Sie sind hier:

Mönchengladbach entlässt Schubert

Der Bundesligist reagiert auf die sportliche Talfahrt

Sport - Mönchengladbach entlässt Schubert

Borussia Mönchengladbach hat sich von Trainer Andre Schubert getrennt. Sein Nachfolger scheint bereits festzustehen.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Am Ende ging alles ganz schnell. Ein letztes Gespräch, ein paar Formalitäten, dann war die Zeit von Andre Schubert bei Borussia Mönchengladbach abgelaufen. Die Entlassung des 45-Jährigen ist der siebte Trainerwechsel in der laufenden Saison der Fußball-Bundesliga.

Kommt Hecking?

"Wir sind gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass es für beide Seiten besser ist, unsere Zusammenarbeit jetzt zu beenden", sagte Sportdirektor Max Eberl am Mittwoch . Über die Nachfolge Schuberts will die Borussia "zu gegebener Zeit" informieren.

Als möglicher Nachfolger geisterte zuletzt immer wieder der Name Dieter Hecking durch den Borussia-Park. Laut übereinstimmenden Medienberichten vom Mittwoch soll die Verpflichtung von Hecking auch bereits beschlossen sein. Demnach soll der ehemalige Coach des VfL Wolfsburg einen Vertrag bis 2019 bei den "Fohlen" erhalten. Der Klub wollte dies am Mittwochnachmittag aber nicht bestätigen.

Nur ein Sieg in elf Ligaspielen

Schon unmittelbar nach dem bitteren 1:2 (0:1) am Dienstagabend gegen den VfL Wolfsburg hatte sich die Trennung von Schubert abgezeichnet: Mit nur einem Sieg aus den vergangenen elf Ligaspielen ist der Champions-League-Teilnehmer in Abstiegsgefahr geraten.

"Jeder kann die Tabelle lesen. Jeder sieht, wie wir gerade Fußball spielen. 16 Punkte nach 16 Spielen - die nackten Zahlen sprechen für sich", sagte Eberl unmissverständlich. Schubert selbst sprach am Mittwoch davon, dass "ein neuer Impuls von außen" die richtige Maßnahme für den Klub sein könnte. Der Verein werde "immer wichtiger und größer sein als der Einzelne", sagte er. Erst Ende September hatte der 45-Jährige seinen auslaufenden Vertrag bis 2019 verlängert, anschließend ging es rapide bergab.

Auswärtsschwäche

Besonders auswärts gab es nichts zu holen: Im Kalenderjahr 2016 verlor Schuberts Mannschaft zwölf von 16 Gastspielen. Der Kredit seines starken Starts war daher längst aufgebraucht.

Nach dem Rücktritt von Lucien Favre im September 2015 hatte Schubert den Job übernommen und die Borussia vom letzten Platz in die Champions League geführt. Zuletzt aber klappte nicht mehr viel. "Es tut mir persönlich sehr leid, auch für die Fans. Ich bin sehr enttäuscht", sagte Schubert.

Verstärkungen sollen her

Leicht wird es für seinen Nachfolger nicht, in der Rückrunde geht es für die Borussia um den Klassenerhalt. Eberl kündigte daher an, noch einmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden, um "der Mannschaft ein Stück Rückhalt zu geben".

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert auf Mein ZDF! Abo beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert

Sie wechseln in den Kinderbereich und bewegen sich mit Ihrem Kinderprofil weiter.