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DFB-Frauen fahren zur EURO 2017

Sport - DFB-Frauen fahren zur EURO 2017

Besser geht's nicht: Sechs Spiele, sechs Siege. Die DFB-Frauen haben eine lupenreine EM-Qualifikation hingelegt und sich für das Turnier im nächsten Jahr qualifiziert. Nun heißt das Ziel: Olympia-Sieg

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 13.04.2017, 07:31

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat sich bereits 15 Monate vor Turnierbeginn für die EM 2017 in den Niederlanden qualifiziert. Den DFB-Frauen gelang mit dem 2:0 (1:0) gegen Kroatien in Osnabrück der sechste Sieg im sechsten Qualifikationsspiel und stürmte mit 30:0 Toren zum vorzeitigen Gruppensieg.

"Wir sind qualifiziert, wir sind mega-froh", sagte Alexandra Popp nach dem Abpfiff, "im Großen und Ganzen haben wir ganz ordentlich gespielt - außer der Chancenverwertung." Im Stadion an der Bremer Brücke sorgten Dzsenifer Marozsan (32.) und Anja Mittag (50.) in einer extrem einseitigen Partie dafür, dass sich der zweimalige Welt- und achtmalige Europameister ab sofort voll auf Olympia konzentrieren kann. Schon am Mittwoch fliegt eine deutsche Delegation zur Auslosung nach Rio (14. April), wo die DFB-Auswahl im August eine Medaille anstrebt. Nach dem Turnier übergibt Neid den Posten als Bundestrainerin an ihre Assistentin Steffi Jones.

Peter für Krahn

Vier Tage nach dem 6:0 in der Türkei entschied sich Neid für drei Änderungen in der Startelf. In der Innenverteidigung begann Babett Peter für Annike Krahn, links in der Viererkette bekam Tabea Kemme den Vorzug vor Kathrin Hendrich und auf der rechten Außenbahn begann Pauline Bremer anstelle von Anna Blässe. Simone Laudehr (Oberschenkelzerrung) musste wie schon gegen die Türkei passen, Melanie Behringer und Lena Goeßling standen ohnehin wegen Verletzungen nicht zur Verfügung.

Hatte sich der Europameister im Hinspiel in Zagreb (1:0) noch äußerst schwer getan, diktierte die DFB-Auswahl diesmal gleich das Geschehen. Vor 8276 Zuschauern, darunter der designierte neue DFB-Präsident Reinhard Grindel, drangen die deutschen Spielerinnen vor allem über die Flügel häufig in den Strafraum vor. Doch die Chancenverwertung ließ - wieder einmal - zu wünschen übrig. So brachte erst ein Standard die überfällige Führung: Marozsans mustergültiger Freistoß aus 22 Metern schlug im linken Winkel ein.

Mittag sorgt für die Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild - die DFB-Auswahl ließ den Ball laufen, die Kroatinnen wussten sich oft nur mit unfairen Mitteln zu helfen. Mittags Volleyschuss aus der Drehung von kurz hinter der Strafraumgrenze ins lange Eck sorgte für klare Verhältnisse.

Die heiße Phase der Olympia-Vorbereitung beginnt für die DFB-Frauen am 20. Juni. Geplant sind insgesamt vier Lehrgänge mit zwei Tests (13. und 22. Juli) bis zum Abflug nach Brasilien am 27. Juli. Die EM-Qualifikation beschließen die DFB-Frauen erst nach dem Ende der elfjährigen Neid-Ära. Im September stehen die Rückspiele in Russland und Ungarn auf dem Programm.

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