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Leverkusen und Frankfurt in der K.o.-Phase

Fußball - Europa League

Nach Eintracht Frankfurt hat auch Bayer Leverkusen die Runde der letzten 32 Teams der Europa League erreicht. Die Rheinländer schlugen den FC Zürich 1:0 (0:0), der Pokalsieger setzte sich 3:2 (1:0) bei Apollon Limassol durch. Einen Rückschlag kassierte RB Leipzig.

Bayer Leverkusen - FC Zürich
Bayer Leverkusen - FC Zürich Quelle: dpa

Die Sachsen unterlagen am 4. Spieltag bei Celtic Glasgow mit 1:2 (0:1) und sind in der Tabelle der Gruppe B nun punktgleich mit den Schotten auf Platz zwei. Der FC Salzburg führt das Ranking mit der Optimalausbeute von zwölf Zählern an. Vier Siege aus vier Partien hat auch die Frankfurter Eintracht in der Gruppe H auf dem Konto. Leverkusen führt die Gruppe A punktgleich mit Zürich an, durch das Remis zwischen Ludogorez Rasgrad und AEK Larnaka kann die Werkself nicht mehr von einem der beiden ersten Plätze verdrängt werden.

Jedvaj schießt Werkself zum Dreier

Tin Jedvaj sorgte vor nur 16.197 Zuschauern nach genau einer Stunde mit seinem ersten Europa-League-Treffer dafür, dass die Werkself im Europacup überwintert und weiter von ihrem zweiten internationalen Titel nach 1988 träumen darf. Das Hinspiel im Letzigrund hatte Bayer vor 14 Tagen mit 2:3 verloren. In den beiden ausstehenden Gruppenspielen geht es im Fernduell mit dem Schweizer Pokalsieger nur noch um den Gruppensieg.

Die Forderung von Trainer Heiko Herrlich nach mehr defensiver Kompaktheit, erfüllten die Bayer-Profis nach insgesamt 23 Toren in den vorherigen vier Pflichtspielen diesmal über weite Strecken. Dies ging jedoch zu Lasten des Offensivspiels, das Leverkusen beim 6:2 in Bremen oder dem 5:0 in Mönchengladbach noch so hervorragend zelebriert hatte.

Fast 5000 Eintracht-Fans auf Zypern

In Limassol brachte Luka Jovic die Frankfurter in der 17. Minute in Führung. Nach der Pause legten Sébastien Haller (55.) und Mijat Gacinovic (58.) nach, Emilio Zelaya verkürzte mit einem Doppelpack (71. und Foulelfmeter/90. +4). Marc Stendera musste mit Gelb-Rot (81.) vom Platz. So können sich Frankfurts reisefreudige Fans, die mit fast 5000 Anhängern nach Zypern gereist waren, auf mindestens eine weitere Europapokalreise im kommenden Jahr freuen.

"Es ist uns gelungen, den ersten Matchball zu verwandeln. Das freut mich sehr. Kompliment an die Mannschaft", lobte Eintracht-Trainer Adi Hütter. "Wir haben uns für die Zwischenrunde qualifiziert in einer Gruppe, wo viele gedacht haben, dass wir es nicht schaffen", sagte Torwart Kevin Trapp: "Da muss man einfach sagen: Hut ab! Wir sind auf dem richtigen Weg."

Leipzig drückt am Ende - ohne Erfolg

Im stimmungsvollen Celtic Park von Glasgow brachte Kieran Tierney die Gastgeber bereits in der elften Minute in Führung. Den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Jean-Kévin Augustin (78.) für Leipzig konterte Odsonne Edouard für die Schotten nur eine Minute später mit dem 2:1. Diesen knappen Vorsprung verteidigte Celtic gegen am Ende drückende Sachsen bis zum Ende. Zum Vorrundenabschluss reist RB zum FC Salzburg und empfängt danach Schlusslicht Rosenborg Trondheim.

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