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DFB-Frauen siegen dank Eigentor

Sport - DFB-Frauen siegen dank Eigentor

Der einzige Treffer im EM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und Ungarn war ein Eigentor in der 29. Minute durch Ungarns Viktoria Szabo.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 20.09.2017, 17:12

Einen Monat nach dem Olympiasieg von Rio haben die deutschen Fußballerinnen eine perfekte EM-Qualifikation über die Bühne gebracht. In der zweiten Partie unter der Regie der neuen Bundestrainerin Steffi Jones setzte sich das DFB-Team glanzlos mit 1:0 (1:0) in Ungarn durch.

Viktória Szabó traf in der 29. Minute ins eigene Netz. Der bereits für die Endrunde in den Niederlanden qualifizierte Titelverteidiger schloss die Gruppe 5 nach dem achten Sieg im achten Spiel mit der Maximalpunktzahl 24 und einem Torverhältnis von 35:0 als unangefochtener Sieger ab.

Kaum ein Mittel

Jones hatte die Startelf gegenüber dem 4:0 in Russland gleich auf sieben Positionen verändert - dem Kombinationsspiel der DFB-Auswahl war das aber eher abträglich. Gegen das aggressive Pressing der defensiv eingestellten Hausherrinnen, die im Hinspiel noch mit 0:12 untergegangen waren, fand der Olympiasieger mit den Neulingen Jacqueline Klasen und Hasret Kayikci kaum ein Mittel.

Chancen blieben daher im ersten Durchgang weitgehend aus. So musste ein Standard her, um Ungarns Abwehr-Bollwerk zu knacken. Eine Ecke von Tabea Kemme lenkte Szabó per Kopf unglücklich ins eigene Netz. Bis dahin hatte es lediglich einen Torschuss von Kapitän Anja Mittag gegeben, die jedoch vorbei zielte. Zur Halbzeit wurde sie ausgewechselt.

Zahlreiche Stammkräfte nicht dabei

Mittag und Kemme waren die einzigen Spielerinnen, die vor einem Monat im Olympia-Finale gegen Schweden auf dem Rasen standen und Gold holten. "Ich will sehen, wie breit unser Kader aufgestellt ist", begründete Jones das Fehlen vieler Stammkräfte.  Dies machte sich auch nach dem Wechsel negativ bemerkbar. Keine Ideen im Spielaufbau und viele Fehlpässe kennzeichneten das deutsche Spiel. Allerdings wurde auch die DFB-Abwehr um Jubilarin Babett Peter, die ihr 100. Länderspiel bestritt, kaum gefordert.

So plätscherte die Partie dahin. Bei einem Kopfball von Bundesliga-Legionärin Zsanett Jakabfi, der knapp am Pfosten vorbeistrich, lag sogar eine Überraschung in der Luft. Am Ende brachten die deutschen Frauen den Sieg aber sicher nach Hause. "Wir haben unpräzise gespielt. Deshalb haben wir uns sehr schwer getan", sagte Jones: "Wir haben viele Bälle verloren und oft nicht die optimale Lösung gefunden. Für uns heißt es Mund abputzen - die Qualifikation ist durch."

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