FIFA WM 2018

Gegen Schweden gilt's für Löws Team

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Gegen Schweden gilt's für Löws Team

2. Spieltag - Gruppen G und F

Verlieren verboten: Weltmeister Deutschland droht im zweiten Vorrundenspiel gegen Schweden frühzeitig das Aus in der Gruppe F. Hummels droht auszufallen. Gruppengegner Mexiko will gegen Südkorea nachlagen und wie Belgien in der Gruppe G einen entscheidenden Schritt Richtung Achtelfinale machen.

Deutsche Nationalmannschaft mit Joachim Löw  im Training
Gegen Schweden muss Löws Matchplan sitzen. Quelle: epa

Gruppe G: Belgien - Tunesien (14 Uhr/ARD)

Belgien: Die Mannschaft von Trainer Roberto Martínez will das Achtelfinale klar machen. Als einer von wenigen Favoriten siegte Belgien zum Auftakt souverän. Nach dem 3:0 gegen Panama dürfte Martínez seine Startelf gegen Tunesien nicht ändern. Verteidiger Boyata hat sich als Ersatz der lädierten Routiniers Kompany und Vermaelen bewährt. Auf den Angriff um Kapitän Eden Hazard ist Verlass.

Tunesien: Für die Tunesier geht es schon im zweiten Spiel um alles oder nichts. Auch deshalb dürfte Trainer Nabil Maaloul sein Team nach der 1:2-Niederlage gegen England offensiver aufstellen und auf zwei bis drei Positionen umbesetzen. Ein Wechsel ist sicher: Torwart Hassen ist nach seiner Schulterverletzung nicht mehr einsatzbereit.


Gruppe F: Südkorea - Mexiko (17 Uhr/ARD)

Südkorea: Nach dem 0:1 gegen Schweden brauchen die Koreaner eine deutliche Leistungssteigerung, um eine Chance gegen den Deutschland-Bezwinger Mexiko zu haben. Als zusätzliche Motivation kommt Staatspräsident Moon Jae In. Er verfolgt damit als erster Präsident des Landes ein WM-Spiel der Koreaner außerhalb des Heimatlandes.

Mexiko: Die Mexikaner wollen sich vom 1:0-Erfolg gegen Weltmeister Deutschland nicht blenden lassen und auch gegen die Asiaten hochkonzentriert auftreten und Richtung Achtelfinale nichts anbrennen lassen. "Wir brauchen ein perfektes Spiel", sagte Stürmer Raúl Jiménez. Mögliche Wechsel in seiner Startelf ließ Coach Juan Carlos Osorio vor der Partie offen.


Gruppe F: Deutschland - Schweden (20 Uhr/ARD)

Deutschland: Nach dem WM-Fehlstart ist der Druck für den Weltmeister riesengroß. Auf dem angestrebten Weg ins Achtelfinale muss ein Sieg her, bei einer Niederlage könnte die Turnierreise schon nach der Vorrunde vorbei sein. Gegen Schweden fordert Joachim Löw eine andere Energie und Körpersprache wie gegen Mexiko. Verzichten muss der Bundestrainer wohl auf den angeschlagenen Mats Hummels. Jonas Hector kehrt zurück, Marco Reus wird in der Startelf erwartet. Spekuliert wird über die Einsätze von Sami Khedira und Mesut Özil.

Schweden: Der Respekt vor Weltmeister Deutschland ist unverändert groß, aber die Skandinavier glauben an ihre Chance und den Einzug ins Achtelfinale. "Das ist so ein Spiel, auf das du dich dein ganzes Leben, deine ganze Karriere lang vorbereitest", sagt Schwedens Nationaltrainer Janne Andersson: "Es ist eine große Chance, bei einem solchen Turnier ein solches Spiel bestreiten zu dürfen." Kapitän Andreas Granqvist reizt vor allem die Aussicht, dem Titelverteidiger mit einem Sieg praktisch schon den Turnier-K.o. verpassen zu können: "Deutschland war der große Favorit vor dem Turnier und wenn wir sie jetzt schlagen, können sie es gar nicht mehr in die K.o.-Runde schaffen. Das war unvorstellbar vor dem Turnier."

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