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Wolfsburg bezwingt Gladbach deutlich

Fußball-Bundesliga: 14. Spieltag

Der VfL Wolfsburg ist weiter im Aufwind. Der VfL besiegte Borussia Mönchengladbach überraschend deutlich mit 3:0. Im zweiten Spiel am Sonntag siegte Eintracht Frankfurt in Berlin mit 2:1. Der 14. Spieltag im Überblick.

Vfl Wolfsburg
Der VfL Wolfsburg hat drei souveräne Punkte eingefahren. Quelle: dpa

Bei der Rückkehr von Dieter Hecking an die alte Wirkungsstätte hat Borussia Mönchengladbach durch die Niederlage den Sprung auf Platz zwei verpasst. Die Niedersachsen verschafften sich dagegen Luft im Abstiegskampf und kletterten durch den Sieg auf Platz elf.

Für die Wolfsburger schossen vor 24.265 Zuschauern Yunus Malli (4.), Daniel Didavi (25.) und Josuha Guilavogui (71.) die Tore. Der am Anfang der Vorsaison in Wolfsburg beurlaubte Hecking sah eine schwache Vorstellung seines derzeitigen Teams. Eine Woche nach dem Sieg gegen Bayern München konnte seine Mannschaft nicht an die Leistung gegen den Spitzenreiter anknüpfen.

Hertha BSC - Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1)

Kevin-Prince Boateng hat Eintracht Frankfurt zum nächsten Auswärtscoup geführt. Der gebürtige Berliner traf in der 80. Minute zum 2:1 (1:1)-Erfolg bei seinem Ex-Klub Hertha BSC und verhalf seinem Coach Niko Kovac zum Erfolg im Trainer-Duell mit seinem ehemaligen Teamkollegen Pal Dardai. Die Hessen verbesserten sich mit 22 Zählern als bestes Auswärtsteam der Liga auf Platz acht. Hertha ist nach der fünften Saisonniederlage weiter Elfter.

Die Gastgeber waren durch den zweiten Saisontreffer von U21-Europameister Davie Selke (15.) in Führung gegangen, Frankfurts Außenspieler Marius Wolf (26.) glich mit einem beherzten Schuss aus rund 16 Metern aus. Den Siegtreffer erzielte Boateng mit einem überlegten Schuss von der Strafraumgrenze, es war sein dritter Saisontreffer. Berlins Fabian Lustenberger hatte kurz vor dem Ende mit einem Lattenschuss Pech (87.).

Schalke ist gegen Schlusslicht 1. FC Köln nicht über ein 2:2 (1:0) hinausgekommen. Guido Burgstaller (36. Minute) und Amine Harit (72.) brachten Schalke zweimal Führung. Sehrou Guirassy (50.,77./Handelfmeter) traf jeweils zum Ausgleich für das Team von Trainer Peter Stöger. Das Unentschieden hilft weder den Gastgebern aus dem Revier noch den Kölnern wirklich weiter. Schalke bleibt auf Rang drei, der FC mit nur drei Zählern und neun Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz abgeschlagen Letzter. In der Nachspielzeit sah Kölns Yuya Osako wegen einer Schwalbe die Gelb-Rote Karte.

Hoffenheim - Leipzig 4:0 (1:0)

Mit einem sehenswerten Befreiungsschlag aus der Krise hat 1899 Hoffenheim den Bayern-Jäger RB Leipzig die vierte Saisonniederlage beigebracht. U21-Europameister Nadiem Amiri (13. Minute), zweimal Nationalspieler Serge Gnabry (52./62.) und Mark Uth (87.) mit seinem siebten Saisontreffer sicherten den deutlichen 4:0 (1:0)-Erfolg.

Hoffenheim jubelnd
Hoffenheim kommt gegen RB kaum aus dem Jubeln heraus Quelle: ap

Nach dem vorzeitigen Europa-League-K.o. und der Lehrstunde in Hamburg zeigten sich die Kraichgauer wie verwandelt und schafften wieder den Anschluss an die Spitzengruppe. Der Rückstand von Leipzig auf den Spitzenreiter aus München ist derweil auf sechs Punkte angewachsen.

