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Chelsea hat noch zwei Rechnungen offen

Sport - Chelsea hat noch zwei Rechnungen offen

Das Achtelfinal-Rückspiel zwischen den beiden Topklubs FC Chelsea und Paris Saint Germain sehen Sie am 9. März live im ZDF.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 03.03.2017, 15:32

Seit dem Trainerwechsel hat der FC Chelsea in der Premier League eine beachtliche Serie hingelegt. Die Qualifikation für die Champions League scheint dennoch außer Reichweite. Es sei denn, die Mannschaft von Guus Hiddink holt sich zum zweiten Mal den Titel. Heute, 20.45 Uhr (ab 20.25 Uhr live im ZDF), geht es im Achtelfinal-Rückspiel gegen Paris St. Germain.

Der FC Chelsea ist vom Erfolg verwöhnt. Seit 2003 der russische Milliardär Roman Abramowitsch Privatbesitzer des Klubs ist, hat der Verein aus dem feinen Westlondon vier Meisterschaften gewonnen. 2012 triumphierten die Blues zudem in der Champions League. Auch in der letzten Saison war Chelsea obenauf und wurde mit großem Vorsprung englischer Meister. Die Mannschaft stellte die beste Abwehr der Liga, im Angriff spielte das spanische Raubein Diego Costa eine herausragende Saison. Der Belgier Eden Hazard wurde Spieler des Jahres in England. Für die neue Saison war der Verein der natürliche Top-Favorit. Schon alleine wegen des weltbestenTrainers auf der Bank, jedenfalls nach seiner eigenen Einschätzung: Jose Mourinho, The Special One.

Trainerwechsel kurz vor Weihnachten

Doch für Chelsea lief in dieser Saison lange gar nichts. Die Abwehr wankte, Hazard suchte seine Form, Cesc Fabregas war nur ein Schatten seiner selbst, Costa fiel höchstens durch Unsportlichkeiten auf. Im November waren die Blues noch einen Punkt vom Abstiegsplatz entfernt. Aus der Kabine drangen Gerüchte, dass einige Spieler gegen den Trainer spielten. Eine Woche vor Weihnachten war es schließlich so weit, der erfolgreichste Coach der Vereinsgeschichte  musste gehen. "Ein spürbares Zerwürfnis zwischen Trainer und Mannschaft“, lautete die Begründung der Klubspitze. Guus Hiddink übernahm nach 2009 zum zweiten Mal als Interimstrainer.

Der Niederländer besitzt zwar nicht die Aura von Mourinho, dafür ist Chelsea seit Hiddinks Amtsantritt unbesiegt. Seit dreizehn Spielen. Nie zuvor hat in der Premier League ein neuer Trainer eine solche Serie hingelegt. Chelsea hat sich auf Platz zehn vorgekämpft. Die Qualifikation für die Champions League scheint mit dem Remis vom Wochenende gegen Stoke City allerdings in weite Ferne gerückt. Theoretisch wäre der Titelgewinn in der Königsklasse eine Möglichkeit, um auch im nächsten Jahr wieder auf höchster europäischer Ebene zu spielen. Daran mag aber nicht nur Stoke-Trainer Mark Hughes nicht so recht glauben glauben:  "Aber ich kann mich ja irren", so der Coach des Tabellenachten.

Einzige Niederlage gegen PSG

Auf jeden Fall müsste gegen PSG zunächst ein Sieg her. “Paris will Ballbesitz, wir müssen sie unter Druck setzen und pressen. Es wird schwierig, aber wir können uns qualifizieren" sagte der Brasilianer Willian, der bei Chelsea in dieser Saison herausragt. Im Vorjahr hatten die Franzosen um Zlatan Ibrahimovic den FC Chelsea im Achtelfinale ausgeschaltet, und auch das Hinspiel ging mit 2:1 an PSG. Es war die einzige Niederlage unter Hiddink. Chelsea hat mit den Parisern also noch zwei Rechnungen offen.

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