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Weltmeister siegt standesgemäß - 8:0 in San Marino

Die deutsche Nationalmannschaft hat ihren Siegeszug in der WM-Qualifikation fortgesetzt. Bei Fußball-Zwerg San Marino feierte das DFB-Team ein 8:0 (3:0)-Schützenfest und damit im vierten Spiel den vierten Dreier.

Thomas Müller, Mario Gomez, Jonas Hector, Sami Khedira
Thomas Müller, Mario Gomez, Jonas Hector, Sami Khedira Quelle: dpa

Sami Khedira (7.), dreimal der Debütant Serge Gnabry (9., 58., 76.), Jonas Hector mit einem Doppelpack (32., 65.), ein Eigentor von Mattia Stefanelli (82.) und Kevin Volland (85.) sorgten für den standesgemäßen Erfolg des weit überlegenen Weltmeisters, der mit zwölf Punkten die Qualifikationsgruppe C unangefochten anführt.

Löw nun alleiniger Rekordtrainer

Neben dem Bremer Gnabry kam auch Benjamin Henrichs von Bayer Leverkusen zu seinem ersten Länderspiel. "Ich habe natürlich nicht damit gerechnet, beim Debüt drei Tore zu machen. Es freut mich, dass ich der Mannschaft helfen konnte", strahlte Gnabry nach dem Schlusspfiff. In der Ära von Bundestrainer Joachim Löw waren er und Henrichs die Debütanten Nummer 84 und 85. Löw ist mit nun 95 Siegen alleiniger DFB-Rekordtrainer vor dem legendären Sepp Herberger.

Serge Gnabry
Serge Gnabry Quelle: reuters

Auch ohne den geschonten Spielmacher Mesut Özil und die ausgefallenen Weltmeister Manuel Neuer, Toni Kroos, Jerome Boateng und Julian Draxler entwickelte sich gegen den 201. der FIFA-Weltrangliste der erwartete Einbahnstraßen-Fußball. Mit einer Fünfer- und einer Viererkette versuchte der Außenseiter, der erst einen Länderspielsieg in seiner Geschichte verbucht hat, die Räume zwar eng zu machen. Das gelang dem aus Olivenöl-Verkäufern, Studenten und Buchhaltern bestehenden Team aber nur selten.

Am Dienstag gegen Italien

Nach dem Test zum Jahresabschluss gegen Italien am Dienstag in Mailand geht der Weg des DFB-Teams zur angestrebten WM-Titelverteidigung am 26. März 2017 mit dem Auswärtsspiel in Baku gegen Aserbaidschan weiter. Schon am Samstag reisen Mario Götze und Co. nach Rom, wo am Montagvormittag eine Privataudienz beim Papst ansteht. "Es war nicht einfach. Der Platz war sehr tief und rutschig. Es war gut, dass wir früh getroffen haben. Dass wir 8:0 gewonnen haben, damit können wir leben", sagte Hector.

Zufrieden war auch Bundestrainer Löw, der die Angriffe seiner Mannschaft dick eingepackt verfolgte. Dauerregen und ein kalter Wind machten die Begegnung vor 3851 Zuschauern im Stadio Olimpico von Serravalle in Sachen Witterung zu einer ungemütlichen Angelegenheit. "Wir haben versucht, viele Tore zu erzielen und den Gegner laufen zu lassen. Das ist uns gelungen", sagte Löw.

Frankreich und England machen großen Schritt

Neben dem Weltmeister machten auch England und Frankreich mit wichtigen Heimsiegen große Schritte in Richtung WM 2018. Während die Three Lions beim 3:0 (1:0) gegen den ewigen Rivalen Schottland überzeugten, hatte Frankreich beim 2:1 (0:0) gegen Schweden mehr Mühe als gedacht. Polen gewann derweil dank eines Doppelpacks von Robert Lewandowski mit 3:0 (1:0) in Rumänien.

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