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DHB-Team gewinnt Prestigeduell gegen Dänemark

Sport - DHB-Team gewinnt Prestigeduell gegen Dänemark

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat sich im Freundschafts-Spiel in Köln mit 33:26 gegen Dänemark durchgesetzt.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 02.04.2017, 20:45

Die deutschen Handballer haben einen Prestigeerfolg gegen Dänemark gefeiert. Der Europameister gewann am Samstag in Köln ein Testspiel gegen den WM-Fünften mit 33:26 (17:15). Am Sonntag folgt das Duell gegen Österreich (live im ZDF).

Die deutschen Handballer sind zurück in der Erfolgsspur. Drei Wochen nach der 24:26-Niederlage gegen den WM-Zweiten Katar gewann der Europameister am Samstag in Köln gegen den WM-Fünften Dänemark mit 33:26 (17:15).

Dabei begeisterte das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson die 13.122 Zuschauer mit Leidenschaft, Spielfreude und teils spektakulären Toren. In dem wegen der Hallen-Doppelbelegung mit dem Eishockey-Team Kölner Haie um einen Tag verlegten Länderspiel markierte Uwe Gensheimer acht Treffer für die deutsche Mannschaft. Rasmus Lauge Schmidt von der SG Flensburg-Handewitt warf sechs Tore für die Dänen, die ohne ihren Superstar Mikkel Hansen auskommen mussten.

Die richtige Einstellung

Nach der ärgerlichen Schlappe gegen Katar war die deutsche Mannschaft sichtlich bemüht, gegen den nächsten Hochkaräter einen weiteren Fehltritt zu vermeiden. Von Beginn präsentierte sich der Gastgeber mit der Leidenschaft, die das Team zum EM-Titel gebracht hatte, aber zuletzt vermissen ließ . "Wir werden jetzt nicht jedes Spiel gewinnen. Wir können gegen Dänemark auch mit fünf oder sechs Toren verlieren, wenn wir gut gespielt haben. Aber auf die Einstellung kommt es an", hatte DHB-Vizepräsident Bob Hanning vor der Partie erklärt.

Die Voraussetzungen für ein Erfolgserlebnis waren zumindest personell gegeben. In Steffen Fäth, Martin Strobel, Jannick Kohlbacher und Hendrik Pekeler kehrten vier Europameister ins Team zurück.

Steigerung hinten und vorne

Anfangs lief die deutsche Mannschaft wegen einiger Fehlwürfe einen 1:3 (4.) und einem 4:7 (10.) hinterher. Doch mit zunehmender Spielzeit kam der Gastgeber besser in die Partie. Die Abwehr steigerte sich und dadurch konnte sich auch Torhüter Andreas Wolff mit gelungenen Aktionen auszeichnen.

Angeführt vom spielfreudigen und treffsicheren Fäth ging im Angriff nicht mehr so viel daneben, so dass der Europameister nach der 8:7-Führung (14.) beim 10:8 (16.) erstmals mit zwei Toren vorn lag.

Schlagabtausch auf Augenhöhe

In der Folge boten sich beide Mannschaften den erwarteten Schlagabtausch auf Augenhöhe, ohne dass die DHB-Auswahl bis zum 17:15-Pausenstand noch einmal einen Ausgleich hinnehmen musste. Nikolai Link vom Zweitligisten HC Erlangen kam an seinem 25. Geburtstag zu seinem Länderspiel-Debüt. Nach der Pause löste Silvio Heinevetter planmäßig Andreas Wolff zwischen den Pfosten ab. Ansonsten änderte sich im deutschen Spiel nichts.

Mit der zurückgewonnenen Konsequenz beim Torwurf baute das Team von Sigurdsson den Vorsprung auf 21:17 (36.) aus, den der Gastgeber bis zum vorentscheidenden 31:24 (54.) vergrößerte.

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