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Viel breiter und "ein bisschen retro"

Neue Renner - neue Regeln

Die Hüllen sind gefallen. Längst haben alle Formel-1-Teams ihre Boliden für die bevorstehende Saison präsentiert. Neue Designregeln sollen die Autos spektakulär machen - und die Fahrer ans Limit bringen.

Ferrari will mit Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel und dem neuen SF70H nach einer enttäuschenden Sieglos-Saison wieder Erfolge feiern, die auch die Firmenbosse glücklich machen sollen. Der überwiegend im traditionellen Ferrari-Rot lackierte Bolide fällt vor allem durch eine große Heckfinne auf. An deren Ende ist zudem ein großer Flügel angebracht. Auch andere Teams sorgen mit ganz unterschiedlichen und optisch gewöhnungsbedürftigen Heckfinnen für Aufsehen.

Silberpfeil ohne Heckfinne

Titelverteidiger Mercedes verzichtet bei seinem Silberpfeil auf ein solch markantes Aerodynamik-Element. Der neue Wagen von Top-Titelkandidat Lewis Hamilton und Valtteri Bottas wirkt harmonischer und eleganter. Das Auto mit der genauen Bezeichnung "F1 W08 Hybrid EQ Power" trägt als erster Mercedes die Bezeichnung "EQ Power" im Namen. Diese wird künftig für alle Mercedes-AMG-Hybriden verwendet.

Einzigartig ist indessen die Front an dem von Technikchef und Design-Genie Adrian Newey konzipierten RB13. Diese fällt mit einer Art Nasenloch auf. Auch der neue Bolide von Red Bull hat die große Heckfinne. Das britisch-österreichische Team war im Vorjahr hinter den Silberpfeilen zweite Kraft und will nun zurück an die Spitze.

Die Regeländerungen im Überblick

Schneller dank neuem Design

Um drei bis fünf Sekunden pro Runde soll das neue Design die Autos schneller machen - und die Piloten so noch mehr ans Limit bringen. Durch die Regelreform messen die Boliden in der Breite jetzt zwei Meter anstatt 1,80 Meter und sind damit so breit wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Auch der Unterboden, der Frontflügel und die Reifen sind in diesem Jahr breiter. Das erhöht den Abtrieb deutlich. "Die sehen ziemlich cool aus", beschrieb Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff seinen Eindruck von der neuen aggressiver wirkenderen Optik. "Das Auto sieht von vorn und hinten spektakulär aus, und wenn man die fetten Reifen dazu nimmt, ist es ein bisschen retro, ein bisschen 80er", sagte Wolff.

"Es wird sich einiges ändern, aber wie das die Hackordnung beeinflusst, das müssen wir abwarten", sagte Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo. In dessen Heimat Australien wird am 26. März die Saison eröffnet. Dann wird sich zeigen, wer im Formel-1-Ideenwettbewerb dieses Mal die klügste Lösung gefunden hat und ob die Formel 1 wieder spannender und spektakulärer wird.

Weltmeister der letzten 10 Jahre

Formel-1-Saison 2017

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