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Nächste Niederlage für den FC Bayern

Leverkusens Julian Brandt (m), Josip Drmic und Heung-Min Son (l) feiern das 2:0.

Sport - Nächste Niederlage für den FC Bayern

FCB-Sportdirektor Matthias Sammer blickt nach dem 0:2 in Leverkusen im ZDF-Interview auf das CL-Halbfinale beim FC Barcelona. Bei den Verletzten sieht er allein bei Lewandowski eine Einsatz-Chance.

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Nach dem Aus im DFB-Pokal hat der FC Bayern München auch in der Fußball-Bundesliga eine Niederlage einstecken müssen. Der Deutsche Meister 2015 unterlag bei Bayer Leverkusen mit 0:2 (0:0) und verpatzte damit die Generalprobe für den Champions-League-Hit gegen den FC Barcelona.

Die Werkself sammelte durch den Sieg wichtige Punkte im Kampf um die direkte Qualifikation für die Champions League. Hakan Calhanoglu (55. Minute) und Geburtstagskind Julian Brandt (81.) besiegelten vor 31.210 Zuschauern den Heimsieg für Leverkusen. Die Bayern hatten ihren 25. Titel bereits am vorigen Sonntag perfekt gemacht.

Großer Umbau beim FCB

Bayern-Cheftrainer Pep Guardiola hatte nach dem Aus im DFB-Pokal erwartungsgemäßseine Mannschaft stark verändert und mit einer "B-Elf" angetreten, angesichts der zahlreichen Verletzten wie Arjen Robben, Franck Ribéry und Robert Lewandowski und mit Blick auf den wichtigen Halbfinal-Auftritt im Camp-Nou-Stadion von Barcelona am Mittwoch. So sagte Manuel Neuer zur Niederlage: "Dass du so in Rückstand gerätst, kann bei so einem Schützen passieren. Das, was uns heute am Herzen gelegen hat, war, dass sich keiner verletzt hat." Und mit Blick auf Barcelona: "Wir werden versuchen, weiterzukommen. Wir wollen ins Finale."

Erst gar nicht mit nach Leverkusen reisten die Weltmeister Thomas Müller und Jerome Boateng. Für den verletzten Robert Lewandowski stürmte Claudio Pizarro. Außerdem stand nach fast acht Monaten Verletzungspause erstmals Javier Martinez wieder in der Startelf. Sein Bundesliga-Debüt gab zudem der Regionalliga-Spieler Rico Strieder.

Leverkusen zunächst holprig

Dass dieses B-Team keine erste Fußball-Qualität bot, wunderte nicht. Dennoch war die Verlegenheitself des Rekordmeisters in der ersten Halbzeit dichter am ersten Treffer dran, als die bemühten, aber wenig inspirierten Leverkusener. In der 21. Minute vergab Mario Götze die größte Möglichkeit für die Gäste: Nach einem Steilpass lief er allein auf Bayer-Schlussmann Bernd Leno zu, spielte ihn aus, schoss aber zu schwach. Tin Jedvaj konnte den Ball noch abfangen.


Die Gastgeber, die zuvor in neun Liga-Partien ohne Niederlage geblieben waren, taten sich zunächst schwer, ihr temporeiches Offensivspiel aufzuziehen, hatten aber vor dem Seitenwechsel zumindest zwei Chancen. In der zehnten Minute köpfte Ömer Toprak frei stehend nach Ecke von Calhanoglu am Gehäuse des wenig beschäftigten Bayern-Keepers Manuel Neuer vorbei. 25 Minuten später fiel nach einigem Hin und Her im Münchner Strafraum Jedvaj der Ball vor die Füße, der jedoch zu überhastet und weit über das Tor schoss.

Leno hält die Null

Drei Minuten nach dem Wiederanpfiff war es Stürmer-Routinier Pizarro, der nach Hackentrick vom Gianluca Gaudino frei zum Schuss kam, den Leno mit Bravour parierte. Einmal mehr zeigte danach Bayer-Regisseur Calhanoglu, was für ein Kunstschütze er ist: Einen Freistoß aus 25 Metern verwandelte er direkt gegen Neuer, der schon 19. Mal in dieser Saison ohne Gegentor geblieben war.


Der Münchner Schlussmann musste sogar noch ein zweites Mal hinter sich greifen: Das eingewechselte Geburtstagskind Brandt (19) sorgte in der 81. Minute für die Vorentscheidung mit seinem Treffer von der Strafraumgrenze.

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