FIFA WM 2018

Portugal legt vor, Spanien muss nachlegen

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Portugal legt vor, Spanien muss nachlegen

2. Spieltag - Gruppe A und B

Cristiano Ronaldo mal wieder. Der Stürmerstar erzielt den Siegtreffer zum 1:0 für Portugal gegen Marokko und bringt sein Team an die Spitze der Gruppe B. Dort wil auch Spanien hin, das gegen Iran liefern muss. Uruguay buchte derweil in Gruppe A das Achtelfinalticket.

Fernando Hierro, der neue spanische Nationaltrainer
Spaniens kurzfristig eingesetzter WM-Trainer Fernando Hierro.
Quelle: epa

Gruppe B: Iran - Spanien (20 Uhr/ARD)

Iran: Zum ersten Mal geht der Iran bei einer WM als Tabellenführer in ein Spiel. Das 1:0 gegen Marokko war erst der zweite WM-Sieg. 1998 gelang ein 2:1 gegen die USA. Gegen europäische Mannschaften hat Team Melli noch kein WM-Spiel gewonnen: fünf Niederlagen, ein Unentschieden lautet die Bilanz. Irans Trainer Carlos Queiroz meint zu dem Duell gegen den ehemaligen Welt- und Europameister: "Wenn das Spiel gegen Marokko das Weltmeisterschaftsfinale für uns war, dann wird das Spiel gegen Spanien das Weltallmeisterschaftsfinale." Im Iran dürfen Frauen nicht ins Fußballstadion. Bei der WM nutzten sie ihre ungewohnte Freiheit, um gegen das Stadionverbot in ihrer Heimat zu protestieren. Die FIFA hat die Plakate zugelassen.

Spanien: Nach seinem Patzer beim 3:3 gegen Portugal war die Kritik an Nationaltorwart David de Gea harsch. Noch einen solchen kapitalen Fehler kann sich der Keeper von Manchester United nicht erlauben. Seinen Klub plant in jedem Fall längerfristig mit dem Keeper: Nach einem Bericht der Sportzeitung "Marca" hat sich der 27-Jährige auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit Manchester United über fünf Jahre geeinigt und soll dafür 21 Millionen Euro brutto pro Spielzeit bekommen. Damit wäre de Gea der bestbezahlte Torhüter der Welt.

Gruppe B - Portugal - Marokko 1:0 (1:0)

Mit einem mühevollen 1:0 über Marokko hat sich Portugal gute Aussichten aufs Erreichen des Achtelfinales geschaffen. Das Siegtor erzielte Cristiano Ronaldo in der vierten Minute. Ansonsten war vom Europameister herzlich wenig zu sehen. Die Marokkaner spielten beherzt nach vorne und brachten die portugiesische Oldie-Abwehr mit Jose Fonte (34) und Pepe (35) immer wieder in Verlegenheit. Ab der 60. Minute drängte Marokko mit noch mehr Macht auf den Ausgleich. Die beste Chance hatte Younes Belhanda: Portugals Keeper Rui Patricio konnte seinen Schuss gerade noch parieren (55.Minute). Ronaldo krönte sich mit seinem WM-Treffer und seinem 85. Länderspieltor zur Nummer eins in der ewigen Liste der europäischen Torschützen.

Gruppe A: Uruguay - Saudi-Arabien 1:0 (1:0)

Mit angezogener Handbremse hat Uruguay vorzeitig den Einzug ins Achtelfinale geschafft. Die Südamerikaner bezwangen Saudi-Arabien mit 1:0. Durch diesen Sieg steht auch Russland als Achtelfinalist fest. Die Uruguayer schienen sich ihrer Sache sicher zu sein. Schon vor dem 1:0 von Luis Suarez, der von einem Torwartfehler profitierte, taten sie nur das Nötigste - und schraubten danach ihre Anstrengungen weiter zurück. Die Saudis mühten sich redlich, fanden aber gegen die kompakte Abwehr der Uruguayer kaum einmal ein Durchkommen. So blieb das Spiel über weite Strecken ereignislos.

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