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Löw baut auf Boateng und Sané

Bundestrainer nominiert Kader für WM-Qualifikationsspiele

Bundestrainer Joachim Löw will den letzten Schritt zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland mit fünf Rückkehrern um Jérôme Boateng vollziehen. Unter anderem ist auch Leroy Sané wieder mit dabei.

Mit den Rückkehrern Jérôme Boateng und Leroy Sané, aber ohne die angeschlagenen Weltmeister Sami Khedira und Mesut Özil sowie WM-Held Mario Götze soll die deutsche Fußball-Nationalmannschaft den letzten Schritt nach Russland gehen.

Wir haben bislang eine sehr starke Qualifikation gespielt, dabei soll es auch bleiben. An unserem Ziel, zehn Siege einzufahren, halten wir fest.
Joachim Löw

Bundestrainer Joachim Löw berief Abwehrchef Boateng am Freitag in sein 23-köpfiges Aufgebot für das "Endspiel" in der WM-Qualifikation am 5. Oktober in Belfast gegen Nordirland sowie den Abschluss drei Tage darauf in Kaiserslautern gegen Aserbaidschan.

Keine Neulinge dabei

Auf Neulinge oder andere Überraschungen verzichtete Löw. Khedira (Oberschenkelprobleme) und Özil (Kniebeschwerden) sind wegen leichterer Blessuren nicht dabei. Er gehe davon aus, dass sich beide "während der Länderspielphase gut auskurieren werden. Das ist im Moment wichtiger für sie. Entscheidend für uns ist, dass die Spieler im nächsten Jahr topfit sind." Auch der bei Borussia Dortmund nach langer Pause zurückgekehrte Götze soll weitere Spielpraxis im Verein bekommen. Verzichten muss Löw außerdem auf Kapitän Manuel Neuer (Fußbruch) und langjährige Stützen wie Jonas Hector (Syndesmoseriss), Mario Gomez (Sprunggelenk), Marco Reus (Kreuzband) oder Benedkit Höwedes (Oberschenkel).

Gomez' Platz im Aufgebot nimmt der Hoffenheimer Sandro Wagner ein, der nach einem guten Confed-Cup-Sommer bei den Septemberspielen in Tschechien (2:1) und gegen Norwegen (6:0) nicht berücksichtigt worden war. Als Ersatz für Hector holte Löw Marvin Plattenhardt zurück, einen weiteren Confed-Cup-Sieger. Shootingstar Timo Werner ist nach Kreislaufproblemen ebenso dabei wie die zuletzt fehlenden Leroy Sane und Shkodran Mustafi.

Ein Punkt in Nordirland reicht

Leroy Sané
Leroy Sané
Quelle: dpa

Zweifel an der direkten WM-Qualifikation für die angestrebte Titelverteidigung vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 gibt es nicht mehr. Ein Remis am Donnerstag im stimmungsvollen Windsor Park von Belfast würde zum erforderlichen Gruppensieg reichen. Bei einer Niederlage gegen die Briten müsste am folgenden Sonntag gegen Aserbaidschan in Kaiserslautern der letzte Schritt gemacht werden.

Ein Selbstläufer ist das Duell in Belfast für den Bundestrainer aber nicht. «Dort wird eine besondere Atmosphäre herrschen, die Nordiren werden ihre Mannschaft bedingungslos und über 90 Minuten lautstark anfeuern. Was uns neben dieser Kulisse sportlich erwartet, ergibt sich allein schon aus der Tatsache, dass Nordirland außer im Hinspiel gegen uns ohne Gegentor in der Qualifikation geblieben ist», warnte Löw.

Der Kader im Überblick

Tor: 12 Bernd Leno (Bayer Leverkusen), 22 Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona), 1 Kevin Trapp (Paris St. Germain)
Abwehr: 17 Jerome Boateng (Bayern München), 4 Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), 5 Mats Hummels (Bayern München), 18 Joshua Kimmich (Bayern München), 2 Shkodran Mustafi (FC Arsenal), 3 Marvin Plattenhardt (Hertha BSC), 16 Antonio Rüdiger (FC Chelsea), 6 Niklas Süle (Bayern München)
Mittelfeld/Angriff: 20 Julian Brandt (Bayer Leverkusen), 14 Emre Can (FC Liverpool), 7 Julian Draxler (Paris St. Germain), 19 Leon Goretzka (Schalke 04), 8 Toni Kroos (Real Madrid), 13 Thomas Müller (Bayern München), 21 Sebastian Rudy (Bayern München), 23 Leroy Sane (Manchester City), 10 Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach), 9 Sandro Wagner (1899 Hoffenheim), 11 Timo Werner (RB Leipzig), 15 Amin Younes (Ajax Amsterdam)

Die DFB-Debütanten unter Joachim Löw

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