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Das ist die "Hall of Fame" des deutschen Fußballs

Das Deutsche Fußballmuseum hat in Dortmund die Gründungself der "Hall of Fame" vorgestellt. Elf Spieler und ein Trainer aus mehreren Jahrzehnten Fußballgeschichte. Sie ist erst die zweite Ruhmeshalle im deutschen Sport.

Deutsches Fußballmuseum in Dortmund
Die "Hall of Fame" wird im April 2019 im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund eröffnet.
Quelle: dpa

Die gewählte erste Gründungself war schon lange Teil der Planungen des 2015 eröffneten Museums des DFB. Sie repräsentiert mehrere Jahrzehnte der deutschen Fußballgeschichte. In der Gründungself stehen Welt- und Europameister - die größen Spieler des deutschen Fußballs. Der älteste Akteur der Auswahl ist der Held aus dem Finale der WM 1954, Helmut Rahn, der jüngste ist Matthias Sammer, Europameister und Gewinner des Ballon d'Or von 1996.

Die Gründungself der "Hall of Fame"

Gewählt wurde die Mannschaft von einer 26-köpfigen Jury, die Vorschläge abgeben durften. Die Spieler dürfen nur deutscher Herkunft sein und ihr Karriereende muss mindestens fünf Jahre zurückliegen. Die "Hall of Fame" des deutschen Fußballs wird offiziell im April 2019 im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund mit einer feierlichen Gala eröffnet.

Die Fußball-Ruhmeshalle ist die zweite in der deutschen Sportwelt. Bereits 2006 wurde von der Stiftung Deutsche Sporthilfe die "Hall of Fame des deutschen Sports" initiiert. Sie erinnert an Athleten, die über Jahre hinweg die Sportfans in Deutschland und der ganzen Welt begeistert haben. Aktuell umfasst die Liste 104 Persönlichkeiten. Unter ihr sind neben Sportlern auch Funktionäre oder Journalisten wie Harry Valérien. Die jüngsten Zugänge sind die ehemalige Biathletin Magdalena Neuner und der siebenfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher, die seit 2017 mit dabei sind.  

Amerikanisches Vorbild

Während es hier in Deutschland noch wenige dieser meist fiktiven Räume mit den bedeutendsten Athleten gibt, gehören sie in Amerika schon lange mit dazu. Die prägenden Spieler der National Football League (NFL) kann man beispielsweise in der "Pro Football Hall of Fame" finden. Sportler, Trainer und Funktionäre des American Football werden hier in einem Museum im Ort Canton des Bundesstaates Ohio für ihre Taten im beliebtesten Sport des Landes geehrt. Es geht dabei nicht ausschließlich um sportliche Leistungen. Auch soziale Aktivitäten neben dem Sport sollen gewürdigt werden.

Eine ähnliche Einrichtung gibt es im amerikanischen Basketball. Die "Naismith Memorial Hall of Fame" in Springfield wurde 1959 eingeweiht und hat aktuell fast 400 Mitglieder. Sie ist benannt nach dem Erfinder der Sportart. Mit Dirk Nowitzki ist höchstwahrscheinlich auch bald der erste Deutsche mit dabei. Das Besondere an dieser "Hall of Fame" ist aber mit Sicherheit, dass neben den Stars aus der NBA auch weibliche Athleten aufgenommen werden können. Neben den genannten Sportarten gibt es in den USA diese besondere Form der Ehrung im Baseball, Eishockey und auch im Fußball.

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