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Hector wird rechtzeitig fit

Sport - Hector wird rechtzeitig fit

Die deutsche Mannschaft ist in der Vorbereitung auf den Klassiker gegen Angstgegner Italien im EM-Viertelfinale hochkonzentriert. Dennoch herrscht auch auf der PK in Evian allgemeine Zuversicht.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 31.12.2016, 14:46

Die Sportliche Leitung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft plant mit dem an einer Grippe erkrankten Außenverteidiger Jonas Hector für das EM-Viertelfinale gegen Italien. "Wir gehen nicht davon aus, dass es etwas Schlimmeres ist", sagte Torwarttrainer Andreas Köpke in Évian.

Bis zum Spiel am Samstag in Bordeaux soll Hector wieder gesund und fit sein. Köpke versprach, dass Weltmeister Deutschland top vorbereitet sein werde, um erstmals bei einem Turnier Angstgegner Italien zu schlagen. "Wir sind bereit, diese Geschichte umzuschreiben." Torjäger Mario Gomez spürt im Team den großen Siegeswillen: "Wir glauben an uns!"

Terror in Istanbul ein Thema

Der schwere Anschlag auf dem Istanbuler Flughafen war natürlich auch Thema auf der PK. Der bei Besiktas Istanbul spielende Gomez hat sich von den Terrormorden in seiner Wahlheimat schockiert gezeigt. "Das ist eine sehr traurige Sache, speziell für Türkei. Das Land wird darunter leiden, die Liga wird drunter leiden", sagte Gomez am Mittwoch in Evian: "Ich habe natürlich allen Bekannten eine SMS geschickt, ob es ihnen gut geht."

Auf dem Istanbuler Flughafen Atatürk haben drei Selbstmordattentäter am Dienstagabend mindestens 41 Menschen in den Tod gerissen. Von den schlimmen Vorfällen will sich Gomez bei der EURO in Frankreich jedoch nicht beeinflussen lassen. "Es ist ein sehr trauriges Thema, aber letztendlich hilft es hier nichts, wir müssen uns auf Italien konzentrieren. Der Fußball ist ganz gut, den Fokus umzulenken", sagte Gomez vor dem EM-Viertelfinale am Samstag (21 Uhr/ARD) in Bordeaux gegen Italien.

Andreas Köpke auf der Pressekonferenz.
Andreas Köpke Quelle: ap

«Wir müssen noch mehr zeigen»

Innenverteidiger Hummels berichtete indes von der Trainingsarbeit, in der es vor allem  darum gehe, an Kleinigkeiten im eigenen Spiel zu arbeiten. «Es gibt nicht das große Thema für Verbesserungen», berichtete Innenverteidiger Hummels: «Das große Ganze passt ja schon.» Das gilt auch die die Defensivarbeit der DFB-Auswahl, die in den bislang vier EM-Spielen ohne Gegentor blieb. Trotzdem mahnte der dreifache Turniertorschütze Gomez: «Wir müssen noch mehr zeigen.»

Als wichtigste Lehre aus der 1:2-Niederlage im EM-Halbfinale 2012 gegen die Italiener benannte der damals schon mitspielende Hummels, «dass man gegen sie nicht 0:1 in Rückstand gerät». Köpke kündigte eine «optimale Vorbereitung» auf alle Eventualitäten an, inklusive einer möglichen Verlängerung und eines Elfmeterschießens. «Wir wissen, dass wir eine Topleistung bringen müssen», erklärte Köpke.

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