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Brasilien und Belgien im Viertelfinale

Achtelfinale: Brasilien - Mexiko 2:0 / Belgien - Japan 3:2

Am dritten Achtelfinal-Tag der WM ist Neymar mit Brasilien seiner Favoritenrolle gerecht werden. Die Selecao gewinnt mit 2:0 gegen Mexiko. Am Abend schaffte Belgien gegen Japan nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch die Wende durch den Siegtreffer zum 3:2 in der Nachspielzeit.

Neymar und Firmino jubeln nach dem Achtelfinaleinzug
Neymar und Firmino jubeln nach dem Achtelfinaleinzug
Quelle: reuters

Brasilien - Mexiko 2:0 (0:0)

Brasilien hat seinen Anspruch auf den sechsten Weltmeistertitel unterstrichen. Beim 2:0-Sieg im Achtelfinale gegen Mexiko stand erneut Superstar Neymar im Mittelpunkt. Gegen Deutschland-Bezwinger Mexiko gewann die Selecao am Ende relativ ungefährdet mit 2:0 (0:0). Superstar Neymar erzielte das 1:0 selbst und legte dem eingewechselten Firmino das zweite Tor auf.

Die Mexikaner konnten den Favoriten nur in der Anfangsphase vor größere Probleme stellen. Ab Mitte der ersten Halbzeit etwa übernahm Brasilien das Kommando. Nach dem ersten Treffer rannte sich "El Tri" immer wieder in der stabilen Abwehr der Brasilianer fest und wurde am Ende gnadenlos ausgekontert. Die Mexikaner, die in der Vorrunde den bereits ausgeschiedenen Weltmeister Deutschland besiegt hatten, scheiterten damit erneut im Achtelfinale. Zuletzt standen sie bei der Heim-WM 1986 unter den letzten acht Mannschaften.

Belgien - Japan 3:2 (0:0)

Geheimfavorit Belgien hat sich von Japans Blauen Samurai trotz eines Zwei-Tore-Rückstandes nicht in die Knie zwingen lassen und träumt nach einem Wahnsinns-Comeback weiter vom großen WM-Coup. Jan Vertonghen (69. Minute), Marouane Fellaini (74.) und Nacer Chadli (90.+4) schossen die Roten Teufel am Montag dank einer enormen Willensleistung zum dritten Mal nach 1986 und 2014 ins Viertelfinale einer Fußball-WM, in dem am Freitag Rekord-Champion Brasilien um Superstar Neymar wartet.

Vor 41 466 Zuschauern in Rostow am Don hatten Genki Haraguchi vom Bundesligisten Hannover 96 (48.) und der Ex-Frankfurter Takashi Inui (52.) die Asiaten überraschend mit 2:0 in Führung gebracht. Am Ende reichte es für Japan aber auch im dritten Anlauf wie 2002 und 2010 nicht zum erstmaligen Einzug in die Runde der besten Acht. Die Belgier bauten ihre stolze Serie auf 23 Spiele ohne Niederlage aus.

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