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Leipzig erster Bayern-Jäger, S04 weiter im Aufwind

Der 10. Bundesliga-Spieltag

Emil Forsberg und Timo Werner

Sport - Leipzig erster Bayern-Jäger, S04 weiter im Aufwind

Leipzig ist weiter nicht zu stoppen. Die "Bullen" besiegten Mainz 05 mit 3:1 (3:0) und sind nun erster Bayern-Jäger. Nichts zu holen gab es für Werder Bremen auf Schalke. Die "Königsblauen" besiegten Werder mit 3:1 (2:1).

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Liveticker, Ergebnisse, Tabelle

Schalke 04 im Aufwind

Thanos Petsos und Eric Maxim
Schalke - Bremen Spielszene Quelle: dpa

Der FC Schalke 04 ist im neunten Pflichtspiel nacheinander ungeschlagen geblieben und hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Die Königsblauen gewannen am zehnten Spieltag der Fußball-Bundesliga 3:1 (2:1) gegen Werder Bremen und machten weiter Punkte gut. Alessandro Schöpf (35. Minute) und Nabil Bentaleb (38.) brachten die Gastgeber am Sonntag mit einem Doppelschlag in Führung. Serge Gnabry gelang per Foulelfmeter noch vor der Pause der Anschluss (42.). Erneut Schöpf stellte dann den Endstand her (63.). Schalke bleibt nach seinem dritten Saisonsieg Zwölfter, Bremen rutschte durch seine dritte Niederlage in Serie auf den Relegationsrang 16 ab.

Leipzig erobert Rang zwei

Emil Forsberg und Timo Werner
Emil Forsberg und Timo Werner Quelle: dpa

RB Leipzig hat in der Bundesliga nach Punkten zum Tabellenführer FC Bayern München aufgeschlossen. Die Sachsen feierten durch das 3:1 (3:0) gegen den FSV Mainz 05 am Sonntagabend bereits ihren siebten Saisonsieg und haben nun wie der deutsche Rekordmeister 24 Zähler gesammelt. Nur wegen der etwas schlechteren Tordifferenz rangieren die Leipziger weiter auf Rang zwei. RB blieb damit auch nach dem zehnten Spieltag ohne Niederlage und egalisierte die Aufsteiger-Bestmarke des MSV Duisburg von vor 23 Jahren. Timo Werner (3./44. Minute) und Emil Forsberg (21.) stellten mit ihren Treffern den Erfolg sicher. Mainz gelang vor 42 558 Zuschauern in der ausverkauften Arena durch Stefan Bell (74.) lediglich das späte 1:3.

Dortmund verdirbt Uwe Seeler den Geburtstag

Borussia Dortmund hat Uwe Seeler den 80. Geburtstag gründlich verdorben. Dank ihres vierfachen Torschützen Pierre-Emerick Aubameyang gewannen der BVB verdient mit 5:2 (3:0) beim völlig indisponierten Hamburger SV. Ousmane Dembelé steuerte den letzten Treffer bei. Die Norddeutschen, bei denen Nicolai Müller traf, warten weiter auf den ersten Saisonsieg. Dortmund hingegen findet nach zuletzt vier Partien ohne Sieg mit nun 18 Punkten wieder Anschluss an die Bundesliga-Spitze.Vor der Partie war die Stimmung im ausverkauften Volksparkstadion noch gut.

Seeler wurde mit "Happy Birthday"-Gesängen empfangen und von Klubchef Dietmar Beiersdorfer gemeinsam mit DFB-Präsident Reinhard Grindel, DFL-Chef Reinhard Rauball und Bürgermeister Olaf Scholz geehrt.

Bayern-Remis mit Hoffenheimer Hilfe

Robben (l.) und Lewandowski (2.v.l.) im Kopfballduell mit Hoffenheims Hübner (r.).
Robben (l.) und Lewandowski (2.v.l.) im Kopfballduell mit Hoffenheims Hübner (r.). Quelle: dpa

Bayern München mühte sich ohne eigenen Treffer zu einem Punkt gegen 1899 Hoffenheim. Ein Eigentor von Steven Zuber verhalf den Münchnern beim 1:1 (1:1) wenigstens zum Unentschieden. Kerem Demirbay hatte die mutigen Gäste in einem erst gegen Ende packenden Spitzenspiel durch einen sehenswerten Schuss früh in Führung gebracht. Bei zwei Pfostenschüssen in der Schlussphase hatten Mats Hummels und Thomas Müller den Münchner Sieg auf dem Fuß. Hoffenheim bleibt wie die Münchner in dieser Liga-Saison ungeschlagen.

Frankfurt zwingt Köln in die Knie

Konstantin Rausch , Marco Fabian , Matthias Lehmann
Marco Fabian setzt sich durch, die Kölner Konstantin Rausch und Matthias Lehmann schauen zu Quelle: imago

Eintracht Frankfurt hat dem 1. FC Köln die zweite Saisonniederlage zugefügt und sich in der Verfolgergruppe festgesetzt. Die Hessen besiegten den 1. FC Köln mit 1:0 (1:0) und schlossen nach Punkten zu den Rheinländern auf. Vor 51.500 Zuschauern in der ausverkauften Arena erzielte Mijat Gacinovic bereits in der 5. Minute den entscheidenden Treffer. Frankfurt blieb damit auch im siebten Heimspiel in Serie unbesiegt und ist weiter Siebter. Köln dagegen kassierte die zweite Auswärtsniederlage in Serie. Die Eintracht erwischte mit der frühen Führung den perfekten Start und blieb am Drücker, beherrschte Köln nach Belieben. Der FC enttäuschte, Frankfurt musste sich den Vorwurf machen, nicht mehr aus der Überlegenheit gemacht zu haben. Am Ende verwaltete Frankfurt den Vorsprung und zeigte bei guten Offensivansätzen Schwächen beim letzten Pass. Mit viel Leidenschaft verteidigte die Eintracht den knappen Vorsprung über die Zeit.

