Sie sind hier:

Kovac neuer Eintracht-Trainer

Sport - Kovac neuer Eintracht-Trainer

Niko Kovac ist der neue Mann bei Eintracht Frankfurt, der die Hessen zurück in die Erfolgsspur führen soll. Er erbt den Trainerstuhl von Armin Veh und mit ihm Tabellenplatz 16.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 04.03.2017, 00:00

Niko Kovac ist neuer Trainer von Eintracht Frankfurt. Der 44-Jährige tritt beim Tabellen-16. die Nachfolge von Armin Veh an, vom dem sich der Verein am Sonntag nach sieben Spielen ohne Sieg getrennt hatte. Auch der neue Co-Trainer ist ein alter Bekannter aus der Bundesliga.

Robert Kovac
Robert Kovac Quelle: picture alliance/augenklick

"Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit bekomme, obwohl die Situation nicht leicht ist", sagte Kovac: "Ich bin hierhergekommen, um die Liga zu halten. Da bin ich absolut zuversichtlich." Für ihn ist es die erste Station als Bundesliga-Trainer, er erhält nach Angaben des Klubs einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017, der nur für die erste Liga gültig ist. Als Co-Trainer bringt Kovac seinen Bruder Robert mit. "Es muss das Ziel von Niko Kovac sein, die Kräfte der Mannschaft zu mobilisieren, um den Klassenerhalt zu sichern. Wir sind überzeugt, dass er dies erreichen wird", sagte Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen.

Zuletzt kroatischer Nationaltrainer

Kovac war zuletzt als Trainer der kroatischen Nationalmannschaft tätig und führte das Team zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. In der Qualifikation für die EM in diesem Jahr in Frankreich wurde Kovac im September 2015 wegen schwacher Resultate aber entlassen. Seitdem war er ohne Job.

In seiner Zeit als Profi war Kovac 15 Jahre lang in der Bundesliga aktiv. Der Defensivspieler spielte für Hertha BSC, Bayer Leverkusen, den Hamburger SV und Bayern München. Mit den Bayern wurde er 2003 deutscher Meister und Pokalsieger. Seine Karriere ließ er danach bei Red Bull Salzburg in Österreich ausklingen.

Geboren in Berlin

Der gebürtige Berliner hat bislang noch keine Erfahrung als Chefcoach einer Klub-Mannschaft. Nach seiner aktiven Zeit in Salzburg sammelte Kovac bei den Österreichern erste Erfahrungen als Jugend- und danach als Assistenz-Trainer der Profis. Sein Bruder Robert assisitierte Niko Kovac beim kroatischen Nationalteam; er spielte unter anderem bei Bayern München, Borussia Dortmund und Juventus Turin.

Bis zuletzt war bei der Eintracht der frühere Schalke-Trainer Jens Keller ein Kandidat. Die Verantwortlichen entschieden sich dann aber gegen den früheren Profi der Eintracht, der seit seiner Entlassung in Gelsenkirchen im Oktober 2014 ohne Job ist.

Von Veh hatten sich die Frankfurter am Sonntag einen Tag nach dem enttäuschenden 1:1 gegen den FC Ingolstadt getrennt. Die Bosse trauten Veh bei seiner zweiten Amtszeit am Main nicht mehr zu, die Krise zu bewältigen. Vor allem bei den Fans hatte Veh jeglichen Kredit verspielt. "Ich erhoffe mir aus diesem neuen Impuls eine Befriedung des Umfeldes und gleichzeitig auch eine Leistungssteigerung des Teams", hatte Bruchhagen die Entscheidung gegen den einstigen Erfolgscoach begründet.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet