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FC Bayern und Gladbach im Halbfinale

DFB-Pokal - Viertelfinal-Aus für HSV und Schalke

Lewandowski (l.) bejubelt Treffer Nummer Eins.

Sport - FC Bayern und Gladbach im Halbfinale

Der Tor-Express des FC Bayern ist nicht zu stoppen. Mit einem dominanten 3:0 gegen den FC Schalke 04 nahmen die Münchner Kurs auf ihren 19. Triumph im DFB-Pokal. Zuvor schlug Gladbach den HSV in Hamburg mit 2:1 durch zwei Elfmetertore.

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Die Halbfinalpartien am 25./26. April im Überblick:
Borussia Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt
Bayern München - Sieger aus Sportfreunde Lotte/Borussia Dortmund

FC Bayern München - Schalke 04 3:0 (3:0)

Vier Tage nach dem 8:0 gegen den Hamburger SV reichten dem Rekordcupsieger im Viertelfinale gegen die Gelsenkirchener am Mittwochabend 30 Minuten Vollgas-Fußball. Der wieder einmal herausragende Robert Lewandowski (3./29. Minute) und Thiago (16.) verzückten beim beeindruckenden Comeback von Vorbereiter Franck Ribéry mit sehenswerten Treffern.

Münchner zeigten Klasse

Badstuber (2.v.l.) sieht Gelb-Rot.
Badstuber sieht Gelb-Rot. Quelle: imago

Dreieinhalb Wochen nach dem 1:1 des deutschen Fußball-Meisters in der Liga gegen Schalke sahen die 75.000 Zuschauer diesmal einen Klassenunterschied. Die Münchner stehen durch den nie gefährdeten Erfolg zum achten Mal nacheinander im Halbfinale - Rekord. für die Münchner wäre es das 22. Finale.

Besonders ärgerlich endete der Abend für den vom FC Bayern an den FC Schalke ausgeliehenen Holger Badstuber: Der Verteidiger sah in der 77. Minute nach einem wiederholten Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Zu dem Zeitpunkt war die ungleiche Partie für die überforderten Schalker aber bereits gelaufen. Zwar konnte die Elf von Trainer Markus Weinzierl nach der Pause das Ergebnis erträglich gestalten, dem starken Bayern-Auftritt aber hatten die Gäste wenig entgegenzusetzen.

Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach 1:2 (0:0)

Lars Stindl (2.v.l.) trifft vom Punkt.
Lars Stindl trifft vom Punkt. Quelle: imago

Kapitän Lars Stindl (53.) und Raffael (61.) trafen vor 53.249 Zuschauern im Volksparkstadion jeweils per Foulelfmeter.

Vier Tage nach der 0:8-Niederlage in der Fußball-Bundesliga beim FC Bayern München zeigten sich die Hamburger zwar stark verbessert, verpassten aber trotz des späten Anschlusstreffers durch Bobby Wood (90.+1) das erste Halbfinale seit 2009. In der Bundesliga vor viereinhalb Monaten hatten die Gladbacher beim 0:0 gegen den HSV noch zwei Strafstöße vergeben. Nun kämpft das Team von Trainer Dieter Hecking Ende April zum elften Mal um den Einzug ins Pokal-Endspiel am 27. Mai in Berlin.

Geldsegen für Gladbach

Der HSV verlor nach einer druckvollen ersten Hälfte plötzlich seine Linie und erholte sich von dem Doppelschock nicht mehr - am Ende war den Hanseaten die Verunsicherung nach dem 0:8-Debakel beim FC Bayern in der Liga dann doch deutlich anzumerken. Die hoch effizienten Gladbacher profitierten so von den Unzulänglichkeiten der Hamburger und stehen zum ersten Mal seit fünf Jahren im Halbfinale. Hecking holte in seinem zehnten Pflichtspiel schon den siebten Sieg. Zudem darf sich der Klub über einen hübschen Geldsegen freuen. Für das Erreichen der Vorschlussrunde kassiert die Borussia garantierte DFB-Prämien und TV-Gelder von 2,55 Millionen Euro, hinzu kommen die Zuschauereinnahmen.

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