Sport | das aktuelle sportstudio - Kovac: "Schaue nicht nach oben"

Niko Kovac hält nach dem 1:0-Sieg seiner Frankfurter gegen Köln den Ball flach. "Wir müssen den Abstand nach unten vergrößern", sagte der Eintracht-Coach im Interview mit Nils Kaben.

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Leverkusen zurück in der Spur

Bayer Leverkusen ist nach zwischenzeitlichen Turbulenzen zurück auf Kurs. Beim 3:2 (1:0) gegen Darmstadt 98 gelang der Werkself der dritte Pflichtspielerfolg in Serie. Hakan Calhanoglu, Julian Brandt und Charles Aránguiz sorgten für den verdienten Sieg. Damit sind die Diskussionen über Trainer Roger Schmidt wohl erstmal beendet. Dagegen geht es bei den Gästen weiter abwärts. Drei Tage nach dem berauschenden Coup beim 1:0 über Tottenham vor über 85 000 Zuschauern im Wembley-Stadion fiel den Leverkusenern die Rückkehr in den Liga-Alltag jedoch nicht ganz leicht. Der Pflichtsieg über den Außenseiter fiel schwerer als erwartet. Im fünften Auswärtsspiel der Saison gab es trotz der Treffer durch Antonio-Mirko Colak und Mario Vrancic die fünfte Niederlage.

Wolfsburg freut sich über Gomez-Doppelpack

Mario Gomez
Mario Gomez Quelle: imago

Angeführt von Mario Gomez stoppte der VfL Wolfsburg seine sportliche Talfahrt und feierte den ersten Sieg in der Bundesliga unter Interimstrainer Valérien Ismaël. Dank des verdienten 3:0 (1:0) in einer sehenswerten Partie beim SC Freiburg verließen die zuvor achtmal in Serie sieglosen Niedersachsen den Relegationsplatz. Trotz des Doppelpacks von Gomez und eines verwandelten Foulelfmeter von Ricardo Rodriguez kann sich Ismaël wohl nicht allzu viel Hoffnung auf eine Weiterbeschäftigung als Chefcoach machen. In Wolfsburg kursiert bereits der Name von Bruno Labbadia als Nachfolger des beurlaubten Dieter Hecking. Ismaëls Zwischenbilanz in der Bundesliga liegt bei einem Sieg und zwei Niederlagen, dazu kommt ein DFB-Pokalerfolg bei Zweitligist Heidenheim. Mit dem zweiten Auswärtssieg der Saison beendete der VfL die Heimserie von Freiburg, der zuvor alle vier Saisonspiele und saisonübergreifend zehn Partien nacheinander gewonnen hatte.

Trainerstimmen zum 10. Spieltag

Für Ingolstadt wird's eng

Mit einer 0:2 (0:0)-Heimniederlage gegen den FC Augsburg setzte der FC Ingolstadt seine Talfahrt fort. Die eingewechselten Raul Bobadilla und Halil Altintop sorgten für die achte Pleite der Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski in dieser Saison. Mit nur zwei Punkten bleibt der FCI auf dem vorletzten Rang und ist nun saisonübergreifend seit 15 Partien sieglos. Zu allem Überfluss sah Tobias Levels wegen eines Frust-Fouls Rot. Die Augsburger beendeten dagegen nach vier Bundesliga-Spielen ihre Ergebniskrise.

Kalou schießt die Hertha zum Sieg

Durch ein Dreierpack von Salomon Kalou hat Hertha BSC seine Negativserie gegen Borussia Mönchengladbach beendet. Durch ein überlegenes 3:0 (2:0) holten die Berliner nach zuletzt fünf Pleiten gegen die Rheinländer in der Fußball-Bundesliga erstmals wieder drei Punkte. Mit seinen Treffern entschied Kalou das Spiel im Alleingang. Die Borussen sind nun bereits fünf Liga-Spiele ohne Sieg und Tor. Dabei hatten sich die Gladbacher die erneute Niederlage zu einem großen Teil selbst zuzuschreiben. Nach der Führung von Kalou in der 18. Minute und der Verletzung des bis dahin besten Borussen Patrick Herrmann leisteten sich Trainer André Schubert und Einwechselspieler Fabian Johnson einen Blackout.

Herrmann erlitt einen Riss der Außenbänder, des vorderen Innenbandes und der Syndesmose und fällt bis auf Weiteres aus. In Unterzahl kassierte Gladbach den zweiten Gegentreffer. Erst danach kam der Wechsel zustande. Wenig später holte sich Weltmeister Christoph Kramer auch noch die Gelb-Rote Karte ab (39.). "Wir waren zu undiszipliniert, zu wild im Zweikampf, das war der zweite Knackpunkt, sagte Trainer Andre Schubert.

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