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Endspiel ums Halbfinale

Sport - Endspiel ums Halbfinale

Das Verletzungspech bleibt den deutschen Handballern treu. Bei der EM muss die Mannschaft nun auch ohne Steffen Weinhold und Christian Dissinger auskommen. Trainer Sigurdsson hat bereits reagiert.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 24.01.2017, 19:13

Die deutschen Handballer sind wieder en vogue. Vor dem "Endspiel ums Halbfinale" gegen Dänemark steigt die Euphorie nicht bloß in der Heimat, Sport-Deutschland drückt der Nationalmannschaft die Daumen.

Traumhafte TV-Quoten, dickes Lob von Fußball-Weltmeister Manuel Neuer und prominente Halbfinal-Grüße aus Down Under: Die deutschen Handballer sind durch ihren überraschenden Höhenflug bei der EM plötzlich in aller Munde. Vor dem "Endspiel ums Halbfinale" gegen Dänemark am Mittwoch (18.15 Uhr/ARD) steigt die Euphorie nicht bloß in der Heimat, selbst die Topstars anderer Sportarten fiebern begeistert mit.

Kerber drückt die Daumen

"Ich drücke den deutschen Handballern ganz fest die Daumen", sagte Tennis-Ass Angelique Kerber am Rande der Australian Open in Melbourne: "Es ist toll, wie sie sich präsentieren. Das Halbfinale wäre eine super Sache." Trotz der Zeitverschiebung versuche sie sich, "so gut wie möglich zu informieren".

Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste, der in Indien gerade an der Hockey India League teilnimmt, steht sogar nachts auf und guckt die deutschen Spiele "mit Kopfhörer und mit Tapestreifen überm Mund, um nicht zu schreien". "Weltklasse Männer! Geile Truppe, mega Fight", twitterte Fürste nach dem Krimi gegen Russland (30:29).

Neuer lobt die Keeper

Und auch Fußball-Weltmeister Manuel Neuer verfolgt die Auftritte der deutschen Rasselbande mit Interesse, vor allem die starken Leistungen der beiden Keeper haben es dem Nationaltorwart angetan. "Ich freue mich, dass wir im Handball wie im Fußball traditionell gute Torhüter haben. Andreas Wolff und Carsten Lichtlein machen das sehr gut", sagte Neuer.

Senkrechtstarter Wolff sei "ein ganz anderer Typ als etwa Silvio Heinevetter, der durch seine unruhige Art die Stürmer aus dem Konzept bringen wollte", sagte Neuer: "Wolff hingegen steht sehr lange, antizipiert sehr gut und zwingt den Gegner zur ersten Aktion."

Wolff freut sich über die Anerkennung des "besten Torwarts der Welt". "Das geht runter wie Öl", sagte Wolff. Er versteht die lobenden Worte Neuers als weiteren Motivationsschub für die so wichtige Partie gegen Dänemark: "Das gibt uns ein zusätzliches positives Gefühl. Und je mehr wir davon mitnehmen, desto leichter wird es."

Top-Quoten für ARD und ZDF

Die beherzten Auftritte des jüngsten aller EM-Teams kommen in Deutschland an - dies beweist die Gunst der TV-Zuschauer. Den Krimi gegen Russland (30:29) verfolgten am Sonntagabend in der ARD im Schnitt 6,04 Millionen Zuschauer. Auch das ZDF freut sich über hohe Quoten.

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