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Gomez stürmt von Anfang an

Sport - Gomez stürmt von Anfang an

Im Interview mit ZDF-Reporter Boris Büchler spricht Bundestrainer Joachim Löw über seine Baustellen vor der EM, Mario Götze, Bastian Schweinsteiger und die jungen Wilden Sané, Meyer und Goretzka.

Beitragslänge:
8 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 25.03.2017, 16:18

Neun Gesetzte, zwei Fragezeichen: Bundestrainer Joachim Löw will die Länderspiele gegen England und Italien mit Blick auf die EM zum Testen nutzen. Gegen die Briten heute (ab 20:15 Uhr live im ZDF) wird er aber wohl mit der bestmöglichen Formation beginnen.

Dies bedeutet, dass nur zwei Positionen offen sind. Hinten rechts fällt die Entscheidung zwischen dem Römer Antonio Rüdiger und dem Liverpooler Emre Can. Löw deutete an, in beiden Partien unterschiedliche Spieler auf dieser Position zu testen.

Mustafi oder Tah

In der Innenverteidigung wird noch ein Nebenmann für Mats Hummels gesucht. Hier wird sich Löw wohl zwischen Shkodran Mustafi und Jonathan Tah entscheiden. Im Falle des Leverkuseners Tah, der sein Debüt geben wird, hat Löw bereits angekündigt, ihn in einem der beiden Spiele von Beginn an aufzubieten.

Gesetzt ist in der Defensive dagegen neben Torhüter Manuel Neuer und Mats Hummels der Kölner Jonas Hector als Linksverteidiger. Im defensiven Mittelfeld führt in Abwesenheit der Verletzten Bastian Schweinsteiger und Ilkay Gündogan kein Weg an Toni Kroos und Sami Khedira vorbei. Auch die offensive Dreierreihe mit Thomas Müller, Mesut Özil und Marco Reus gilt als gesetzt. Vorne ist Mario Gomez derzeit konkurrenzlos. "Mario Gomez wird von Beginn an spielen, das hat er sich in den drei Trainingstagen verdient", verriet Löw.

Götze hat Aufholbedarf


Mario Götze habe noch "Aufholbedarf" erklärte der Bundestrainer, werde aber am Dienstag in München gegen Italien von Beginn an spielen. Grundsätzlich sind aber alle Spieler einsatzbereit. Von den 27 ursprünglich nominierten fehlen lediglich Kapitän Bastian Schweinsteiger (wegen Innenbandteilriss abgereist) und der aus disziplinarischen Gründen gestrichene Max Kruse.

Bei den Engländern fehlt in Wayne Rooney der große Star des Teams. Zu diesem werden wohl vier Spieler gehören, die beim FC Liverpool unter Jürgen Klopp trainieren. Besonders Jamie Vardy von Tabellenführer Leicester City hat es auch Joachim Löw angetan: «Das ist schon spektakulär. Vardy ist ein Spieler, der einen unglaublich Zug zum Tor hat», sagte der Bundestrainer. «Unsere Abwehrspieler haben einige Situationen mit Vardy gesehen. Er geht da hin, wo es dem Gegner am meisten weh tut. Er ist extrem gefährlich.»

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