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Dortmund und Leipzig mit Ach und Krach weiter

Europa League - Sechzehntelfinale

Borussia Dortmund und RB Leipzig stehen trotz bescheidener Rückspiel-Leistungen im Achtelfinale der Euroapa League. Den Sachsen genügte eine 0:2-Heimniederlage gegen den SSC Neapel, dem BVB ein 1:1 bei Atalanta Bergamo.

Der Dortmunder Christian Pulisic gegen Atalantas Andrea Masiello (r.)
Der Dortmunder Christian Pulisic gegen Atalantas Andrea Masiello (r.)
Quelle: reuters

Wer am 8. und 15. März die Gegner in der Runde der letzten 16 ist, entscheidet sich am Freitag bei der Auslosung in Nyon.

Retter Schmelzer

Borussia Dortmund musste bei Atalanta Bergamo bis kurz vor Schluss zittern. Bergamos Führung durch Rafael Toloi (11.) hielt bis zur 83. Minute, ehe der eingewechselte Marcel Schmelzer die Dortmunder erlöste.

Der DFB-Pokalsieger, der zunächst ohne Marco Reus antrat, geriet von Beginn an unter Druck. Bergamo drängte auf ein frühes Tor, die von 4000 mitgereisten Fans angefeuerten Dortmunder konnten sich kaum aus der Umklammerung befreien. Bereits die erste Ecke brachte das für die Italiener, die Dortmunder Defensive um Torwart Roman Bürki sah dabei nicht gut aus.

Atalanta kontrollierte auch in der Folgezeit die Partie. Die erste gute Chance für die Gäste hatte Andre Schürrle in der 32. Minute, doch sein Distanzschuss landete in den Armen von Keeper Etrit Berisha. Schürrles Aktion wirkte zumindest wie ein Weckruf, die Dortmunder wurden nun gefährlicher. Doch das eine Tor, dass zum Weiterkommen gereicht hätte, wollte zunächst einfach nicht fallen.

BVB-Trainer Peter Stöger reagierte und brachte nach der Pause Kapitän Schmelzer für Jeremy Toljan und in der 59. Minute Reus für Christian Pulisic. Reus sorgte direkt für neuen Schwung im Angriff.

Auswärtstor-Regel


RB Leipzig kam nach dem 3:1 im Hinspiel beim SSC Neapel dank der auswärts mehr geschossenen Tore weiter. Vor 36.163 Zuschauern erzielten Piotr Zielinski Napoli (33. Minute) und Lorenzo Insigne (86.) die Tore für den Spitzenreiter der italienischen Serie A . Marcel Sabitzer hatte in der 14. Minute die Latte für das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl getroffen.

Neapel forsch - am Ende aber glücklos

RB Leipzig mit Kevin Kampl (re.) gegen SSC Neapel
RB Leipzig mit Kevin Kampl (re.) gegen SSC Neapel
Quelle: reuters

Dass Neapel trotz aller Konzentration auf die heimische Liga das Achtelfinal-Ticket nicht kampflos herschenken wollte, spiegelte sich auch in der Aufstellung wider. Hatte Trainer Maurizio Sarri im ersten Duell noch viele Stammkräfte geschont, gehörten diesmal Abwehrchef Raul Albiol, Insigne, Mittelfeldmotor Allan und Top-Stürmer Dries Mertens zur Anfangsformation.

Den Gästen war der Zuwachs an spielerischer Klasse sofort anzumerken. Zu Beginn der ersten Hälfte setzten sie sich in der Leipziger Hälfte fest, kamen zunächst aber noch nicht zu zwingenden Torchancen.

Nachdem dann RB-Torwart Gulacsi einen Versuch von Insigne noch abwehren konnte, drückte Zielinski den Ball über die Linie. Im zweiten Durchgang kam Leipzig mutiger aus der Kabine. In der Folge behielt Neapel jedoch weitgehend die Kontrolle, auch wenn RB häufiger als noch in der ersten Hälfte in den gegnerischen Strafraum vorstieß. Am Ende reichte es für die Leipziger zum Weiterkommen - wenn auch mit Ach und Krach.

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