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FCA stellt Trainer Schmidt frei

Fußball-Bundesliga | FC Augsburg

Die Niederlage beim FC Bayern war eine zu viel für Martin Schmidt. Einen Tag nach dem 0:2 in München wird Augsburgs Trainer von seiner Aufgabe entbunden. Den Nachfolger lässt der Klub zunächst offen.

Fußball-Trainer Martin Schmidt
Hat beim FC Augsburg ausgedient: Martin Schmidt
Quelle: dpa

Die Trennung des FC Augsburg von seinem Trainer kommt dann doch etwas überraschend. Zumal nach einer Niederlage gegen den FC Bayern. Auch Schmidts Co-Trainer Stefan Sartori wurde freigestellt.

«Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber aufgrund der Bilanz von lediglich vier Punkten aus neun Begegnungen sind wir zu der Überzeugung gekommen, auf der Trainerposition eine Veränderung vorzunehmen», sagte Manager Stefan Reuter. «Es wird immer wieder schwierige Phasen geben, die es zu überstehen gilt. In der aktuellen Situation sehen wir unser Ziel Klassenerhalt jedoch als gefährdet an, so dass wir zu diesem Entschluss gekommen sind.»

In der aktuellen Situation sehen wir unser Ziel Klassenerhalt jedoch als gefährdet an, so dass wir zu diesem Entschluss gekommen sind.
FCA-Manager Stefan Reuter

Der 52 Jahre alte Schmidt hatte die Schwaben im April 2019 übernommen und war Nachfolger von Manuel Baum. Der Schweizer freute sich in der Vorsaison über den Klassenerhalt mit dem FCA. In der aktuellen Tabelle sind die Augsburger 14. und haben nur noch fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Nachfolger steht noch nicht fest

Der Verein steht immer über jedem Einzelnen.
Martin Schmidt

«Ich akzeptiere die Entscheidung der Vereinsführung und bedanke mich für das Vertrauen und die Chance, die ich hier bekommen habe. Ich hoffe, dass ich ein paar Spuren hinterlassen konnte, auch wenn die Punkte auf dem Platz letztlich fehlten», sagte Schmidt. «Der Verein steht immer über jedem Einzelnen. Daher wünsche ich dem FCA und dem Team alles Gute und hoffe, dass mit einem neuen Impuls die Wende gelingt.» Wer die Verantwortung nun übernimmt, teilte der Verein nicht mit.

Schmidt hatte bereits vor dem Spiel gesagt, dass sich die Verantwortlichen bei Misserfolgen unliebsamen Fragen stellen müssen. «Wir brauchen uns nicht anzulügen. Wenn du sieben Spiele hast und fünf verlierst und den Trend nicht stoppen und positive Resultate bringen kannst, ist es legitim, dass der, der in der Verantwortung steht, Fragen beantworten muss», hatte der Coach noch am Freitag gesagt. Dass es so schnell zu einer Trennung kommen würde, hatte Schmidt sicherlich nicht erwartet.

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