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Gomez in Fahrt - Mainz in Not

Der 26. Bundesliga-Spieltag im Überblick

Im Kampf gegen den Abstieg hat Mainz mit dem 1:2 in Ingolstadt weiter an Boden verloren. Keinen Sieger, dafür sechs Tore gab's in der Partie Leverkusen gegen Wolfsburg. An der Spitze zeigten sich Bayern und Leipzig in Torlaune, während Dortmund ins Hintertreffen geriet.

Mario Gomez (l.) im Spiel gegen Leverkusen.
Mario Gomez im Spiel gegen Leverkusen. Quelle: ap

Wolfsburg mit Remis trotz Gomez' Hattrick

Selbst ein Blitz-Hattrick von Mario Gomez hat dem VfL Wolfsburg nicht zu einem Sieg im Abstiegskampf gereicht. Die drei Tore des Nationalstürmers innerhalb von sieben Minuten bei Bayer Leverkusen konterte Kai Havertz in der 89. Minute mit dem Treffer zum Endstand von 3:3 (1:0). Der VfL liegt einen Punkt vor dem Relegationsplatz 16, Bayer drei.
Gomez (80., 83., 87., Foulelfmeter) hatte das Spiel mit einem der schnellsten Hattricks der Bundesliga-Geschichte nach 0:2-Rückstand auf den Kopf gestellt. Havertz, der eingewechselte 17-Jährige, traf am 43. Geburtstag des Bayer-Trainers Tayfun Korkut noch zum Ausgleich.

Die Führung für die Gastgeber erzielte Nationalspieler Karim Bellarabi, der in der 40. Minute ein präzises Zuspiel von Charles Aranguiz zu seinem zweiten Saisontreffer verwertete. Für die Leverkusener war es wettbewerbsübergreifend nach 303 Minuten ohne Torerfolg der erste Treffer. In der 65. Minute traf Nationalspieler Kevin Volland nach Hackentrick des eingewechselten Havertz zum 2:0.

Ingolstadt schöpft Hoffnung - Mainz in der Bredouille

Dario Lezcano (2.v.r.) im Duell mit Niko Bungert (l.).
Dario Lezcano (2.v.r.) im Duell mit dem Mainzer Niko Bungert (l.) Quelle: imago

Für den FSV Mainz 05 wird die Lage im Abstiegskampf nach der dritten Niederlage in Serie immer prekärer, der FC Ingolstadt hat dagegen ein Lebenszeichen gesendet. Die Schanzer gewannen das Kellerduell gegen schwache Mainzer mit 2:1 (1:0). Das Team von Trainer Martin Schmidt steht nach dem fünften Spiel ohne Sieg nur noch wegen der besseren Tordifferenz nicht auf dem Relegationsplatz.

In einem Kampfspiel mit wenig spielerischen Akzenten brachte Roman Bregerie die Schanzer, die zuletzt aus vier Spielen nur einen Punkt geholt hatten, in der 10. Minute in Führung. Der Ausgleich entsprang einem Eigentor durch Marvin Matip nach Freistoß von Levin Öztunali (71.): Doch Florent Hadergjonaj gelang nur zwei Minuten später mit einer verunglückten Flanke das 2:1. Für Mainz war es die achte Auswärtsniederlage in den letzten neun Partien.

Liveticker, Ergebnisse, Statistiken

Fr, 19.10.2018
Fr, 19.10.2018
20:30
SGE
Frankfurt
Eintracht Frankfurt
-:-
Fortuna Düsseldorf
Düsseldorf
F95
Sa, 20.10.2018
Sa, 20.10.2018
15:30
B04
Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen
-:-
Hannover 96
Hannover
H96
Sa, 20.10.2018
15:30
VFB
Stuttgart
VfB Stuttgart
-:-
Borussia Dortmund
Dortmund
BVB
Sa, 20.10.2018
15:30
FCA
Augsburg
FC Augsburg
-:-
RB Leipzig
RB Leipzig
RBL
Sa, 20.10.2018
15:30
WOB
Wolfsburg
VfL Wolfsburg
-:-
FC Bayern München
FC Bayern
FCB
Sa, 20.10.2018
15:30
FCN
Nürnberg
1. FC Nürnberg
-:-
1899 Hoffenheim
Hoffenheim
TSG
Sa, 20.10.2018
18:30
S04
Schalke
FC Schalke 04
-:-
Werder Bremen
Werder
SVW
So, 21.10.2018
So, 21.10.2018
15:30
BSC
Hertha BSC
Hertha BSC
-:-
SC Freiburg
Freiburg
SCF
So, 21.10.2018
18:00
BMG
M'gladbach
Borussia Mönchengladbach
-:-
1. FSV Mainz 05
Mainz 05
M05
Sp.S.U.N.ToreDiff.Pkt.
1Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB752023:81517
2RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL742116:9714
3Borussia MönchengladbachBorussia MönchengladbachM'gladbachBMG742115:9614
4Werder BremenWerder BremenWerderSVW742113:8514
5Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC742112:7514
6FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC BayernFCB741212:8413
7Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE731312:11110
81. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M0572324:409
9VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB723210:11-19
10FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA722314:1318
11SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF72239:13-48
121. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnbergFCN72237:16-98
131899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG721411:12-17
14Bayer 04 LeverkusenBayer 04 LeverkusenLeverkusenB0472147:13-67
15FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS0472055:9-46
16Hannover 96Hannover 96HannoverH9671248:14-65
17Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorfF9571245:11-65
18VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgartVFB71246:13-75
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Der Liveticker hat noch nicht begonnen.
v.l. Daniel Caligiuri und Marcel Schmelzer
Hoch her ging's im Revierderby Quelle: ap