Leverkusen - Dortmund 1:1 (1:0)

Leverkusen - Dortmund
Brenzlige Situation für BVB-Keeper Roman Bürki Quelle: dpa

Andrej Jarmolenko hat Trainer Peter Bosz beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund vor einer weiteren Niederlage bewahrt. Der Ukrainer rettete beim 1:1 (0:1) des BVB bei Bayer Leverkusen mit seinem Tor in der 73. Minute zumindest das Unentschieden. Die Dortmunder, die im siebten Liga-Spiel in Serie ohne Sieg blieben, überzeugten am Samstag aber kaum. Erst in der 50-minütigen Überzahl nach schwacher erster Halbzeit kamen sie besser ins Spiel. Leverkusens Wendell hatte Rot gesehen (41.). Stellvertretend für das derzeit unglückliche Händchen des Trainers: Der in die Startelf beorderte Neven Subotic verursachte bei seinem zweiten Saison-Einsatz mit einem groben Schnitzer das 0:1 durch Kevin Volland (30.). Leverkusen blieb zwar zum neunten Mal nacheinander ohne Niederlage und hat damit die beste Serie der Liga. Allerdings versäumte es Bayer, am BVB vorbeizuziehen.

Der FC Augsburg lauert weiter auf einen Europapokalplatz. Das Team von Trainer Manuel Baum gewann 3:1 (2:0) beim FSV Mainz 05 und steht mit 22 Punkten glänzend da. Die Mainzer (15 Zähler) müssen hingegen langsam Richtung Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga gucken.


Michael Gregoritsch (22.) traf zur Führung für die Gäste, die zuletzt 2011 in Mainz gewonnen hatten (seitdem fünf Niederlagen). Alfred Finnbogason legte per Foulelfmeter nach (43.). Zuvor hatte FSV-Torwart Robin Zentner erst gepatzt und dann Gregoritsch zu Fall gebracht. In der Endphase traf zunächst Gerrit Holtmann (85.) zum Anschluss, ehe Finnbogason (86.) mit seinem achten Saisontor den Schlusspunkt setzte.

Bremen - Stuttgart 1:0 (1:0)

Werder Bremen befindet sich nach dem zweiten Heimsieg in Serie unter dem neuen Trainer Florian Kohfeldt weiter im Aufwind. Am Samstag gewann der Tabellenvorletzte der Fußball-Bundesliga 1:0 (1:0) gegen den VfB Stuttgart.

Vor 41 500 Zuschauern schoss Max Kruse (45. Minute) die Hanseaten zum überhaupt erst zweiten Saisonsieg. Einen weiteren Bremer Treffer von Fin Bartels (53.) hatte Schiedsrichter Bastian Dankert zunächst gegeben, der Videoschiedsrichter versagte dem Treffer indes die Anerkennung. Bartels hatte ganz knapp im Abseits gestanden.

FC Bayern - Hannover 3:1 (1:1)

Der FC Bayern hat beim gelungenen Comeback von Thomas Müller einen bedeutenden Sieg auf dem Weg zur Herbstmeisterschaft in der Fußball-Bundesliga bejubelt. Drei Tage vor dem Gruppenfinale in der Champions League gegen Paris St. Germain erzielten Arturo Vidal (17. Minute) und Kingsley Coman (67.) jeweils nach Vorarbeit von Kapitän Müller beim mühsamen 3:1 (1:1) gegen Hannover 96 die ersten beide Münchner Treffer. Robert Lewandowski (87./Foulelfmeter) sorgte für die Entscheidung. Durch die 0:4-Pleite von RB Leipzig in Hoffenheim baute der deutsche Serienmeister die Tabellenführung aus.

Mit dem 0:0 ging am Freitagabend auch das sechste Aufeinandertreffen von SC-Trainer Christian Streich und seinem Hamburger Kollegen Markus Gisdol ohne einen Sieger zu Ende. Der HSV hält die Freiburger weiter mit zwei Punkten auf Distanz, die Badener verharren auf dem Relegationsplatz. Der HSV stand vor 24.000 Zuschauern im Schwarzwald-Stadion bei Freiburger Ballbesitz extrem hoch und griff die Gastgeber weit in deren Hälfte an. Das Team von Trainer Christian Streich versuchte es indes bei eisigen Temperaturen spielerisch. Die Freiburger zeigten im Mittelfeld teils ansehnliche Kombinationen, der entscheidende Pass in die Spitze kam jedoch häufig nicht an.

Der 14. Spieltag

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