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Der gemeinsame Weg ist zu Ende

Fußball-Bundesliga: 1. FC Köln und Stöger trennen sich

Der 1. FC Köln hat sich von Trainer Peter Stöger getrennt. Bis zur Winterpause werde U19-Trainer Stefan Ruthenbeck die FC-Profis betreuen, hieß es in einer Mitteilung des Vereins.

Peter Stöger steht während des Spiels gegen Schalke am Spielfeldrand
Kein Effzeh-Trainer mehr: Peter Stöger Quelle: dpa

Nach Andries Jonker beim VfL Wolfsburg, Carlo Ancelotti bei Bayern München und Alexander Nouri bei Werder Bremen ist es die vierte vorzeitige Trennung zwischen Klubs und Trainern in der aktuellen Saison.

Trainer seit 2013

Der 51 Jahre alte Stöger betreute die Kölner Profis seit dem 14. Juni 2013. 2014 führte der Österreicher die Mannschaft in die Bundesliga zurück. In der Vorsaison schafften die Kölner als Tabellenfünfter nach 25 Jahren Unterbrechung erstmals wieder die Teilnahme am Europacup.

Der Bundesliga-Premierenmeister (1964) sucht außer einem neuen Chefcoach auch einen Nachfolger von Manager Jörg Schmadtke. Der eigentlich noch bis 2023 laufende Vertrag mit Schmadtke war am 23. Oktober gelöst worden.

Hoffnung bis zuletzt

Bis zuletzt habe man gehofft, dass der Klub in der Konstellation mit Stöger, seinem Team und der Mannschaft den Klassenerhalt schaffen könnte, sagte Präsident Werner Spinner. "Leider ist diese Überzeugung jedoch trotz des positiven Resultats auf Schalke nicht mehr ausreichend vorhanden", so Spinner, "deshalb halten wir es in der aktuellen Situation für unabdingbar, auf der Trainerposition ein Signal zu setzen, auch wenn uns diese Entscheidung sehr schwer fällt und wehtut."

Geschäftsführer Alexander Wehrle ergänzte: "Wir haben in den vergangenen Tagen gespürt, dass unser gemeinsamer Weg zu Ende ist, und zwar unabhängig vom Resultat auf Schalke. Deshalb war es auch Peter wichtig, einen klaren Schnitt zu machen, bevor emotional und menschlich zu viel Negatives zurückbleibt."

Stöger betonte: "Am Freitag war klar, dass das Spiel auf Schalke unser letztes wird. Um sich voll auf diese wichtige Partie fokussieren zu können, haben wir entschieden, dies erst am Sonntag zu kommunzieren."

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