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DFB: EM-Kader mit Kimmich, Brandt und Weigl

Sport - DFB: EM-Kader mit Kimmich, Brandt und Weigl

Bundestrainer Joachim Löw hat den vorläufigen 27er-Kader für die Fußball-EM in Frankreich nominiert. Mit dabei die vier Youngster Joshua Kimmich, Julian Brandt, Julian Weigl und Leroy Sané.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 17.05.2017, 17:27

Joachim Löw hat heute seinen vorläufigen Kader für die Europameisterschaft in Frankreich bekanntgeben. Überraschend sind mit Joshua Kimmich, Julian Brandt und Julian Weigl gleich drei Debütanten dabei.

Kapitän Bastian Schweinsteiger soll das Team in Frankreich anführen. Sollte er nicht fit werden, würde er zu den insgesamt vier Feldspielern gehören, die noch gestrichen werden müssen.

Weigl, Sane und Kimmich
Weigl, Sane und Kimmich (v.l.n.r.) Quelle: imago

Podolski als verdienter "Veteran" dabei

Der Leverkusener Torhüter Bernd Leno (25) war von Löw zuvor zwar schon einmal nominiert, aber noch nicht eingesetzt worden. Auf ein Länderspiel bringt es bisher der Schalker Leroy Sane (20). Wie erwartet berief Löw den angeschlagenen Kapitän Bastian Schweinsteiger in sein vorläufiges Aufgebot. "Wir müssen noch ein bisschen warten, aber ich gehe davon aus, dass er es schaffen wird", sagte Löw. Auch den schwächelnden Weltmeistern Lukas Podolski, Andre Schürrle oder Julian Draxler entzog er das Vertrauen zunächst nicht.

Vor der "Tour de France" müssen vor allem sie und die Youngster sich ab 24. Mai im Trainingslager in Ascona im Tessin bewähren - Brandt und Co. tragen die Rückennummern 24 bis 27. Bis zum 31. Mai muss Löw noch vier Spieler aus dem Aufgebot streichen.

Leno statt Trapp oder Zieler

Darunter keinen Torhüter, denn auf dieser Position legten der Bundestrainer und sein Spezialcoach Andreas Köpke sich auf Manuel Neuer (Bayern München), Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona) sowie Leno fest. Kevin Trapp (Paris/St. Germain) und Hannovers Weltmeister Ron-Robert Zieler hatten das Nachsehen.

"Diese Entscheidungen sind uns wahrlich nicht leicht gefallen", sagte Löw und erklärte ganz allgemein: "Das Kollektiv ist wichtiger als jeder einzelner Spieler. Nach diesen Kritieren haben wir ausgewählt. Wir sind selbstbewusst, aber nicht überheblich. Wir sind stark, aber nicht unbesiegbar." Im Moment gebe es noch "keine Streichkandidaten. Ich habe keine Tendenz". Respekt äußerte Löw vor den Spielern, denen er telefonisch das Aus mitteilte: "Für keinen ist die Karriere in der Nationalmannschaft zu Ende."

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