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Stuttgart feiert späten Sieg

Sport - Stuttgart feiert späten Sieg

Nach dem 2:1-Sieg der Stuttgarter über den HSV spricht VfB-Trainer Jürgen Kramny bei Jochen Breyer über seinen Jubel-Unfall mit Daniel Didavi und die mangelhafte Chancenauswertung der Schwaben.

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 29.01.2017, 23:00

Dem VfB Stuttgart ist ein weiterer wichtiger Sieg im Kampf gegen den Abstieg gelungen. Die Schwaben setzten sich gegen den Hamburger SV mit 2:1 (0:0) durch. Der Siegstreffer gelang erst kurz vor Schluss.

Artem Krawets erzielte den entscheidenden Treffer in der 87. Spielminute. Ein Eigentor des Hamburgers Aaron Hunt (66.) hatte die Gastgeber in Fornt gebracht, der kurz zuvor eingewechselte Artjoms Rudnevs schaffte neun Minuten später den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Hanseaten. Die Stuttgarter blieben nach dem fünften Spiel ohne Niederlage auf Tabellenplatz 15. Der HSV ist Elfter nach dem 19. Spieltag.

Seifiger Rasen

Beide Trainer vertrauten vor 41.780 Zuschauern der gleichen Startformation wie beim Rückrundenauftakt. VfB-Coach Jürgen Kramny verzichtete darauf, den nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder einsatzberechtigten Toni Sunjic zu nominieren und beließ Daniel Schwaab in der Innenverteidigung. Bruno Labbadia, von Dezember 2010 bis August 2013 erfolgreich in Stuttgart, nahm ebenfalls keine Änderungen vor. Wegen kurz vor Spielbeginn einsetzenden strömenden Regens herrschten extrem schwierige Bedingungen für beide Teams. Der Rasen war richtig seifig, weshalb die Akteure immer wieder ausrutschten. Ein flüssiges Kombinationsspiel und technische Kabinettstückchen waren so kaum möglich.

Der VfB hatte in der ersten Halbzeit spielerische Vorteile sowie die meisten und klar besseren Chancen. Didavi (15.) scheiterte jedoch am guten HSV-Schlussmann René Adler. Christian Gentner (18.) und Timo Werner (37.) verzogen aus aussichtsreichen Positionen jeweils knapp. Zudem ging ein Abpraller von Filip Kostics Brust neben den Pfosten (29.). Dem stand nur eine echte Möglichkeit der Hanseaten durch Pierre-Michel Lasogga gegenüber, nach dessen Schlenzer der Ball auf dem Netz landete (36.).

Schwaben überlegen

Auch nach dem Seitenwechsel dominierten die Schwaben weitgehend. Innerhalb von 100 Sekunden verpassten Werner (47.) und dann direkt hintereinander Kevin Großkreutz und Lukas Rupp (48.) die Führung. Eneut Adler verhinderte dann auch nach einem tückischen Didavi-Freistoß (64.) zunächst einen Rückstand. Zwei Minuten später glückte dem VfB-Spielmacher dann per Kopf das angesichts der zahlreichen Chancen und des Dauerdrucks verdiente 1:0 - auch HSV-Profi Hunt war allerdings noch am Ball.

Die Hamburger fanden gegen die kampfstarken und in der Defensive gut stehenden Stuttgarter lange kein Mittel, um sich selbst entscheidend in Szene zu setzen. Dann nutzte der erst zwei Minuten zuvor eingewechselte Rudnevs die erste Möglichkeit im zweiten Durchgang per Kopf zum glücklichen Ausgleich. Doch die Stuttgarter schlugen unmittelbar vor dem Ende durch Krawets noch mal zurück und sicherten sich den Sieg.

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