baba Quelle: dpa

Die Lilien gewannen 1:0 in Magdeburg. Die Partie zwischen dem SV Wehen-Wiesbaden und dem FC St. Pauli ging beim Stand von 1:1 in die Verlängerung. Dort machten die Hessen dann mit zwei Treffern das Weiterkommen klar.

Schalke mit einiger Mühe

Vizemeister Schalke 04 hat mit dem Sieg eine Blamage vermieden. Der Champions-League-Teilnehmer von Trainer Domenico Tedesco mühte sich in einem lange Zeit ausgeglichenen Duell zu einem 2:0 (1:0) gegen den Viertligisten 1. FC Schweinfurt und muss sich für den Bundesliga-Auftakt am nächsten Samstag beim VfL Wolfsburg erheblich steigern.

Nabil Bentaleb (24. Minute/Foulelfmeter) brachte die Schalker gegen zu harmlose Unterfranken in der ersten Halbzeit in Führung. Adam Jabiri sorgte mit einem Eigentor vor
15.060 Zuschauern im ausverkauften Willy-Sachs-Stadion unfreiwillig für die Entscheidung (75.).

Elfmeter entscheidet Zweitliga-Duell

Das Duell der Zweitligisten konnte der SV Darmstadt 98 für sich entscheiden. Dank eines Blitzstarts setzte sich die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster gegen den Ligakonkurrenten 1. FC Magdeburgd mit 1:0 (1:0) durch, Tobias Kempe erzielte schon in der dritten Minute per Foulelfmeter das erste Tor dieser Pokalsaison. Vor 20.165 Zuschauern wurde Marvin Mehlem kurz nach dem Anstoß von Nico Hammann im Strafraum gefoult, Kempe verwandelte den Strafstoß zentral.

In der Folge entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, in dem Magdeburg aber zunehmend das Kommando übernahm. So kam Christian Beck nach einer Ecke per Kopf zur bis dahin besten Chance des Zweitliga-Aufsteigers, Daniel Heuer Fernandes im Darmstädter Tor hielt stark. Björn Rother und erneut Beck hatten weitere Möglichkeiten, die Gäste retteten die etwas schmeichelhafte Führung aber in die Pause. Im Anschluss wirkte Darmstadt allerdings sicherer, erspielte sich Möglichkeiten und ließ deutlich weniger zu. Erst in der 74. Minute kam Marcel Costly zur ersten guten Magdeburger Chance der zweiten Hälfte, verfehlte das Tor aber knapp.

Spannung bis zum Abpfiff

Zweitliga-Spitzenreiter FC St. Pauli ist dagegen zum zweiten Mal in Folge in der ersten Runde des DFB-Pokals an einem Drittligisten gescheitert. Die Hamburger unterlagen 2:3 (1:1, 0:1) nach Verlängerung beim SV Wehen Wiesbaden, der damit wie im Vorjahr die Runde der letzten 32 erreichte. Damals waren die Hessen dort mit 1:3 an Schalke 04 gescheitert. Manuel Schäffler (103.) per Foulelfmeter und Niklas Schmidt (105.+1) bescherten Wehen in der Verlängerung den überraschenden Sieg, St. Paulis Christopher Avevor (109.) gelang nur noch das Anschlusstor. Sören Reddemann hatte zuvor zur Führung für den SVWW getroffen, Richard Neudecker ausgeglichen.

St. Pauli, im Vorjahr beim SC Paderborn (1:2) unterlegen, hatte in der ersten Halbzeit vor 10.007 Zuschauern zwar mehr vom Spiel, zeigte sich aber offensiv harmlos. Wehen, das mit viel Leidenschaft dagegenhielt, erwischte die Hamburger schließlich kalt, als Reddemann nach einer Ecke aus dem Getümmel traf. Nach der Pause zeigte sich St. Pauli gefährlicher, auch weil Trainer Markus Kauczinski mit dem niederländischen Neuzugang Henk Veerman mehr Wucht einwechselte. Neudecker glich mit einem Volleyschuss nach einer Ecke aus. St. Pauli vergab aber beste Chancen, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Dies rächte sich schließlich.

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