Nach dem 1:1 (0:0) im Revierderby beim FC Schalke 04 ist Borussia Dortmund auf den vierten Tabellenrang abgerutscht. Damit wächst die Sorge, die angestrebte direkte Qualifikation für die Königsklasse zu verpassen. Vor 62.271 Zuschauern in der ausverkauften Arena sorgte Torschütze Timo Kehrer (77. Minute) für den verdienten Punktgewinn der Schalker, die damit weiter auf die Rückkehr in die Europa League hoffen dürfen. Dagegen verpasste der BVB trotz des 24. Saisontreffers von Pierre-Emerick Aubameyang (53.) die Chance, zum Start in den ereignisreichen April mit insgesamt neun Pflichtspielen in drei Wettbewerben ein ermutigendes Zeichen zu setzen.

Für die erste Überraschung der Partie sorgte Schalke-Coach Markus Weinzierl schon vor dem Anpfiff. Erstmals in dieser Saison kam der von einem Kreuzbandriss genesene Neuzugang Coke zu einem Bundesliga-Einsatz. In der Nachspielzeit forderten die Schalker vehement Handelfmeter; Weinzierl wurde von Schiedsrichter Felix Zwayer auf die Tribüne geschickt.

Mönchengladbach wieder ohne Sieg

David Abraham
Turbulenzen bei Frankfurt gegen Mönchengladbach (in grünen Trikots) Quelle: epa

Wenige Stunden nach der Vertragsverlängerung mit ihrem Sportdirektor Max Eberl bis 2022 kamen Gladbacher im Samstagabendspiel bei Eintracht Frankfurt nur zu einem 0:0 - und das mit Glück. Frankfurt war die bessere Mannschaft, die dritte Borussen-Pleite in Folge wäre nicht unverdient gewesen. Torwart Yann Sommer parierte einen Handelfmeter von Marco Fabian (78.) und verhinderte damit die Niederlage. In der 85. Minute sah der Gladbacher Tobias Strobl wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Nach der Punkteteilung vor 51.500 Zuschauern werden nun aber erst die kommenden Wochen zeigen, wohin der Gladbacher Weg führen wird. Das Team von Trainer Dieter Hecking liegt mit 33 Punkten vier Zähler vor dem Relegationsplatz und vier hinter dem letzten sicheren Europa-League-Platz.

v.l. Robert Lewandowski, Thomas Müller und Thiago jubeln
So sehen Sieger auf: Bayern München lässt sich auch vom FC Augsburg nicht stoppen Quelle: epa

Der FC Bayern hat sich mit einer Tor-Gala für die entscheidenden Titelkampf-Wochen warm geschossen. Im ersten von neun Spielen in 29 Tagen fertigten die spielfreudigen Münchner den hilflosen FC Augsburg dank eines herausragenden Offensivtrios mit 6:0 (2:0) ab. Robert Lewandowski (17./55./79.) erhöhte sein Torkonto in der Bundesliga auf 24 Treffer, Thomas Müller (36./80.) traf zu seinem ersten Liga-Doppelpack nach einem Jahr, und Thiago (62.) krönte seine Vorstellung mit dem 4:0. Die nächste Turbo-Meisterschaft ist für die Münchner bei 13 Punkten Vorsprung auf Leipzig längst nur noch Formsache.

Die Augsburger erwiesen sich als harmlose Gäste. Die Münchner bekamen viele Räume, konnten Ball und Gegner locker laufen lassen. Wenn dann die Schwaben doch mal in Ballbesitz waren, wa r das Spielgerät meist nach wenigen Sekunden schon wieder weg. Ganz anders die Münchner, die nach der Länderspielpause schnell den Rhythmus wiederfanden.

Werders Delamey mit Dreierpack

SV Werder Bremen
Werder Bremen weiter im Aufwind Quelle: imago

Dank eines Dreierpacks von Thomas Delaney hat Werder Bremen seine Erfolgsserie in Freiburg fortgesetzt und einen großen Schritt zum Klassenverbleib gemacht. Der Neuzugang legte mit seinen Toren (45.+2/47./85.) den Grundstein für den 5:2 (2:0)-Erfolg beim SC und das sechste Werder-Spiel in Serie ohne Niederlage. Max Kruse hatte zuvor vor 24.000 Zuschauern gleich die erste Werder-Chance zur Führung genutzt. Dem früheren Bremer Nils Petersen (65.) gelang per Nachschuss nach einem parierten Foulelfmeter der Anschlusstreffer - wenig später schlug Fin Bartels (71.) mit einem Traumtor per Hacke erneut für Bremen zu.

Vincenzo Grifo (77.) schaffte nur den Anschlusstreffer für den SC. Streich reagierte auf das glücklose Spiel seines Teams mit einer ungewöhnlichen Maßnahme: Schon zur Halbzeit tauschte er dreimal aus und brachte unter anderem seinem Top-Joker Nils Petersen ins Spiel. Aber auch diese Maßnahme ging gründlich daneben. Bremen hat nun drei Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16, Freiburg verharrt im oberen Mittelfeld der Tabelle.

Leipziger Arbeitssieg gegen Darmstadt

RB Leipzig setzte sich gegen am Ende einbrechende Darmstädter mit 4:0 (1:0) durch. Der nach seinem Kreislaufkollaps wiedergenesene Naby Keita (12.) brachte die Sachsen vor 39.394 Zuschauern in Führung. Emil Forsberg (67.) und Willi Orban (79.) erhöhten, ehe erneut Keita (80.) den Endstand markierte. Darmstadt spielte ab der 72. Minute nach einer Gelb-Roten Karte für Sandro Sirigu auch noch in Unterzahl. Es war trotz der Höhe ein Arbeitserfolg für die zuvor in drei Partien sieglosen Leipziger. Nach dem Dropkick-Kunstsschuss von Keita lief nicht mehr viel bei den Gastgebern. Die anschließenden Großchancen von Forsberg und Sabitzer wurden kläglich vergeben. Zudem ließ die Leipziger das Team von Torsten Frings viel zu sehr ins Spiel kommen. Der Tabellenletzte kombinierte phasenweise gut, überspielte das durch intensives Pressing geprägte RB-Mittelfeld. Nur konnten der SV die Großchancen nicht nutzen.

Auffallend waren die anfänglichen Unsicherheiten von RB-Ersatzkeeper Fabio Coltorti. Der 36 Jahre alte Schweizer kam zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz, weil Stammtorhüter Pèter Gulàcsi grippeerkrankt ausfiel und Ersatztorwart Marius Müller Ellenbogenprobleme beklagte.

HSV gewinnt dank Holtbys Last-minute-Tor

Der Hamburger SV hat seinen Lauf fortgesetzt und den ungeliebten Relegationsplatz verlassen. Dank eines Last-Minute-Treffers von Lewis Holtby (90.+1 Minute) setzten sich die Norddeutschen mit etwas Glück 2:1 (1:1) gegen den 1. FC Köln durch und holten damit 20 Punkte aus den letzten elf Partien. Vor 57.000 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion hatte Nicolai Müller (13.) die Basis für den ersten Ligaerfolg des HSV über den FC seit 2012 gelegt. Milos Jojic' Treffer (25.) war am Ende zu wenig für die Gäste, die im Kampf um einen internationalen Startplatz einen herben Rückschlag erlitten.

Hoffenheim knackt heimstarke Hertha

Niklas Süle mit einem Hammertor aus mehr als 25 Metern und Andrej Kramaric mit einem Doppelpack sorgten im Freitagsspiel für den Sieg der TSG. Mit 48 Punkten bauten die nun seit sechs Partien unbezwungenen Hoffenheimer ihren Vorsprung auf den Fünften Berlin (40) deutlich aus.

Peter Pekarik brachte Hertha mit seiner Torpremiere in Führung (32.). Mit einem verwandelten Handelfmeter glich Andrej Kamaric (39.) aus, ehe Süle (76.) die klare Überlegenheit der Gäste in drei Punkte verwandelte. Kramaric legte noch seinen zweiten Treffer nach (86.). Die Herthaner, die erstmals seit Dezember des Vorjahres zu Hause verloren, musste nach der Gelb-Roten Karte für Maximilian Mittelstädt (58.) mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl spielen. Der 20 Jahre alte Jungprofi bekam in der umkämpften Partie eine ungewollte Hauptrolle: Nach einigen Wacklern zu Beginn stabilisierte sich Mittelstädt, klärte einmal sogar kurz vor der eigenen Torlinie. Später unterlief ihm ein ungeschicktes Handspiel, das zum Elfmeter und zum Hoffenheimer Ausgleich führte. Schließlich wurde sein Einsteigen gegen Nadiem Amiri von Schiedsrichter Benjamin Brand mit einer zweiten Gelben Karte bestraft - Platzverweis.

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