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Podolski: Bin nicht als Maskottchen hier

Sport - Podolski: Bin nicht als Maskottchen hier

Heute sind die beiden Nationalspieler auf der DFB-PK erschienen, die in der Türkei spielen: Die Stürmer Lukas Podolski (Galatasaray) und Mario Gomez (Meister) zeigen sich vor der EM hochmotiviert.

Beitragslänge:
19 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 01.06.2017, 10:30

Lukas Podolski hat im EM-Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft einen respektvolleren Umgang mit seiner Person gefordert. "Als Maskottchen bin ich bestimmt nicht hierhergekommen", sagte der 30-Jährige in Ascona zu dieser Titulierung in einigen Medienberichten.

«Das ist eine Unverschämtheit, das habe ich nicht verdient», sagte der Fußball-Weltmeister. Er habe über 100 Länderspiele absolviert und stehe vor seinem siebten Turnier. «Ich habe eine wichtige Rolle.» Sein Ziel sei es, Europameister zu werden. Er habe bei Galatasaray Istanbul eine gute Saison gespielt mit vielen Toren und Vorlagen. «Ich bin topfit», betonte Podolski auf der Presskonferenz des DFB-Teams, wo er gemeinsam mit Mario Gomez auftrat.

Unverschämtheit

"Ich versuche, ein bisschen planlos zu sein", sagte indes Stürmer Mario Gomez von Besiktas Istanbul mit einem Lächeln und erklärte: "Ich habe mit meinem Berater abgesprochen, das ich während des Turniers nichts davon wissen will. Und es wird währenddessen auch sicher keine Entscheidung fallen."


In einem ersten Jahr in der Türkei wurde der 30-Jährige Meister und Torschützenkönig, schaffte zudem das Comeback in der Nationalmannschaft. Eine Frist zur Verlängerung seines Leihvertrages im April ließ er auslaufen, weil er abwarten will, ob Besiktas im kommenden Jahr eine auch in der Champion League konkurrenzfähige Mannschaft haben wird.


Seine "Planlosigkeit" erklärte Gomez mit seinem für einen Fußball-Profi fortgeschrittenen Alter. "Ich schaue nicht mehr auf meine Karriere", sagte er: "Wenn man jung ist, stellt man sich vor, wie die Karriere wohl verläuft, bei welchen Vereinen man spielen will. Und dann lechzt man dem nach." Er selbst hatte den Plan, "nach Florenz nach Spanien zu gehen. Das ging nicht auf. Jetzt bin ich einfach nur stolz und froh, hier zu sein."

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