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Heiko Herrlich ist neuer Bayer-Coach

Ex-Spieler des Werksclubs kommt von Jahn Regensburg

Heiko Herrlich ist der neue Trainer des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen. Der bisherige Coach des Zweitliga-Aufsteigers Jahn Regensburg erhält bei den Rheinländern einen Vertrag bis 2019.

Heiko Herrlich
Heiko Herrlich Quelle: imago

Von 1989 bis 1993 stand der fünfmalige Nationalspieler als Profi bei der Werkself unter Vertrag, in seinem letzten Jahr gewann er mit Leverkusen den DFB-Pokal. "Es ist eine große Verantwortung, für einen großen Verein zu arbeiten. Das Vertrauen möchte ich zurückgeben. Wir werden alles dafür tun, nächstes Jahr ein besseres Ergebnis zu erzielen. Nach oben gibt es keine Grenzen", sagte Herrlich bei seiner Vorstellung am Freitagmittag.

Schon als Spieler bei Bayer

Leverkusen beendete die Bundesliga-Saison als Tabellenzwölfter und verpasste deutlich einen angestrebten Europapokal-Platz. Als mögliche neue Trainer waren unter anderen der Ex-Dortmunder Thomas Tuchel und auch der bisherige Mainzer Coach Martin Schmidt gehandelt worden.

In insgesamt 258 Bundesligaspielen für Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund erzielte der fünfmalige Nationalspieler (1 Treffer) 75 Tore. Sein größter Erfolg war der Gewinn der Champions League 1997 mit dem BVB.

Nicht erste Wahl

Sportchef Rudi Völler erklärte: "Es gab zwei Trainer, an denen wir sehr großes Interesse hatten. Das haben wir nicht hinbekommen. Im Verlauf der letzten Woche hat sich der Name Heiko Herrlich verfestigt. Diese zwei Aufstiege hintereinander mit Regensburg waren beeindruckend." Zielvorgabe an Herrlich sei, "unsere aktive, aggressive Spielweise weiterzuführen" und "international wieder dabei zu sein", sagte der 57-Jährige.

Nach der Entlassung von Trainer Roger Schmidt im März stellte sich auch unter dessen Interims-Nachfolger Tayfun Korkut kein nachhaltiger Erfolg ein. In den vergangenen Wochen war Bayer unter anderem bei Lucien Favre, Thomas Tuchel, David Wagner und Peter Bosz abgeblitzt.

Für Herrlich ist Leverkusen die zweite Station in der Bundesliga. In der Saison 2009/10 hatte der gebürtige Mannheimer ein kurzes Gastspiel beim VfL Bochum, beim späteren Absteiger wurde Herrlich am 29. April 2010 infolge einer Spielerrevolte nach 184-tägiger Amtszeit entlassen.

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