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Löw setzt auf Stammelf und will zwei Siege

Sport - Löw setzt auf Stammelf und will zwei Siege

Nach der Verletzung von Mario Gomez hat Bundestrainer Joachim Löw vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien die Wahl. Am Abschlusstraining nahmen alle 21 im Kader verbliebenen Spieler teil.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 07.10.2017, 19:46

Mit der klaren Vorgabe von zwei Siegen schickt Joachim Löw die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in die WM-Qualifikationsspiele gegen Tschechien und Nordirland. Dabei setzt er auf seine Stammelf.

"Ich gehe davon aus, dass wir die drei Punkte einfahren", erklärte der Bundestrainer vor der ersten Aufgabe am Samstag (20.45 Uhr/RTL) in Hamburg gegen die Tschechen. "Die Mannschaft hat im Training einen guten Eindruck hinterlassen, wirkt frisch und sehr konzentriert", berichtete der Weltmeister-Coach am Freitag.

Im vermeintlichen Topspiel gegen Tschechien setzt Löw auf seine erfahrenen Stammkräfte um neun Weltmeister. Im Vergleich zum erfolgreichen Auftakt gegen Norwegen (3:0) wird es nur eine Veränderung geben: Der nach überstandener Verletzung zurückgekehrte Abwehrchef Jerome Boateng wird in der Innenverteidigung Benedikt Höwedes ersetzen.

Gündogan auf der Bank

Rückkehrer Ilkay Gündogan hat Löw als Ersatzspieler vorgesehen. Ob der im Sommer von Borussia Dortmund zu Manchester City gewechselte Mittelfeldspieler später zu seinem ersten Länderspieleinsatz nach elf Monaten kommen wird, "hängt ein bisschen vom Spielverlauf ab", verriet der Bundestrainer. "Gegen Tschechien beginnen wir auf den zentralen Positionen im Mittelfeld mit Sami Khedira und Toni Kroos", kündigte Löw an. Am Dienstag in Hannover gegen Nordirland könnte dann Gündogan in der Startelf stehen.

Khedira bangt trotz der Rückkehr von Gündogan nicht um seinen Stammplatz im defensiven Mittelfeld. "Die Diskussion interessiert mich nullkommanull", sagte Khedira am Freitag: "Ich bin dafür da, meine Leistungen zu bringen, und habe immer gespielt - auch wenn eine Diskussion immer wieder stattfindet."

Mit zwei Erfolgen gegen die wohl stärksten Gegner in der Gruppe C würde die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nach dem souveränen Auftaktsieg in Norwegen einen großen Schritt Richtung WM 2018 in Russland machen.

Löw will mit Grindel sprechen

Was seine sportliche Zukunft über die WM 2018 hinaus anbelangt, kündigte Löw ein Gespräch mit DFB-Präsident Reinhard Grindel an. Es werde in der Phase zwischen der zurückliegenden EM und dem nächsten Turnier in Russland "sicherlich das eine oder andere Gespräch mit dem Verband geben", so Löw. Das habe er so mit dem Präsidenten vereinbart. Das Angebot von Grindel, schon vor der EM den 2018 auslaufenden Vertrag zu verlängern, hatte Löw ausgeschlagen. "Zu gegebener Zeit" werde man gemeinsam nach vorne denken. "Mit welchem Ergebnis, das weiß ich jetzt im Moment nicht", sagte der 56-Jährige.


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