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Großkreutz: Wiedersehen mit der alten Liebe

Sport - Großkreutz: Wiedersehen mit der alten Liebe

Im Viertelfinale um den DFB-Pokal trifft der Neu-Stuttgarter und gebürtige Dortmunder mit dem VfB zum ersten Mal auf seinen Herzensklub BVB.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 08.02.2017, 11:00

Erstmals in seinem Fußballerleben spielt der eingefleischte Dortmunder Kevin Großkreutz gegen seinen Herzensklub BVB. Im Pokal-Viertelfinale (20:30 Uhr/ARD), will er aber "alles reinhauen", damit sein neuer Verein VfB Stuttgart eine Runde weiterkommt.

So wie Kevin Großkreutz fiebert beim VfB Stuttgart sicher kein anderer dem Pokal-Hit gegen Borussia Dortmund entgegen. "Ich brenne und freue mich", sagt der Winterzugang der Schwaben: "Für mich ist das ein ganz besonderes Spiel, das ist kein Geheimnis."

27 Jahre in Dortmund

Dortmund und der BVB waren und bleiben Großkreutz' große Liebe: "Ich habe 27 Jahre dort gelebt. Das ist immer mein Zuhause." Aber in Stuttgart fühle er sich auch schon "sehr wohl".

Am Dienstag spielt der Ur-Dortmunder nun erstmals gegen seinen Herzens-Verein. Zweimal holte er mit den Schwarz-Gelben den deutschen Meistertitel, 2012 beim Double auch den DFB-Pokal. "Für Kevin, uns und die Fans wird es ein ganz eigenes Gefühl. Das hat es noch nie gegeben, dass einer von der Südtribüne gegen den BVB spielt“, sagt Dortmunds Kapitän Mats Hummels.

BVB "natürlich Favorit"

Der BVB ist für Großkreutz "natürlich Favorit". Dortmund sei "ein Weltklasseteam. Nicht umsonst sind sie Zweiter", sagt er, räumt aber seinem neuen Klub durchaus Chancen ein. "Man kann einen Favoriten in einem Spiel schlagen."

Schließlich haben die - einschließlich des Pokalerfolgs gegen Braunschweig - seit sieben Spielen ungeschlagenen und zuletzt vier Mal in Serie siegreichen Schwaben wieder extrem an Selbstvertrauen gewonnen. "Da müssen wir uns als VfB Stuttgart nicht kleiner machen als wir sind", sagt Sportvorstand Robin Dutt.

Lob vom Mitspieler

Großkreutz hat zur Trendwende beigetragen. Seit seinem Wechsel von Galatasaray Istanbul, wo er wegen eines Formfehlers nie spielen durfte, zum VfB für rund eine Million Euro stellte ihn VfB-Trainer Jürgen Kramny immer als rechten Außenverteidiger auf. "Man merkt, dass er Erfahrung hat, die er bei der Nationalmannschaft und bei Dortmund gesammelt hat", sagt sein Mannschaftskollege Christian Gentner. "Er hat ein gutes Gespür, er wird nicht gleich nervös in kritischen Situationen."

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