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Wer qualifiziert sich wie für die EM 2021?

20 Teams stehen fest - Playoffs im März

Der größte Teil der Qualifikation für die Fußball-EM 2021 ist gelaufen. Wie werden die restlichen vier Plätze vergeben? Hinweis: Das Erklärvideo entstand vor der Verlegung der EM.

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Der Modus der Qualifikation zur Fußball-EM 2021, die erstmals in insgesamt zwölf Ländern ausgetragen wird, ist nicht unbedingt einfach zu durchschauen. 20 Teams haben sich über die zehn Quali-Gruppen qualifiziert - doch wie werden die übrigen vier Plätze verteilt?

Im Gegensatz zu früheren Qualifikationsrunden kriegen die Gruppendritten dieses Mal keine weitere Gelegenheit, das Ticket zu lösen. Stattdessen werden die fehlenden vier Teams über Play-off-Spiele ermittelt, die aus den Platzierungen in der Nations League folgen. Für jede der vier Nations-League-Ligen (A, B, C und D) wird ein Teilnehmer ausgespielt.

Wenn ein Nations-League-Gruppensieger sich über die reguläre EM-Qualifikation qualifiziert hat, rücken Teams von unten nach. So haben sich in Liga A bis auf Island alle Teams bereits über die EM-Qualifikation einen Platz im Starterfeld gesichert.

Zudem gilt, dass Gruppensieger nicht in eine Play-off-Gruppe kommen können, in der sich Teams aus einer höheren Liga befinden. Auch in einem solchen Fall rücken schlechter platzierte Teams auf (Kriterium ist hierbei das Nations-League-Ranking der UEFA). Pro Playoff-Pfad soll laut UEFA möglichst maximal einer der zwölf EURO-Gastgeber spielen.

Kompliziertes Verfahren

Da nun aber Ungarn die direkte Qualifikation verpasst hat, ist es vorbehaltlich weiterer Eingriffe durch die UEFA nicht mehr möglich, dass pro Play-off-Weg nur ein Gastgeber spielt. Deshalb werden Ungarn und Rumänien entweder beide in Weg A oder einer von beiden, je nach Los, in Weg C (mit Schottland) spielen.

Diese 16 Nationen kämpfen um ein EM-Ticket:

Weg A: Island, Bulgarien/Israel/Rumänien/Ungarn
Weg B: Bosnien und Herzegowina, Nordirland, Slowakei, Irland
Weg C: Schottland, Norwegen, Serbien, Bulgarien/Israel/Rumänien/Ungarn
Weg D: Georgien, Nordmazedonien, Kosovo, Weißrussland

Am Freitag (22. November) wird ausgelost, wer aus dem Quartett Bulgarien/Israel/Rumänien/Ungarn den freien Platz in Weg C einnimmt und auf Schottland trifft. Die restlichen drei Teams werden ihr Glück über Weg A suchen.

Playoffs

Die Playoffs werden anders als früher nicht in Hin- und Rückspiel, sondern in nur einer Partie entschieden. Im Halbfinale treffen das höchstplatzierte Team eines jeden Weges auf das viertplatzierte, das zweit- auf das drittplatzierte. Das höher platzierte Team hat jeweils Heimrecht.

Bereits fix sind die Playoffs in Weg B und Weg D. Die Halbfinalspiele lauten Georgien gegen Weißrussland sowie Nordmazedonien gegen Kosovo. In Weg B empfängt Bosnien-Herzegowina im Halbfinale Nordirland. Irland tritt in der Slowakei an. In Weg C ist das Duell Norwegen-Serbien sicher. Schottland hat auf jeden Fall ebenfalls Heimrecht und muss sich mit Bulgarien, Israel, Rumänien oder Ungarn messen.

Vorrunde: Drei Heimspiele für DFB-Elf

Deutschland wird bei der EM übrigens drei Heimspiele in München in der Vorrunde haben, da sich Ungarn nicht direkt qualifiziert hat. In Gruppe F, die dem DFB-Team bereits zugeordnet ist, sind die Spielorte München und Budapest. Sollten sich die Ungarn über die Play-offs qualifizieren, treffen sie definitiv in Gruppe F in München auf die deutsche Mannschaft.

Die weiteren möglichen Gegner könnten allerdings richtige Brocken werden. In der Gruppe F geht es gegen ein Team aus dem Topf 2 (Frankreich, Polen, Schweiz oder Kroatien) und ein Team aus Topf 3 (Portugal, Türkei, Österreich, Schweden oder Tschechien).

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