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FIFA: Verwarnung für Beckenbauer

Sport - FIFA: Verwarnung für Beckenbauer

Fedor Radmann, Vertrauter des damaligen Organisationschefs Franz Beckenbauer, soll laut einer Zahlungsaufforderung dem DFB Millionen erstatten. Ein juristischer Schachzug des DFB.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 08.02.2017, 19:46

Franz Beckenbauer ist von der FIFA-Ethikkommission wegen mangelnder Kooperationsbereitschaft verwarnt worden und muss eine Geldstrafe zahlen. Die Sanktion wurde im Zuge der Ermittlungen zu den WM-Vergaben 2018 und 2022 verhängt.

Franz Beckenbauer soll 7000 Schweizer Franken zahlen, weil er bei der Aufklärung der Korruptionsvorwürfe um die WM-Vergaben 2018 und 2022 nicht ausreichend mitgearbeitet habe. Das teilte die rechtsprechende Kammer der FIFA-Ethikkommission am Mittwoch mit.

Mehrfache Aufforderungen

Das frühere Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees habe "trotz wiederholter entsprechender Aufforderungen" nicht an einer Untersuchung der Ethikkommission zu den Vorwürfen rund um die umstrittenen Vergaben der WM 2018 an Russland und 2022 an Katar mitgewirkt, hieß es in einer Stellungnahme der FIFA.

Beckenbauer habe "gegen die allgemeinen Verhaltenspflichten, die für Fußballfunktionäre bei Untersuchungen gelten", verstoßen.

Es geht nicht um die WM 2006

Die Ethikkommission wies darauf hin, dass in diesem Fall nicht hinsichtlich der Vergabe der WM 2006 an Deutschland untersucht wurde.

Franz Beckenbauer war bereits am 13. Juni 2014 provisorisch für 90 Tage gesperrt worden, weil er auf die Fragen der ermittelnden Kammer nicht reagiert hatte. Die Sperre wurde am 27. Juni aufgehoben. Er habe dann "die Bereitschaft zur Kooperation" gezeigt, teilte die rechtsprechende Kammer mit.

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