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Leverkusen: Korkut folgt auf Schmidt

Einen Tag nach der Trennung von Roger Schmidt hat Bayer Leverkusen einen neuen Trainer präsentiert. Tayfun Korkut soll beim kriselnden Bundesligisten eine Trendwende einleiten. Der 42-Jährige erhält zunächst einen Vertrag bis zum Saisonende.

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06.03.2017

"Alles ist möglich", schloss Sportchef Rudi Völler aber auch ein längeres Engagement Korkuts bei der Werkself nicht aus. "Das ist eine Chance für ihn und auch für uns. Wir haben die Gelegenheit, uns anderweitig Gedanken zu machen. Aber ich weiß, dass er brennt und alles versuchen wird", sagte Völler. "Wir sind froh, dass wir mit ihm einen erfahrenen Trainer finden konnten", erklärte Geschäftsführer Michael Schade.

Ex-Profi mit internationaler Erfahrung

Der in Ostfildern bei Stuttgart aufgewachsene 42-malige türkische Nationalspieler Korkut war als Profi bei Fenerbahçe Istanbul, Real Sociedad San Sebastián, Espanyol Barcelona, Besiktas Istanbul und Gençlerbirligi Ankara aktiv. Nach ersten Trainererfahrungen im Juniorenbereich bei 1899 Hoffenheim und beim VfB Stuttgart wurde er im Januar 2012 Co-Trainer der türkischen Nationalmannschaft. In der Bundesliga sammelte der Ex-Profi bereits Erfahrungen bei Hannover 96. Zuletzt trainierte er den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, warf dort nach einer durchwachsenen Vorrunde zur Winterpause aber das Handtuch.

Wir wollen das internationale Geschäft noch erreichen.
Tayfun Korkut

"Ich will neue Impulse setzen und hoffe, dass Bayer am Saisonende auf einem Platz steht, wo der Klub hingehört. Wir wollen das internationale Geschäft noch erreichen", sagte ein entschlossen wirkender Korkut, der am Montagnachmittag erstmals mit seinem langjährigen Assistenten Xaver Zembrod das Training leitete. Mit seinem Freund Roger Schmidt, mit dem er 2011 gemeinsam die Ausbildung zum Fußballlehrer absolviert hat, will der Deutsch-Türke zunächst keinen Kontakt aufnehmen: "Ich will mir erstmal selbst ein Bild machen."

In der Liga weit hinter den Erwartungen

Unter Schmidt hat Bayer in der laufenden Saison zwar das Achtelfinale der Champions League erreicht, in der Bundesliga hinkt die Werkself als Zehnter den eigenen Ansprüchen aber weit hinterher. Zuletzt kassierten die Rheinländer drei empfindliche Pflichtspielniederlagen in Folge. Nach dem 2:6 am Samstag bei Borussia Dortmund zogen die Verantwortlichen die Reißleine und trennten sich von Schmidt.

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