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Luhukay neuer Trainer, Dutt muss gehen

Sport - Luhukay neuer Trainer, Dutt muss gehen

Das Nachspiel der Sportreportage vom 15. Mai 2016. Rudi Cerne analysiert mit Fußball-Experte Simon Rolfes den letzten Spieltag der Bundesliga-Saison '15/16 und blickt auf die neue Saison sowie die EM.

Beitragslänge:
8 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 15.05.2017, 15:33

Der VfB Stuttgart hat nach dem Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga Trainer Jos Luhukay als Nachfolger von Jürgen Kramny verpflichtet. Zudem trennten sich die Schwaben von Sportvorstand Robin Dutt.

Das hätten der Aufsichtsrat und der 51 Jahre alte Dutt nach dem ersten VfB-Abstieg seit 41 Jahren in gegenseitigem Einvernehmen beschlossen.

Neustart ohne Dutt

Robin Dutt
Robin Dutt Quelle: dpa

"Wir sind nach einem intensiven Austausch übereingekommen, dass eine Trennung die richtige Entscheidung ist, um den notwendigen Neustart für den VfB zu ermöglichen", sagte Aufsichtsrats-Boss Martin Schäfer, der Dutt nicht allein für den Absturz ins Unterhaus verantwortlich machen wollte. Letztendlich sei man von der Notwendigkeit personeller Konsequenzen im sportlichen Bereich aber überzeugt.


Der zuletzt viel kritisierte Dutt sagte: "Das Wohl des Vereins steht immer an oberster Stelle. Da es zuletzt unterschiedliche Auffassungen über die Neuausrichtung des Vereins gab, ist es konsequent, sich zu trennen."


Dutt war im Januar 2015 zum VfB gekommen. Nach dem ersten Sturz des Klubs in die 2. Liga seit 41 Jahren am vergangenen Wochenende hatte der 51-Jährige seine Zukunft offen gelassen, allerdings einen Trend zur Fortsetzung seiner Tätigkeit angedeutet.

Favorit hat sich durchgesetzt

Luhukay galt als Favorit auf den vakanten Trainer-Posten beim Absteiger. Der 52 Jahre alte Coach war zuletzt vereinslos, hatte zuvor jedoch schon Borussia Mönchengladbach (2008), den FC Augsburg (2011) und Hertha BSC (2013) aus dem Unterhaus in die deutsche Eliteklase geführt.


Diese Erfahrung war einer der Gründe für die Verpflichtung Luhukays. "Er kann sehr gut einschätzen, vor welchen Herausforderungen wir gemeinsam in den kommenden Wochen und Monaten stehen werden und hat klar signalisiert, dass er sehr gerne für den VfB arbeiten würde", sagte Jochen Röttgermann, Vorstand Marketing und Vertrieb.

Zuerst gingen Kramny und Wahler

Kramny, der im vergangenen November den entlassenen Trainer Alexander Zorniger abgelöst hatte, war am vergangenen Sonntag von seiner Verantwortung für das Stuttgarter Profi-Team entbunden worden. Der bisherige VfB-Präsident Bernd Wahler erklärte am gleichen Tag seinen Rücktritt.

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